Zusammenfassung und eigene Messungen
Intels neuer Mittelklassesockel hat zwar die gleiche Form wie seine Vorgänger, aber der Aufbau der Prozessoren hat sich mit der Core-i-6000-Baureihe geändert. Mit möglichen fatalen Folgen: Wie jetzt bestätigt wurde, können Kühler trotz passender Form schweren Schaden an CPU und Mainboard anrichten. Kühler-Hersteller Scythe prescht vor und informiert seine Kunden.
In diesem Artikel
- Seite 1 Darstellung des Problems
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Seite 2
Reaktionen von Anbietern
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2.1
Stellungnahmen der Hersteller
- 2.1.1 Originalmitteilung von Scythe
- 2.1.2 Update vom 30.11.2015: EKL Alpenföhn
- 2.1.3 Update vom 30.11.2015: Noctua
- 2.1.4 Update vom 01.12.2015: EK Water Blocks
- 2.1.5 Update vom 02.12.2015: Arctic
- 2.1.6 Update vom 02.12.2015: Thermaltake
- 2.1.7 Update vom 02.12.2015: Thermalright
- 2.1.8 Update vom 04.12.2015: Cooler Master
- 2.1.9 Update vom 04.12.2015: Prolimatech
- 2.1.10 Update vom 04.12.2015: Silentium PC
- 2.1.11 Update vom 07.12.2015: Stellungnahme von Intel
- 2.1.12 Update vom 07.12.2015: Watercool
- 2.1.13 Update vom 08.12.2015: Cryorig
- 2.1.14 Update vom 09.12.2015: Enermax
- 2.1.15 Update vom 09.12.2015: Be quiet
- 2.1.16 Update vom 11.12.2015: Silverstone
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2.1
Stellungnahmen der Hersteller
- Seite 3 Zusammenfassung und eigene Messungen
- Seite 4 Bildergalerie
Update vom 11.12.2015: Übersichtstabelle
Für einen besseren Überblick haben wir die zahlreichen Stellungnahmen in einer Tabelle zusammengefasst. Die gute Nachricht: Mit Ausnahme von Scythes Mugen 4 konnten bislang alle Kühler prinzipiell für Skylake freigegeben werden.
| Hersteller | Betroffene Kühler? | Gegenmaßnahmen | Für Skylake geeignete Kühler | Allgemeine Transportempfehlungen |
|---|---|---|---|---|
| Arctic | Keine | entfällt | Alle Modelle | Große/Schwere Kühler gegebenenfalls vor Transport demontieren. |
| Be quiet | Keine | entfällt | Alle Modelle | Kühler vor Transport demontieren. |
| Cooler Master | Keine | entfällt | Alle Modelle | – |
| Cryorig | Keine | entfällt | Alle Modelle | Systeme mit schweren Kühlern liegend transportieren |
| EK Water Blocks | Alte Modelle ohne definierten Anpressdruck | Verwendung mit Skylake nicht empfohlen | Alle aktuellen Modelle | – |
| EKL Alpenföhn | Keine | entfällt | Alle Modelle | Große/Schwere Kühler vor Transport zusätzlich sichern. |
| Enermax | Keine | entfällt | Alle Modelle | – |
| Noctua | Keine | entfällt | Alle Modelle | Kühler über 700 g vor Transport demontieren. |
| Prolimatech | Super Mega mit Spezialschrauben für hohen Anpressdruck | Normale Schrauben für Super Mega nutzen | Alle anderen Modelle | – |
| Silentium PC | Keine | entfällt | Alle Modelle | – |
| Silverstone | Keine | entfällt | Alle Modelle | – |
| Scythe | Mugen 4 (alle Varianten inklusive PCGH-Edition) | Kostenloses Nachrüstkit verfügbar | Alle anderen Modelle | – |
| Thermalright | Keine | entfällt | Alle Modelle | Schwere Kühler vor Transport demontieren. |
| Thermaltake | Keine | entfällt | Alle Modelle | Systeme mit schweren Kühlern liegend transportieren |
| Watercool | Alte Modelle ohne definierten Anpressdruck | Maximal 200 N Anpressdruck nutzen (siehe Handbuch) | Alle aktuellen Modelle | – |
Update vom 11.12.2015: PCGH-Falltest
Stellungnahmen spiegeln manchmal eher die Sichtweise der Marketing- oder Rechtsabteilungen eines Unternehmens wieder, nicht aber direkt die technischen Aspekte. Um besser abzuschätzen, welche Belastungen tatsächlich für einen Skylake-Totalausfall nötig sind, haben wir den Selbstversuch gemacht. Das Ergebnis finden Sie im eigenständigen PCGH-in-Gefahr-Artikel zu Skylake.
Quelle: PC Games Hardware
Vorher/Nachher: Oben ein Skylake, wie er im Handel zu finden ist - unten ein Skylake, wie er nach dem simulierten Extrembelastungs-Versand aussehen kann.
Update vom 14.12.2015: Anpressdruck nachgemessen
Im Zuge unserer Berichterstattung wurden Anschuldigungen erhoben, Intel habe die Stabilität von Skylake aus Profitgründen stark reduziert. Die finanzielle Behauptung scheitert zwar am Materialpreisvergleich zwischen dem dünneren Substrat (günstiges Glasfaser-Harz-Laminat) und dem im Gegenzug dickeren Heatspreader (teures Kupfer), zudem wird Skylake weiterhin mit 220 N maximalen Kühleranpressdruck spezifiziert. Aber wie stark reizen "gefährliche" Kühler dieses Limit aus, wieviel Sicherheitsreserven lassen "sichere" Kühler?
Um einen besseren Eindruck dieser Größenordnungen zu vermitteln, haben wir nachgemessen. Zu beachten ist hierbei, dass der Sensor des verwendeten Tekscan ELF zwar sehr dünn ist (circa 0,1 mm), aber zwischen CPU und Kühlkörper platziert trotzdem die Höhe der Auflagefläche verändert. Hierdurch steigt der Anpressdruck leicht an, insbesondere bei Kühlern, die nur die Flexibilität der Haltelemente als Federweg nutzen. Eine zweite Einschränkung der Ergebnisse resultiert aus dem Messbereich, der bis 547,2 N reicht. Bei höheren Werten lockern wir die Halterung Stück für Stück, bis wir mehrere Werte im Messbereich erhalten. Aus diesen können wir näherungsweise die Federkonstante der Halterung abschätzen und dann linear den Anpressdruck bei voll angezogener Halterung hochrechnen. Die Genauigkeit dieser Methode ist beschränkt, aber ausreichend, um "zu hoch" von "viel zu hoch" zu differenzieren.
Der Mugen 4 mit der originalen, nicht mehr für Skylake freigegebenen Halterung erreicht erwartungsgemäß den höchsten Wert. Wir müssen die Halteschrauben sogar um 1,5 Umdrehungen lockern, eher wir mit 470 N den Messbereich unseres Sensors ereichen, und erst mit um drei Umdrehungen gelockerten Schrauben liegen für Sockel-115X-CPUs zugelassene 160 N an. Linear hochgerechnet ergibt dies 770 N Anpressdruck bei normaler Montage. In die gleiche Kerbe schlägt Thermalrights Macho Rev. B mit 700 N Anpressdruck, von dem aber noch keine Schadensfälle bekannt wurden. Auch der NH-D15 überschreitet Intels 220-Newton-Limit, mit 380 N allerdings in weit geringerem Maße. Wer Noctuas Flaggschiff vor Transporten demontiert, wie vom Hersteller empfohlen, ist auf der sicheren Seite, denn Intel spezifiziert eine Sicherheitsreserve für dynamische Belastungen von weiteren 490 N. Diese Grenze dürfte der NH-D15 bei vorsichtigen Bewegungen im Haushalt nicht überschreiten.
Noch unbedenklicher ist Be Quiets Shadow Rock Slim. Bei 310 N und 700 g Eigengewicht erscheinen zumindest vorsichtige Transporte in liegender Positon als möglich, die Spezifikationen von Intel werden aber weiterhin leicht überschritten. Wirklich Vorgaben-konform sind dagegen nur zwei Kühler in unserem kleinen Vergleich. Die 190 N von EKLs Brocken 2 beweisen hierbei, dass selbst große Turmkühler die statischen Vorgaben einhalten können - auch wenn aufgrund des Gewichtes weiterhin Vorsicht beim Transport angesagt ist. Dieser Warnung entzieht sich nur Intels eigener Boxed Kühler, der nicht nur klein und leicht, sondern mit unter 100 N aus ausgesprochen CPU-schonend ist. Leider fällt die Leistung hier eben so klein aus.
In Anbetracht der zum Teil überraschend hohen Werte bereiten wir für die PCGH 02/16 (erscheint am 6. Januar) eine große Messreihe mit zahlreichen Kühlern vor. Bis dahin haben wir einige Hersteller um weitere Stellungnahmen gebeten:
Update vom 12.12.2015: Stellungnahme von Thermalright
Der hohe Anpressdruck des Macho Rev.B wird mit einem Halterungsdesign begründet, dass auch die höher spezifzierten Sockel-2011- und -2011-v3-CPUs abdeckt. Bislang habe es auch mit Sockel-1151-Prozessoren keine Probleme gegeben, Thermalright bereitet trotzdem ein Nachrüstkit mit Abstandshaltern vor, dass in Kürze über den deutschen Distributor PC-Cooling verfügbar sein wird.
The universal mounting kit provided by Thermalright is meant to be used on socket 2011/2011-3 as well, which requires a higher mounting pressure. Up until now, no problems have been encountered with Intel CPUs.
However, as we think it's better to err on the safe side of caution, Thermalright will provide additional washers to reduce mounting pressure shortly. With the extra washers provided, users can reduce pressure on Skylake processors. These new washers can be requested from Thermalright or the German distributor PC-Cooling, once they are available.
Update vom 12.12.2015: Stellungnahme von Noctua
Noctua ist sich des leicht erhöhten Anpressdrucks der hauseigenen Produkte bewusst und hat diesen absichtlich gewählt, um den Wärmeübergang zu verbessern. Laut Pressesprecher ist dies im Markt über High-End-Luftkühler seit langem üblich und solange der Kühler beim Transport demontiert wird, bestehen auch bei Skylake-CPUs keine Probleme.
Wie beim Übertakten oder anderen im Enthusiasten-Bereich verbreiteten Tuning-Maßnahmen ist es auch bei der Verwendung von Hochleistungskühlern seit über einem Jahrzehnt gängige Praxis, über die von den Prozessor-Herstellern spezifizierten Richtwerte etwa hinsichtlich Gesamtgewicht oder Anpressdruck des Kühlers hinauszugehen, um so noch bessere Leistungswerte zu ermöglichen. Unsere SecuFirm Montagesysteme werden sorgfältig auf die jeweilige Plattformen abgestimmt und umfangreichen Kompatibilitätsprüfungen unterzogen. Sie haben sich seit Ihrer Einführung im Jahr 2006 bei hunderttausenden Kunden im tägliche Einsatz bewährt, ohne dass es durch den optimierten Anpressdruck oder das Gewicht der Kühler zu Problemen gekommen wäre. Auch mit Bezug auf die Intel LGA1151 Plattform ("Skylake") konnten im Zuge unserer Prüfverfahren keinerlei Probleme festgestellt werden. Vonseiten unserer Kunden sowie unserer Fachhandels- und Systemintegrationspartnern liegen uns ebenfalls keinerlei Berichte über mögliche Probleme vor. Da sich die beim Transport eines Systems (z.B. durch Versanddienstleister) einwirkenden Kräfte jedoch nicht zuverlässig kalkulieren oder kontrollieren lassen, empfehlen wir aus Sicherheitsgründen generell, Kühler mit einem Gesamtgewicht von über 700g (inkl. Lüfter) vor dem Transport abzunehmen.
[COLOR=textColor3]Update vom 04.01.2016: Stellungnahme von Cryorig
Auch Cryorig ist bei den Tests für die PCGH 02/2016 durch einen Anpressdruck aufgefallen, der noch ein Stück höher liegt als bei Noctua. Cryorig begründet diese absichtliche Steigerung uns gegenüber mit dem hohen Gewicht der großen Kühlkörper. So soll deren Hebelwirkung eine besonders straffes Montagesystem erfordern.
Der Anpressdruck unserer CPU-Kühler ist sorgfältig erprobt und an unsere Produkte optimal angepasst worden. Die Abweichung von der besagten Referenz ist darauf zurückzuführen, dass unsere Produkte mit MultiSeg™-Montagesystem bis zu 1.282 Gramm wiegen und in vertikaler Ausrichtung benutzt werden, wodurch der Gewichtsschwerpunkt verlagert wird. Um dem Effekt der Hebelwirkung entgegenzuwirken, muss der Anpressdruck entsprechend angepasst werden. Wir verweisen auf das von uns am 08.12.15 bereits veröffentlichte Statement.
Update vom 04.01.2016: Stellungnahme von Scythe
Natürlich haben wir Scythe um eine Erklärung für den weiterhin hohen Anpressdruck des Mugen 4 mit Nachrüstkit gebeten. Auch die noch größere Kraftausübung durch den Ninja 4 (siehe PCGH 02/2016) bedarf einer Erklärung, schließlich ist dieser weiterhin für die Nutzung auf Skylake-CPUs freigegeben. Der technische Unterschied zwischen beiden Kühlern liegt laut Scythe in der Krümmung der Bodenplatte. Diese ist beim Mugen 4 konvexer und konzentriert die Anpresskraft somit auf eine kleinere Fläche. Trotz der allgemein hohen Kräfte sind Scythe daher bislang nur in Zusammenhang mit dem Mugen 4 Probleme gemeldet worden.
Obwohl unsere Kühler und Montagesysteme mit größter Sorgfalt entwickelt, erprobt und produziert werden, ist es mit dem seit Jahren bewährten und zuverlässig arbeitenden HPMS-Montagesystem im Zusammenhang mit den aktuellen Skylake-Prozessoren vereinzelnd unter härteren Transportszenarien zu Schäden an CPU oder Mainboard gekommen. Betroffen sind davon der Mugen 4 / Mugen 4 PCGH, jedoch nur im Zusammenhang mit Versand von Komplettsystemen. Bei anderen CPU-Kühlern konnten wir keine Probleme feststellen. Auch von Seiten unserer Kunden, dem Fachhandel und Systemintegratoren ist diesbezüglich nichts gemeldet worden.
Um den Anpressdruck zu verringern und damit eine Gefährdung der Hardware beim Transport auszuschließen, haben wir bereits ein Nachrüstkit für den Mugen 4 / Mugen 4 PCGH erstellt, daß bei uns kostenlos bezogen werden kann und ab sofort jedem neuen Kühler beiliegt. Unabhängig davon wird das HPMS-Montagesystem grundsätzlich überarbeitet, sodass zukünftig eine vollständige Kompatibilität auch ohne Nachrüstsets gewährleistet werden kann. Generell empfehlen wir, besonders bei großen Kühlkörpern, Erschütterungen zu vermeiden und bei Transporten den Kühler zu demontieren oder zumindest ausreichend zu sichern.
Hi Freunde
Im Februar habe ich mir einen neuen Rechner zusammen gestellt, Motherboard Asrock z270 extrem 4 ein I7 7700k, und besagtem kühler. Mein erstes Intel system. Nun gab es ja viele negative Dinge bezüglich Intel , zu heiß , Software im Proci unsicher und nun das hier mit dem kühler.
Aufgrund des Artikels habe ich meinen Rechner zerlegt und überprüft , und ja mein i7 ist ein wenig gebogen , ich habe es mit einem Metal Winkel gemessen :/ , ich muss aber auch sagen das die Fassung in dem der Proci eingeklemmt wird schon ordentlich auf ihn drückt , und da die Platine wirklich dünn ist trägt das dazu bei.
Schade , für mich, hätte ich Mal ein wenig auf AMD gewartet aber na ja einmal tritt jeder ins Fettnäpfchen
PS die Leistung meines Systems
ist nätürlich gut, keine Frage
Hallo Torsten,
ich wollte nur mal nebenbei anmerken, dass ich es extrem angenehm finde, mit welcher Akribie Du Dich in das Thema einarbeitest und uns immer wieder neue und gute Informationen gibts, völlig kostenlos und neben Deiner Arbeit. Ich freue mich auf die nächsten Artikel von Dir in der PCGH, sie sind immer angenehm zu lesen und fachlich taugen sie zum Aufschlauen. Einfach mal Danke.
- Offtopic Ende -
Mir ist bislang nur ein anderer Fall eines verbogenen Skylake bekannt, an dem kein Mugen 4 beteiligt war. Mit dieser statistischen Grundlage kann ich das Risiko bei Einsatz eines Macho nicht abschätzen. Aufgrund der zweifelhaften Funktionsweise des Spacers (s.o.) würde ich persönlich (zusätzlich) das originale Nachrüstkit mit Unterlegscheiben nutzen. Damit sollte die Anpresskraft zwar immer noch deutlich über den Spezifikationen liegen, aber in der gleichen Größenordnung wie zahlreiche andere Kühler.
Fälle in denen nur ein einzelner Pin beschädigt wurde sind mir gar keine bekannt und mechanisch auch sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn man das Substrat der CPU knicken und nicht nur verbiegen würde, verteilt sich die Last auf mehrere hundert Pins. Typisch sind räumlich begrenzte Schäden aber für Montage- und Fertigungsfehler. Letztere hätte man aber vor Einbau dem Händler melden müssen; nachträglich kann man nur auf Kulanz hoffen. Ähnliches gilt vermutlich für Folgeschäden an CPU und Mainboard. Zwar hat man hier selbst keine Schuld, aber Händler, Kühler-, Mainboard- und CPU-Hersteller könnten diese ebenfalls dem jeweils anderen zuschieben. Wenn niemand freiwillig die Verantwortung übernimmt ist der Rechtsweg bei Hardware-Fehlern leider oft teurer als ein Neukauf.
Erfahrungswerte zu Langzeitschäden liegen mir keine vor. In den mir bekannten Fällen mit entsprechender Prüfung funktionierten die CPUs in neuen Mainboards vorerst einwandfrei, aber über den Zustand des Substratinneren ist nichts bekannt.
Hallo muss den Thread hier nochmal reaktivieren,
habe mir vor mehreren Tagen einen PC zusammen gestellt :
CPU: i5 Skylake und Kühler: Macho Rev B. Beim Zusammenbau habe ich festgestellt dass was nicht passt, habe daraufhin das MB untersucht und festgestellt, dass dieses verbogen ist, bzw einem leichten Knick hat und ein Pin im Sockel nach unten gebogen ist . Der Lüfter war mit Support Spacer montiert, die Schrauben bis zu festem Sitz (sobald Widerstand spürbar war noch eine halbe Umdrehung, wie es sein soll) angezogen, jedoch nicht bis zum Anschlag. Transportiert wurde das Gehäuse nicht, lediglich aus liegender Position aufrecht hingestellt und zurück.
War es dann vielleicht doch kein Schaden der schon bei Auslieferung vorhanden war und vom Kühler verursacht wurde?
Nun zwei Fragen :
Da ich den Kühler eh aus einem anderen Grund einschicken muss, soll ich auf den ekl Alpenföhn Brocken 2 wechseln, oder sonst einen mit geringerem Anpressdruck oder kann ich den Macho ruhig benutzen?
Zweitens, ich habe Angst dass auch die CPU beschädigt sein könnte. Habe diese zum Testen auch mit dem Board zurück geschickt mit der Bitte zur Überprüfung (kann es aufgrund des fehlenden Board nicht selbst machen, biso könnte es erst machen wenn das Board zurück wäre).
Nur es könnte ja auch durchaus sein, dass die CPU Schaden genommen hat der jetzt noch nicht technisch feststellbar ist, also alles einwandfrei funktioniert aber aufgrund einer verbiegung o.ä. In naher oder ferner Zukunft auch technische Schäden dann im Nachhinein auftreten, wie soll ich nun verfahren?
Kann ich solche Schäden, selbst feststellen, in dem ich zb auf Krümmung des pcb schaue oder muss ich um sicher zu gehen, die CPU zurück schicken bzw widerrufen und eine neue kaufen um auf Nummer sicher zu gehen, was würdet ihr tun?
Habe ich denn allgemein überhaupt irgendwelche Ansprüche wenn der zu hohe Anpressdruck des kühlers die CPU beschädigt? Also bei fachgerechter Nutzung / Installation?
Kauf ist weniger als 14 Tage her.
Gruß ShutUp
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