Kickstarter-Kampagne von Razer: Gaming-Maus für Linkshänder
Hersteller Razer will den Markt für Gaming-Mäuse für Linkshänder bedienen. Aus eigener Tasche will man vorab jedoch nicht investieren. Stattdessen soll die Left-Handed-Edition der Razer Naga Trinity nur vom Band laufen, wenn sich insgesamt 10.000 Käufer via Kickstarter finden.
Der Markt für Linkshänder-Mäuse ist sehr überschaubar, die Zielgruppe recht klein. Lediglich 10 bis 15 Prozent soll der Anteil an Linkshändern in der europäischen Bevölkerung betragen und nicht wenige dieser Anwender haben sich bereits an die Bedienung der Maus mit der rechten Hand gewöhnt. Der Rest, der weiterhin auf derartige Eingabegeräte angewiesen ist, sieht sich mit einer nur geringen Auswahl an geeigneten und ergonomischen Mäusen konfrontiert, insbesondere, wenn es um den Gaming-Bereich geht. Bleibt also nur der Griff zu bereits angestaubten Modellen oder symmetrischen Mäusen.
Razer Naga Trinity Left-Handed-Edition auf Kickstarter
Dass Razer Interesse daran hat, die kleine Zielgruppe mit aktuellen Gaming-Mäusen zu bedienen, wurde bereits Ende Juni deutlich. Gründer Min-Liang Tan hatte entsprechende Überlegungen via Facebook kundgetan. In dem Post von Tan heißt es, dass man das einzige Unternehmen auf der Welt sei, das Gaming-Mäuse für Linkshänder herstelle, da man auf das Feedback der Community höre. Gleichfalls sei die Produktion dieser jedoch mit hohen Investitionen verbunden. "Es reicht nicht, nur das Design umzudrehen", so Tan. Produkte durchlaufen ausgiebige Design-, Technik-, Software-Phasen und eine Qualitätsprüfung. Das koste nicht wenig Geld. Geld, das durch den Verkauf von Linkshänder-Mäusen nicht zwangsläufig wieder in die Kassen gespült wird. Seit der Veröffentlichung der letzten Razer-Maus für Linkshänder, der Razer Naga 2014, habe man von dieser lediglich so viele Einheiten verkauft, wie an einem Tag an Rechtshänder-Mäuse abgesetzt wird. Dennoch wolle man aufgrund des Feedbacks weiterhin aktuelle Gaming-Modelle für Linkshänder und körperlich eingeschränkte Personen, die auf entsprechende Eingabegeräte angewiesen sind, veröffentlichen. Vorausgesetzt, es finden sich genügend Abnehmer. 10.000 Käufer müssen sich für die Linkshänder-Version der MMO-Maus Naga Trinity zusammenfinden, damit diese letztlich auch produziert wird.
Auch lesenswert: Razer Mamba und Firefly Hyperflux: Razers drahtlose Maus mit bunt beleuchtetem Induktionslade-Pad im Test
Die Resonanz in den sozialen Medien des Posts des Razer-Gründers war offenbar groß genug. Mittlerweile hat Razer eine Kickstarter-Kampagne für die Naga Trinity Left-Handed-Edition gestartet. 99 US-Dollar - rund 87 Euro - werden für ein Exemplar verlangt. Das Finanzierungsziel beträgt entsprechend der genannten Anzahl an Mindestkäufern 990.000 US-Dollar. Doch auch Rechtshänder können die Aktion unterstützen. Angeboten wird ebenfalls ein Mauspad im Design der Kampagne für 19 US-Dollar (ca. 17 Euro). Das lässt sich auch direkt im Bundle mit der Maus für 120 US-Dollar erwerben.
Die Kickstarter-Kampagne zur Razer Naga Trinity Left-Handed-Edition läuft noch 19 Tage (1. September 2018). Aktuell ist die Anzahl der Unterstützer noch klein. 374 Personen haben Geld in den Topf geworfen. Insgesamt 38.728 Euro sind bislang zusammengekommen. Ob das recht hohe, angestrebte Finanzierungsziel erreicht wird, bleibt vorerst fraglich.
50 Jahre Computermaus: Vom Holzklotz zum bunt beleuchteten Tausendsassa
mehr ...


) würden noch vor und zurück ergänzen.
Da bevorzuge ich die guten alten Pfeiltasten, weil ich dann die Maus meistens rechts habe, die Tastatur mit links bediene und dann komme ich mir da nicht so in die Quere
Anderenfalls wäre die Tastatur so weit rechts auf dem Tisch, dass die Bewegungsfreiheit der Maus manchmal eingeschränkt wäre, wenn es im Game hektisch zugeht.
- im Browser: Strg (+ Mausrad = Zoom), Tab vor, Tab zurück, Strg+Z (geschlossenen Tab öffnen), links scrollen, rechts scrollen, Ende (ans untere Ende der Seite springen) = 11 Funktionen. Benutzer von Browsern ohne Mausgesten (widerlich
- in (Single-Player-) Echtzeit-Strategiespielen: Kamera links drehen, Kamera rechts drehen, Pause, Strg, 1, 2, 3, 4, 5 = 13 Funktionen. Je nach Spiel kann man auch mehr Slots für das Truppenmanagement gebrauchen.
- Civilization/Colonization: Kamera links, Kamera rechts (eher unwichtig/bei Kippfunktion am Mausrad), Runde beenden, verschanzen, Runde überspringen, warten, Escape (Städtefenster verlassen) = 11 Funktionen
Auch in Witcher 3 und War Thunder hatte ich ziemlich schnell alle Tasten mit diversen Funktionen belegt, wobei der Vorteil natürlich geringer ist weil man nie ganz ohne Tastatur auskommt.
Anderenfalls wäre die Tastatur so weit rechts auf dem Tisch, dass die Bewegungsfreiheit der Maus manchmal eingeschränkt wäre, wenn es im Game hektisch zugeht.
Ich verstehe ja das die Zielgruppe für Linkshändermäuse schon klein genug ist aber bei einer Maus mit gefühlt Tausend Tasten muss man sich echt nicht wundern wenn die Zielgruppen eben noch mal kleiner ist, selbst ich als Rechtshänder finde Daumentasten an den Seiten einfach nur unergonomisch und nervig und bevorzuge Mäuse die kaum extra Tasten haben (finde die Razer Lachesis da ganz gut).