Garuda Linux: Eine ganz auf Spieler zugeschnittene Distribution
Garuda Linux ist eine ganz auf Spieler und deren Bedürfnisse zugeschnittene Linux-Distribution, welche neben den neuesten Softwarepaketen, Treibern und Grafik-APIs auch sehr interessante Detaillösungen und nützliche "Tweaks" zu bieten hat.
Garuda Linux im Detail
Garuda Linux basiert auf dem bekannten Arch Linux und ist eine ganz auf Spieler und deren Bedürfnisse zugeschnittene Linux-Distribution, welche als "Rolling Release" neben den neuesten Softwarepaketen, Treibern und Grafik-APIs auch äußerst interessante Detaillösungen und nützliche "Tweaks" zu bieten hat. Auch Alleinstellungsmerkmale wie ein eigenes GUI-Design sind geboten.
Quelle: Garuda Linux
Mit dem neuesten Release, Garuda Linux 250308 ("Broadwing"), führt das freie und quelloffene Betriebssystem mit dem neuen "Mokka" eine neue Designsprache auf der Basis der pastellfarbenen Themes von Catppuccin ein, welches wiederum auf dem aktuellen KDE Plasma 6.3 aufsetzt. Mit dem Avant Window Navigator ("AWN"), einem Programm-Dock im Stile von macOS, und Conky, ein Tool für Desktop-Widgets, wird der Desktop weiter ergonomisch weiter aufwertet. Als Basis für die Distribution fungiert der neueste Betriebssystemkernel Linux 6.13, welcher mit seinem Performance Optimizer die Ryzen 7000X3D und 9000X3D adressiert.
Hinweis: Garuda Linux ("Broadwing") setzt auf den für Spiele und niedrige Latenzen optimierten Zen-Kernel, welcher jetzt in der neuesten Version Linux 6.13.6-Zen1 für das Release des Builds 250308 bereitsteht.
Die Ausrichtung auf Spieler zeigt sich unter anderem durch "Garuda Gamer", eines GUI zur Installation kuratierter Gaming-Software, die neben der zu Windows-kompatiblen Laufzeitumgebung Wine in der Version 10.0 und dem FOSS-Spiele-Manager Lutris auch Steam, PlayOnLinux sowie entsprechende Konfigurationswerkzeuge bietet, mittels derer beispielsweise auch Valve Proton exakt angepasst werden kann.
Quelle: Garuda Linux
Als Standard-Dateisystem kommt BTRFS zum Einsatz, welches über Timeshift automatisch Schnappschüsse des Systems anfertigen kann und diese auf Wunsch direkt während des Bootvorgangs per GRUB zur Verfügung stellt. Damit lässt sich das Risiko eines nicht mehr funktionierenden Systems deutlich senken, insbesondere bei einem Betriebssystem, welches von Haus aus als Rolling Release ausgelegt ist.
Basis und Abstammung
- GNU/Linux
- → Arch Linux
- → Garuda Linux
- → Build 250308
- → Garuda Linux
- → Arch Linux
Desktop und Arbeitsumgebung
Das Projekt stellt insgesamt 12 Systemabbilder als Download mit verschiedenen Desktop-Umgebungen und Fenstermanagern zur Verfügung, die zusätzlich durch diverse Lite-Versionen ergänzt werden.
- KDE Plasma 6.3.2
- Cinnamon 6.4.8
- Gnome 47.2
- Xfce 4.20
- Sway
- i3
Für versierte Anwender und Entwickler stehen zudem besonders leichtgewichtige Fenstermanager wie WORM, Sway, i3, Openbox, Qtile und BSPWM bereit und lassen sich schnell und unkompliziert nachinstallieren.
Tipp: Spieler, die ihrem Hobby unter Linux nachgehen wollen, sollten insbesondere die Version Garuda Dr460nized Gaming ins Auge fassen, da diese von Haus aus ganz auf das Spielen unter Linux ausgerichtet und bereits entsprechend konfiguriert ist.
Betriebssystemkernel und Grafikstack
Wie für ein Rolling Release auf Basis von Arch Linux typisch befindet sich Garuda Linux nach einer kurzen Aktualisierung über die hauseigene GUI für den bekannten Pacman-Paketmanager auf dem neuesten Stand.
Systemkernel
- Linux 6.13
- Linux 6.13.6-Zen1
Grafikstack & Treiber
- Mesa 3D 25.0.1
- KDE Frameworks 6.11
- KDE Gear 24.12.3
- Qt 6.8.2
- Nvidia 570.124.04
Softwarepakete und Grafiktreiber
- Garuda Linux kommt wie Arch Linux als Rolling Release out of the box mit den aktuellsten Softwarepaketen daher.
- Anwendungen wie der quelloffene Browser Mozilla Firefox 136.0 und der E-Mail-Client Thunderbird 136.0 sind auf aktuellsten Stand.
- Gleiches gilt für Laufzeitumgebungen und Bibliotheken wie Mesa 3D v25.0.1 sowie die Grafiktreiber von AMD und Nvidia.
Download und Installation
Die Installation erfolgt mittels der grafischen Installationsroutine Calamares v3.3.13 und geht schnell und unkompliziert von der Hand, ein Linux-Profi muss man hierfür bei Weitem nicht sein. Anschließend begrüßt Garuda Linux den Anwender mit seinem aktuellen Plasma-Desktop und es kann losgehen.
Weitere Informationen liefern die offizielle Website, die ausführlichen Release Notes sowie die Projektseite auf der Entwicklerplattform GitLab. Um Hilfe kümmert sich das offizielle Support-Forum während der YouTube-Kanal Distro Tips entsprechende Impressionen zum neuen Release bereitstellt.
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Quelle: Garuda Linux

Oder woher beziehst du den Informationen, um auf den Schluss zu kommen?
Meine Erfahrung. Eine Team / Linux Distro die keine Tweaks bereits beim Kernel machen, ist keine vernünftige Gaming Distro. Denn man kann unter allen Distros nun mal Gamen. Das ist nun mal Fakt. Aber welche Distro. bringen überhaupt Leistung von vorne rein mit und Unterstützen richtiges Linux Gaming. Das ist nun mal aus meiner Sicht bei einem Desktop PC das Linux OS - CachyOS und Nobara. Tweaks bereits beim Kernel und beim Scheduler.
Garuda Mokka hatte ich die letzten Tage in einer VM und konnte keine Ansätze von Kernel Tweaks oder beim Scheduler sehen, wie bei CachyOS oder Nobara.
Soll man bei Garuda speziell die Gaming Version verwenden?
Ob ich meinem 9700X + aktuell 6900XT jetzt nen Debian, Arsch oder sonst was gebe ändert bei den FPS genau 0 ... Von wegen gaming Distro.
Soll man bei Garuda speziell die Gaming Version verwenden?
Die Tweaks des Zen Kernels beziehen sich auch anders als bei Nobara, auch weniger auf Proton/Wine/Treiber als viel mehr auf Latenzen/ Daten IO auf den Laufwerken/ und Multi Threading. Deshalb würde ich den Kernel auch nicht als Gaming optimiert bezeichnen, sondern primär als Leistungsoptimiert. Weshalb mir persönlich Garuda im Alltagsgebrauch mehr zusagt als Nobara. Aber ich bin auch zu alt um die max. FPS aus irgend nem Game raus kitzeln zu wollen. Hauptsache läuft.
Zur Mokka Edition, die ich auch gestern das erste mal getestet habe muss ich sagen, dass sie mich optisch auch nicht soooo sehr begeistert. Aber was optische Anpassungen angeht, ist man bei KDE ja bestens aufgehoben.
Oder woher beziehst du den Informationen, um auf den Schluss zu kommen?
Meine Erfahrung. Eine Team / Linux Distro die keine Tweaks bereits beim Kernel machen, ist keine vernünftige Gaming Distro. Denn man kann unter allen Distros nun mal Gamen. Das ist nun mal Fakt. Aber welche Distro. bringen überhaupt Leistung von vorne rein mit und Unterstützen richtiges Linux Gaming. Das ist nun mal aus meiner Sicht bei einem Desktop PC das Linux OS - CachyOS und Nobara. Tweaks bereits beim Kernel und beim Scheduler.
Garuda Mokka hatte ich die letzten Tage in einer VM und konnte keine Ansätze von Kernel Tweaks oder beim Scheduler sehen, wie bei CachyOS oder Nobara.
Soll man bei Garuda speziell die Gaming Version verwenden?
Wie viele Distros gibt es eigentlich stand jetzt? 120?
Ich fühle mich nicht wohl damit. Vielleicht was irrational emotionales.
Für mich stehen auf der Gaming-Siegertreppe momentan CachyOS, Nobara, Bazzite und evtl. PikaOS ganz oben (Gaming, Media, Streaming und Videorecording/ContentCreation).
Linux Mint, SteamOS und TuxedoOS in Abhängigkeit von anderen Überlegungspunkten (Umsteiger & Linux-Einsteiger, Steam Deck oder Tuxedo-Laptop)