KaOS: Die beste KDE-Distribution adressiert auch Linux-Spieler

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KaOS: Die beste KDE-Distribution adressiert auch Linux-Spieler
Quelle: KaOS

KaOS tritt an, als Linux-Distribution die pure Essenz des jeweils neuesten KDE Plasma zu sein, und wird diesem selbst definierten Anspruch auch mit der neuesten Ausgabe, der vor wenigen Stunden erschienenen Version 2025.05, absolut gerecht.

Die derzeit wohl beste KDE-Distribution

KaOS ist für viele Anwender aktuell die am besten primär auf den Plasma-Desktop zugeschnittene Linux-Distribution und konkurriert in dieser Hinsicht mit dem Projekt KDE neon, das von der KDE-Community mit Unterstützung des KDE e. V. verantwortet wird. KaOS geht aber allein optisch schon einen anderen und ganz eigenen Weg, der das freie Betriebssystem für viele Nutzer zur gegenwärtig besten KDE-Distribution macht. Die neueste Version, KaOS 2025.05, untermauert dieses Renommee abermals und kommt jetzt mit den aktuellsten Softwarepaketen, Treibern, Laufzeitumgebungen, Tools und Programmierschnittstellen daher.

<strong>Auf dem neuesten Stand: </strong>KaOS 2025.05 wird mit Linux 6.14.8 und KDE Plasma 6.3.5 ausgeliefert Quelle: KaOS

Kuratierte Software auf dem neuesten Stand

Der Fokus liegt zwar auch hier insbesondere auf KDE Plasma und der Portierung erster Apps auf das freie GUI-Toolkit Qt in der neuesten Version 6.9.0, doch wird hier eine ganz eigene Interpretation des freien Desktops präsentiert. Als Basis dient das aktuelle KDE Plasma 6 in der noch sehr jungen Version 6.3.5 vom 6. Mai 2025, während die hauseigenen Apps über KDE Gear 25.04.1 bereitgestellt werden. Die Bibliotheken und Software-Frameworks werden über die KDE Frameworks 6.14 realisiert, während mit Calligra eine eigene Office-Suite in Qt 6 bereitsteht.

Mit diesem ISO ist es endlich so weit, dass die Standardinstallation ab sofort frei von Qt5 sein wird. Es sind keinerlei auf Qt5 basierenden Anwendungen und Frameworks mehr enthalten. - KaOS -

Neben der Office-Suite Calligra, welche Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen, Datenbanken, Flussdiagramme und Projektverwaltung unterstützt, ist auch das freie KDE-Zeichenprogramm Krita erstmals auf Qt 6 portiert worden und wird in der Standardinstallation mit KaOS 2025.05 ausgeliefert.

Krita 6.0 Quelle: KaOS KaOS lässt dem Anwender aber die Freiheit, über die Auswahl seiner Software vorab - während des Installationsprozesses - oder im Nachhinein zu entscheiden. Über den sogenannten "Package Chooser" lässt sich so beispielsweise auswählen, ob man Calligra oder LibreOffice möchte, oder liebe auf ein Office-Software verzichtet.

KaOS Quelle: KaOS KaOS Quelle: KaOS

Als Webbrowser kommt der unabhängige Ladybird zum Einsatz, welcher seit Juli 2022 von Andreas Kling und der Community entwickelt wird und ursprünglich für das SerenityOS-Projekt entwickelt wurde. Selbstverständlich stehen aber auch bekannte Optionen wie der Mozilla Firefox zur Auswahl. Auch die gesamte Toolchain wurde selbstverständlich auf den neuesten Stand gebracht, so die Release Notes.

Ladybird Quelle: KaOS Damit hat sich die 2013 erstmals erschienene Distribution mittlerweile ein absolut exzellentes Renommee erarbeitet. So sagte beispielsweise Ferdinand Thommes, Chef-Redakteur von linuxnews.de und seines Zeichens Linux-Entwickler und Mitherausgeber der Linux-Distribution Siduction, über KaOS:

Für mich ist KaOS eindeutig die beste und aktuellste KDE-Distribution.

- Ferdinand Thommes, Linux-Entwickler von Siduction -

In den Reigen der KaOS-Befürworter stimmen auch viele der bekannten und auf Linux und Open Source spezialisierten YouTube-Kanäle wie DistroTube und CodingBite mit ein und loben die unabhängige Distribution.

Die Konzeption von KaOS ist in sich schlüssig

Das Konzept von einem puren KDE Plasma ohne viel Ballast sowie den mehr als 3.500 ausgewählten und kuratierten Apps geht für KaOS auf. Diese bewusste Fokussierung auf ausgewählte und neu gebaute Pakete macht KaOS interessant, besonders wenn es in erster Linie darum geht, einen aktuellen Plasma-Desktop in einer ganz eigens dafür vorgesehenen Umgebung auszuprobieren oder auch dauerhaft zu nutzen.

KaOS bietet eine limitierte Anzahl von Paketen an, die Auswahl ist dabei für die meisten Anwender ausreichend.

Falls dies einmal doch nicht der Fall sein sollte, ist dies einer der Gründe, wieso Pacman als Paketmanager ausgewählt wurde. Denn dieser bietet eine der einfachsten Lösungen, eigene Pakete zu erstellen.

Die KaOS Community Packages (KCP) wurden gegründet, damit alle ihre PKGBUILDs teilen können, welche sie an KaOS angepasst bzw dafür geschrieben haben.

- KaOS -

Auf fremde Paketquellen externer Distributionen verzichtet KaOS vollständig und bleibt damit unabhängig und eigenständig. Über KaOS Community Packages ("KCP") kommen aber immer neue und speziell an KaOS angepasste Softwarepakete hinzu.

KaOS 2025.05 im Detail

KaOS 2025.05 setzt sich aus den folgenden Hauptkomponenten zusammen:

Basis und Abstammung

  • GNU/Linux →
    • KaOS 2025.05

Arbeitsumgebung und Desktop

  • KDE Plasma 6.3.5
    • KDE Frameworks 6.14
    • KDE Gear 25.04.1
  • Qt 6.9.0

Betriebssystemkernel

  • Linux 6.14.8

Grafikstack

  • Mesa 3D 25.1.1
  • Nvidia 570.153.02
  • Wayland 1.23.1

Weitere Informationen liefern die offizielle Website und die ausführlichen Release Notes der Entwickler.

Auch Linux-Spieler sollen adressiert werden

KaOS 2025.05 adressiert mit seinen aktuellen Softwarepaketen, Treibern und Laufzeitumgebungen insbesondere auch Spieler. Der für das Spielen unter Linux essenzielle freie Grafikstack Mesa 3D liegt in der neuesten Version 25.1.1 vor und bringt die aktuellsten Grafiktreiber für Radeon-Grafikkarten bereits mit. Geforce-GPUs werden über den neuesten Nvidia-Grafiktreiber in der Version 570.153.02 unterstützt, während das freie Display-Server-Protokoll Wayland in der Version 1.23.1 vorliegt.

Dank seiner neuesten Software und aktuellen Grafiktreiber eignet sich KaOS 2025.05 hervorragend dafür, ein Gaming-System auf Linux-Basis aufzusetzen und über Proton und Wine vor allem Windows-Spiele unter Linux zu spielen.

Nicht zuletzt dank seiner kuratierten Anwendungen und der auf das Wesentliche beschränkten Installationsbasis gilt KaOS auch als eines der "out-of-the-box" performantesten Distributionen.

KaOS herunterladen und installieren

Installiert wird das rund 3,8 GB große Image des auf AMD64 optimierten Live-Mediums KaOS 2025.05 (ISO) mithilfe von Calamares. Das Systemabbild selbst wandert mittels Rufus oder Ventoy auf ein USB-Speichermedium und kann auch direkt als Live-System ohne Installation ausprobiert werden. Wie hat euch dieses Special gefallen? Die Redaktion von PCGH freut sich über jede abgegebene Stimme.

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Quelle: KaOS

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    • Kommentare (37)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Tekkla
        Welche genau? Powerbutton drücken, anmelden, Symbole klicken? Was noch? Frage für einen Freund!
        Gut, es gibt natürlich noch Headless-Distros und so was wie Hyprland. Aber dass diese ganzen verschiedenen Optionen die jeweils anderen nicht schmälern und die alle ihre Daseinsberechtigung haben, dringt zu den Leuten, die "das eine wahre OS" wollen, leider nicht durch.
        Zitat von Tekkla
        Ich persönlich fand und finde den GTK-Look immer noch besser als den von QT, aber die GNOME-Entwickler dachten sich irgendwann, sie müssten ihren Desktop noch dulliger machen, als es bei MacOS der Fall ist. Eine Zeit lang hatte ich Cinnamon als Ersatz, doch eine "So wie es ist, so soll es bleiben. So hab ich es mir gewünscht" Einstellung kam erst mit KDE Plasma.
        Ich bin auch ein bisschen gespalten. Ich nutze momentan Gnome mit Extensions auf dem Desktop und KDE auf dem Notebook. Ich finde Gnome mit Extensions besser als KDE, aber KDE besser als Gnome ohne Extensions. Beides hat aber, insbesondere default-mäßig, so seine Vor- und Nachteile. Gnome hat bei mir aber auch einen leichten Vorsprung, weil ich das als erstes verwendet und mich einfach an ein paar nette Dinge gewöhnt habe, die bei KDE eben anders sind.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Tekkla
        Welche genau? Powerbutton drücken, anmelden, Symbole klicken? Was noch? Frage für einen Freund!
        Gut, es gibt natürlich noch Headless-Distros und so was wie Hyprland. Aber dass diese ganzen verschiedenen Optionen die jeweils anderen nicht schmälern und die alle ihre Daseinsberechtigung haben, dringt zu den Leuten, die "das eine wahre OS" wollen, leider nicht durch.
        Zitat von Tekkla
        Ich persönlich fand und finde den GTK-Look immer noch besser als den von QT, aber die GNOME-Entwickler dachten sich irgendwann, sie müssten ihren Desktop noch dulliger machen, als es bei MacOS der Fall ist. Eine Zeit lang hatte ich Cinnamon als Ersatz, doch eine "So wie es ist, so soll es bleiben. So hab ich es mir gewünscht" Einstellung kam erst mit KDE Plasma.
        Ich bin auch ein bisschen gespalten. Ich nutze momentan Gnome mit Extensions auf dem Desktop und KDE auf dem Notebook. Ich finde Gnome mit Extensions besser als KDE, aber KDE besser als Gnome ohne Extensions. Beides hat aber, insbesondere default-mäßig, so seine Vor- und Nachteile. Gnome hat bei mir aber auch einen leichten Vorsprung, weil ich das als erstes verwendet und mich einfach an ein paar nette Dinge gewöhnt habe, die bei KDE eben anders sind.
      • Von Tekkla Volt-Modder(in)
        Zitat von Andreas1975
        neuen Win Version gab es auch Änderungen haben die Enduser ja offensichtlich auch mitgemacht
        Der Unterschied zwischen einem GNOME aktueller Art und dem Rest ist schon eklatant pervers. Der Rest seiner List ist nur eine Frage des persönlichen Geschmacks. Dennoch bleibe ich bei der Aussage, dass es bei allen Systemen so ist: Anschalten, Anmelden, Maus auf Icon bewegen, was anklicken, Anwendung benutzen. Da gibt es keine unterschiedlichen Bedienkonzepte!

        Zitat von The_Invisible84
        KDE, Gnome, xfce, i3, mate, lxde, lxqt, cinnamon
        KDE (QT), GNOME (GTK) stehen als Desktop für sich.

        Xfce, Mate, Lxde, sowie Cinnamon sind GTK basierte abwandlungen des GNOME 2. Lxqt ist lxde nur mit QT als Basis im Hintergrund. Also eher von der Darstellung her wie KDE. Und i3 ist nicht mal ein Desktop. Das ist ein reiner Windowmanager.

        Es ist aber eigentlich auch egal. Wenn du anfangen willst, dann lädt man sich die Standard-Version einer Distro und rennt damit erst einmal los. Wenn einem der Look & Feel nicht gefällt, ja mei!, dann installiert man sich einfach eine andere Desktopumgebung, und wechselt je nach Lust und Laune beim Login zwischen den verschiedenen Oberflächen hin und her. Da gibt es keine Grenzen. Das ist doch das Geile daran! Bei Windows, da musste mit dem Mist leben, den dir MS vorgekaut hat.

        Ich persönlich fand und finde den GTK-Look immer noch besser als den von QT, aber die GNOME-Entwickler dachten sich irgendwann, sie müssten ihren Desktop noch dulliger machen, als es bei MacOS der Fall ist. Eine Zeit lang hatte ich Cinnamon als Ersatz, doch eine "So wie es ist, so soll es bleiben. So hab ich es mir gewünscht" Einstellung kam erst mit KDE Plasma.
      • Von Andreas1975 Volt-Modder(in)
        Zitat von The_Invisible84
        Ernsthaft? KDE, Gnome, xfce, i3, mate, lxde, lxqt, cinnamon usw du hast anscheinend echt keine Ahnung wie enduser ticken
        Wo ist da jetzt der elementare Unterschied zwischen den oben aufgeführten Desktops? Geht es nicht mit auf ein Symbol klicken?
        Btw bei jeder von mir mitgemachten neuen Win Version gab es auch Änderungen haben die Enduser ja offensichtlich auch mitgemacht.
      • Von The_Invisible84 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Tekkla
        Welche genau? Powerbutton drücken, anmelden, Symbole klicken? Was noch? Frage für einen Freund!
        Ernsthaft? KDE, Gnome, xfce, i3, mate, lxde, lxqt, cinnamon usw du hast anscheinend echt keine Ahnung wie enduser ticken

        Wie gesagt, valve sehe ich als einzige die hier was bewegen können, hat Torvalds vor zig Jahren auch schon gesagt, Proton gibt Hoffnung auf mehr
      • Von Andreas1975 Volt-Modder(in)
        Zitat von The_Invisible84
        Hä verstehst du es nicht, ich hab extra gesagt Support von Drittanbietern für ihre Software unter Windows. Das dir MS nicht hilft bei einer drittanbieterapp ist doch klar.
        Also die Software für Linus/BSD erhält in der Regel einen recht guten Support seitens der Entwickler.
      Direkt zum Diskussionsende
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