Thermalright Venomous Plus - Alte CPU-Luftkühler-Marke feiert Comeback

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Thermalright Venomous Plus - Alte CPU-Luftkühler-Marke feiert Comeback
Quelle: Thermalright

Thermalright lässt für sein neuestes Luftkühler-Modell eine alte Markenbezeichnung wieder aufleben: Der Venomous Plus erinnert bei Bauweise und Design an das bereits vor zehn Jahren erschienene Original, dank eines modernisierten Montagesystems passt der CPU-Kühler nun auch auf moderne Prozessoren. Natürlich darf auch eine ARGB-LEG-Beleuchtung nicht fehlen...

Nicht nur in Privathaushalten kann der Blick in die Mottenkiste oder den vollgeramschten Keller lohnend ausfallen - auch Hardware-Hersteller scheinen sich immer häufiger in nostalgischer Stimmung zu befinden und blicken zurück in ihre eigene Vergangenheit. Diesmal betrifft es den Kühlungsspezialisten Thermalright, der eine längst vergessene Produktfamilie wieder aufleben lässt.

Alte Tugenden, moderne Features

Denn das letzte Modell der "Venomous"-Luftkühler mit dem vollen Namen "Venomous X" erschien bereits im Jahr 2010 und wurde in den Folgejahren aufgrund mangelnder Kompatibilität zu den damals aktuellen CPU-Sockeln eingestellt. Nun möchte man diese Marke mit dem Venomous Plus wieder revitalisieren und alte Tugenden mit modernen Features kombinieren. Das entstandene Gesamtpaket bringt 660 Gramm ohne und 795 Gramm mit Lüfter auf die Waage.

Bei der grundlegenden Bauweise und der optischen Aufmachung orientiert man sich an den früheren Modellen - wenig überraschend, sonst würde der nostalgische Fokus auch kaum Sinn ergeben. Natürlich wurde das Montagesystem geändert, sodass der Kühler auf alle aktuellen CPUs gesetzt werden kann. Für genügend Kühlleistung sollen die sechs Wärmeleitröhren in Verbindung mit den 51 Lamellen (Abstand: 1,9 mm, Aluminium, vernickelt) sorgen.

Bildergalerie

Den passenden modernen Anstrich bekommt der Venomous Plus durch die ARGB-LED-Beleuchtung, deren Leuchtdioden in der Rotornabe des Lüfters verbaut wurden. Die Arbeitsgeschwindigkeit des 120mm-Exemplars kann natürlich per PWM-Signal reguliert werden, maximal werden 1500 U/min erreicht. Die maximale Kühlleistung wird von Thermalright mit 240 Watt angegeben.

Angaben zu Releasetermin oder Preis fehlen, da man derzeit sogar noch nach freiwilligen Testern für den deutschen Markt sucht. Interessierte können sich über den Händler Mindfactory noch bis einschließlich heute bewerben.

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    • Kommentare (10)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Narbennarr
        Hatte dich falsch verstanden, weil vorher Lamellen angesprochen wurden, da dachte ich an den Lamellenabstand
        Vlt sind 4mm einfach zu teuer? Zumindest aus Endkundensicht sehe auf die schnelle, dass die 4er kaum günstiger sind. Bräuchte man davon jetzt 9 statt 6...
      • Von Narbennarr
        Hatte dich falsch verstanden, weil vorher Lamellen angesprochen wurden, da dachte ich an den Lamellenabstand
        Vlt sind 4mm einfach zu teuer? Zumindest aus Endkundensicht sehe auf die schnelle, dass die 4er kaum günstiger sind. Bräuchte man davon jetzt 9 statt 6...
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Abstand? Ich meine Durchmesser. Da der Wärmeübergang von der Bodenplatte an die Heatpipes durch die Bodenfläche begrenzt wird, macht es eigentlich keinen großen Unterschied ob man 5× 8 mm, 6(,5)× 6 mm oder 10× 4 mm nimmt. Nur die Transportleistung innerhalb der Pipes nimmt ab. Dafür kann man die Wärme mit 10 Pipes aber viel feiner über die Lamellen verteilen und hat auch eine größere Übergangsfläche von den Pipes zu den Lamellen, insgesamt also einen bessere Wärmeabgabe an die Umgebungsluft.
      • Von Narbennarr
        Haben den Corsair noch hier Das Schienensystem war halt ganz cool. Den Raijintek Tisis gibt auch noch mit 5x 8mm Pipes, aber wie gesagt das hat irgendwie nie den Vorteil gebracht, sieht halt ungewöhnlich aus.

        Müsste man bei 4mm Abstand den Korpus nicht extrem tief machen für die gleiche Perfomance (sie Macho/Brockren 3 mit 3mm)? Wäre aber mal interessant
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Ich hatte mal einen in der Redaktion. Ehe ich zum testen kam, hatte Corsair beschlossen, dass sie doch keine weitere Aufmerksamkeit und lieber das Sample zurück haben wollen.
        Ich glaube Phanteks müsste auch noch einen Kühler damit im Angebot haben, aber ingesamt scheinen solche Kaliber bei den typischen Heizleistungen und Entfernungen nicht genug Vorteile zu bieten, um die gröbere Wärmeverteilung über die Lamellen auszugleichen. Ich frage mich immer, warum niemand mit 4 mm experimentiert. (Zu schwach? Zu teuer?)
      • Von Narbennarr
        Corsair hatte beim A500 zwei, aber naja...
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