Heatphase Ultra: Dieses Wärmeleitpad soll besser als Wärmeleitpaste sein

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Heatphase Ultra: Gelid-Wärmeleitpad soll besser als Wärmeleitpaste sein
Quelle: Gelid

Hersteller Gelid hat ein neues Wärmeleitpad namens Heatphase Ultra vorgestellt, das deutlich bessere Temperaturen als die hauseigene Wärmeleitpaste erreichen soll. Wie das Unternehmen die versprochenen Eigenschaften erreichen will, ist dabei aber nicht ganz klar.

Das insbesondere für seine Kühllösungen bekannte Unternehmen Gelid hat jüngst ein neues Wärmeleitpad vorgestellt, das angeblich hervorragende Eigenschaften bieten soll. Passend zum Namen - Heatphase Ultra - wird das anscheinend durch ein Phasenwechselmaterial möglich. Das Pad erreicht also im Betrieb seinen Schmelzpunkt.

Eigenschaften und Fragezeichen

Ebendieser liegt laut Gelid bei 45 °C, womit sich das Pad im normalen Betrieb unter einem CPU-Kühler schnell verflüssigen dürfte. Gleichzeitig soll das Pad aber angeblich nicht ausbluten, sich also nicht verformen. Wie Gelid beides gleichzeitig erreichen will, ist dabei unklar. Dasselbe gilt zudem für weitere genannte Eigenschaften - etwa, dass das Pad niemals aushärten soll. Üblicherweise ist das sowohl bei Wärmeleitpads als auch bei Wärmeleitpasten durchaus der Fall, wenn auch teils erst nach Jahren.

Das Gelid Heatphase Ultra wird in zwei Varianten angeboten: Die AMD-Version ist 40 x 40 mm groß, die Intel-Version kommt auf 40 x 30 mm. Quelle: Gelid Das Gelid Heatphase Ultra wird in zwei Varianten angeboten: Die AMD-Version ist 40 x 40 mm groß, die Intel-Version kommt auf 40 x 30 mm. Im Weiteren bewirbt Gelid das Heatphase Ultra als nicht leitfähig und als besser als die hauseigene Wärmeleitpaste - die GC-Extreme. In einem Test auf einem Ryzen 9 7950X soll das Unternehmen mit dem Pad auf 77 °C gekommen sein, wohingegen die CPU mit der Wärmeleitpaste mit 79 °C lief. Angesichts bisheriger Erfahrungswerte mit Wärmeleitpads darf dieses Ergebnis aber wohl angezweifelt werden, zumal Gelid kein Wort über den genutzten Kühler verliert. Zudem ist die Wärmeleitfähigkeit des Pads mit 8,5 W/mK nicht allzu hoch. Das kann das Unternehmen aber womöglich durch die geringe Überbrückungsdistanz kompensieren, denn das Heatphase Ultra soll nur 0,2 mm dick sein.

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Ob das Gelid Heatphase Ultra am Ende tatsächlich mit einigen Wärmeleitpasten mithalten kann, werden wohl erste Tests zeigen müssen. Selbst dann wäre das Pad aber eine kostspielige Alternative: Gelid bietet es passend zugeschnitten für AMD- und Intel-Sockel an und verlangt dafür 10 beziehungsweise 9,5 US-Dollar. Die meisten Wärmeleitpasten werden hingegen etwas günstiger verkauft und können dabei für mehrere Systeme verwendet werden.

Quelle: Gelid via Tom's Hardware

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Naja für eine schnelle installation ohne rum schmieren zu müssen und wenn dann noch die Temps passen,,,warum nicht.
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Naja für eine schnelle installation ohne rum schmieren zu müssen und wenn dann noch die Temps passen,,,warum nicht.
      • Von Ralf345 Freizeitschrauber(in)
        Ich habe die Heatphase getestet und mit der PTM7950 verglichen (i7-1165G7)-->exakt gleiche Performance. Eventuell ein rebrand der PTM7950, mal sehen ob die Heatphase genauso aussieht von der Konsistenz wenn ich die runtermache. Die PTM7950 ist spröde im kalten Zustand auf der CPU. Die specs sind ja auch identisch so wie ich das sehe, es deutet alles auf ein rebrand hin.

        Klar die Performance ist erstklassig für eine Laptop CPU oder direkt Die Chip generell mit mäßigen Kühlerkontakt und Druck, nur die allerbesten Pasten erzielen gleiche Temperaturen. Ich kenne nur die DOWSIL™ TC-5888 und deren rebrands (Koolingmonster Kold-01, AeroCool Fuzion), die eine gleiche Performance erzielen können. Eventuell könnte die DOWSIL TC-5550 noch ein wenig besser sein, weil diese speziell als PCM Alternative für direkt Die Chips entwickelt wurde.

        Auf Heatspreader CPUs mit sehr gutem Kühlerkontakt sieht es nochmal anders aus, hier können gewisse Pasten durch dünnere Schichten (bondline) einen Vorteil haben. TC-5888 kann 0.02mm erreichen, TC-5288 0.007mm. Es gibt genügend Tests von PTM7950 mit Desktop CPUs, Wunder kann man da nicht erwarten.
      • Von Maxi12045 Kabelverknoter(in)
        Zitat von MeisterTom
        Wärmeleitpaste ist auch flüssig. Wie sollen sonst die Hohlräume ausgefüllt werden, du Schlaumeier.
        Sorry, war schlecht formuliert, ich habe mich eher gefragt warum dass dann so viel besser als andere Wärmeleitpaste sein soll (Bessere Temperaturen erreichen soll) und wie man sicherstellt dass nichts ausläuft. Wird dann einfach so eine Art perfekte Menge reingemacht?
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        WTF? Sehe ich das richtig? Gelid wirbt ernsthaft damit, dass das Pad auf der CPU die Temperatur an RAM und SSD reduzieren würde?
        Jeder andere sieht dort einen Test, der offensichtlich in mindesten 2-3 K kühlerer Umgebung durchgeführt wurde. Möglicherweise ist der Unterschied sogar deutlich größer; hängt stark davon ab wie sehr sich die Wärme um die kleineren Komponenten staut respektive wie sehr deren Temperatur mit der Ansaugluft des Kühler korelliert. Aber mit 3 Kelvin kälterer Luft 2 Kelvin kältere Temperaturen zu erzielen ist jetzt nicht unbedingt eine Meisterleistung. (Von anderen Ungereimtheiten wie einer angezeigten Laufzeit von "00:00" und der Anzeige der Ergebnisse im Reiter "Sound" ganz zu schweigen.)
      • Von MeisterTom Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Maxi12045
        Ich verstehe nicht warum es so gut ist dass das Ding flüssig wird. Durch den Anpressdruck fließt doch voll viel dann daneben. Hört sich für mich irgendwie nicht nach Innovation an. Nur nach Blödsinn
        Wärmeleitpaste ist auch flüssig. Wie sollen sonst die Hohlräume ausgefüllt werden, du Schlaumeier.
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