Sammelklage gegen AMD: Llano erzürnt die Anleger
AMD sieht eine Sammelklage der Kanzlei Robbins, Geller Rudman & Dowd LLP auf sich zukommen. Sie vertritt Anleger, die sich von AMD getäuscht fühlen und Schadensersatz fordern. Der Chiphersteller soll insbesondere im Rahmen der Llano-Prozessoren die Anleger an der Nase herumgeführt haben.
AMD droht eine gerichtliche Auseinandersetzung: Dem Chiphersteller wird in einer Sammelklage vorgeworfen, Anleger mit missverständlichen Angaben zu den Llano-Prozessoren in die Irre geführt zu haben. Eingereicht hat die Klage Robbins, Geller Rudman & Dowd LLP aus Kalifornien. Ziel der Klage ist es, dass die Anleger für ihre Verluste entschädigt werden. Stein des Anstoßes ist der Zeitraum vom 27. Oktober 2011 bis zum 18. Oktober 2012, in dem der Aktienwert von AMD von rund 6 US-Dollar auf rund 2,50 US-Dollar gefallen ist und das, obwohl im März 2012 mit 8 US-Dollar ein historischer Höhepunkt erreicht wurde.
Der Chiphersteller habe laut Klägern seinen Aktienkurs manipuliert, indem man ein großes Interesse an den Llano-Prozessoren vorgegeben habe und hohe Absatzzahlen in Aussicht stellte. Für 2012 soll AMD für das Desktopgeschäft rosige Zeiten vorausgesagt haben, die dann letztlich nicht eingetreten sind. Trotz angekündigter Fertigungsschwierigkeiten und gesenkter Lieferprognosen hielten diese Versprechen bis März zusammen mit dem neuen CEO Rory Read, der einen drastischen Sparkurs einschlug, Personal entließ und die Führungsetage austauschte. Das gab Anlegern weiteres Vertrauen. Doch es hielt nicht lange an.
Ab Sommer 2012 flüchteten die Anleger aus dem Wertpapier. Grund hierfür waren die schlechten Prognosen von AMD für die Zukunft und die allgemein niedrige Erwartungshaltung an den Desktopmarkt. Außerdem enttäuschten die Bilanzen von AMD weiterhin, die unter anderem mit 100 Millionen US-Dollar an Abschreibungen belastet wurden. Die hohen Abschreibungen sind mitunter auf nicht verkaufte Llano-Prozessoren zurückzuführen, die im Lager versauerten. Erneute Personalkürzungen konnten die Anleger nicht mehr bei der Stange halten. Unseren Llano-Test von einst können Sie hier nachlesen.
Quelle: Wallstreet Online
@-Shorty- doch mit Kritik beginnt es nun mal!
Niemand kann sich aussuchen in welches System er geboren werden möchte. Auch während des Aufwachens bleibt den allermeisten dieses verwehrt. Selbst danach gibt es genügend Gründe, weshalb man wahlfrei bleibt.
Da kann man AMD nur wünschen, dass nicht allzu viel Geld verloren geht. Bei einer Sammelklage ist der Einsatz nicht so hoch und die Gewinnchance steigt mit der Auswahl der Anwälte. Eine kranke Welt in der nicht Recht sondern allein die Fähigkeit der Anwälte entscheiden!
In welcher Welt leben diese klagenden Anleger?
Da bleibt nur den Kopf zu schütteln!
Ich schenke denen einen Spenden-Euro, da jene scheinbar wegen des Verlustes am Hungertuch nagen.
Andererseits sollte man Geldgier nicht unterstützen, also laß ich es lieber, sonst will unser Fiskus noch Schenkungssteuern.
Wenn einige schon große Töne von sich geben, dann sollten sie immerhin wissen, dass sie etwas verteidigen, was anderen das Leben kostet.
Klar krankt das System an jeder Ecke aber Kritik allein verändert nichts.
Dabei verdienen einzig die Anwälte sonst keiner.