Linux 6.13 mit 3D V-Cache Performance Optimizer erschienen
Linus Torvalds hat Linux 6.13 jetzt offiziell freigegeben und der neue Betriebssystemkernel kommt erstmals mit dem sogenannten 3D V-Cache Performance Optimizer für Gaming-CPUs der Serie Ryzen X3D und Server-CPUs der Serie Epyc X daher.
AMD optimiert jetzt die Performance seiner Gaming-CPUs der Serie "Ryzen X3D" und seiner Server-CPUs der Serie "Epyc X", die jeweils über einen gestapelten ("stacked") L3-Cache, den sogenannten 3D V-Cache, verfügen, mittels eines soeben erstmals veröffentlichten Open-Source-Treibers für Linux. Dieser "Systemtreiber" für den Systemkernel bietet eine neue Schnittstelle zum Benutzeradressraum, dem sogenannten "User Space" des freien Betriebssystems. Hier bieten sich Optimierungsmöglichkeiten für Prozessoren mit einem 3D V-Cache.
Quelle: Kernel.org
Die neue Schnittstelle erkennt entsprechende Tendenzen, um die CPU-Kernzuweisung entsprechend anzupassen, je nachdem, ob eine Anwendung vorrangig von höheren Taktfrequenzen oder mehr L3-Cache profitiert. Das neue Feature läuft unter der Bezeichnung "3D V-Cache Performance Optimizer" und ist nun im neuesten Betriebssystemkernel Linux 6.13, der gerade erschienen ist, enthalten.
Wie ein Blick in die Kernel-Mailingliste verrät, wird der Treiber sowohl einen "Frequenzmodus", der den CCX mit den höher taktenden Prozessorkernen bevorzugt, als auch einen "Cache-Modus", welche wiederum den CCX mit dem zusätzlichen gestapelten L3-Cache ("3D V-Cache") priorisiert. AMD dehnt seine äußerst weitreichenden Bemühungen unter Linux somit noch weiter aus.
Der neue Linux-Kernel steht ab sofort im Git-Repository von Linus Torvalds oder alternativ auf Kernel.org zum Download bereit. Für die meisten Linux-Anwender ist jedoch ein Update über die offiziellen Paketquellen ihrer Distribution die sicherste und einfachste Wahl. Mit dem Release von Linux 6.13 öffnet sich jetzt auch die Tür für Linux 6.14, welches voraussichtlich Ende März 2025 offiziell erscheinen wird.
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Quelle: Linus Torvalds, Kernel.org

Natürlich hast du Recht es muss nicht immer bis zum letzten frame optimiert sein zumindest wenn die Hardware an sich noch genug luft hat. Bei alteren Systemen die aber an der unteren grenze zur Spielbarkeit kratzen könnte das aber wichtig werden.
Ist sie schon selbst mit Laufzeitumgebung wie wine und co.
Für Dich und mich gut genug. (mir ist es egal, ob ich Unter Windows 105 FPS und unter Linux "nur" 100 habe. Mir sind so viele andere Freiheitliche Aspekte wichtiger - aber das bin ich. Anderen ist das weniger wichtig und sie wollen sich in ihrer Gruppe wohl fühlen)
Man muss sich drauf einlassen aber ja es ist open source die nicht so einheitlich ist wie ein Windows, wobei selbst da gibt es Programmteile und Dialoge die seit den 90ern nie angefasst wurden.
Meiner meinung nach ist Linux schon lange ein mehr als vollwertiger Ersatz. Es hapert aber an der Akzeptanz auch seitens der Hersteller von Hardware und Software. Das meiste läuft zwar out of the box es gibt aber leider auch Ausnahmen. Wer allerdings die kleinen helferlein die z.b. einer gaming maus oder rgb gedönse von Windows gewohnt ist geht leer aus. Und das ist in meinen Augen der punkt der einen wechsel kompliziert macht. (Hier wurde ich an die Community appellieren den Herstellern wie razer Logitech etc permanent auf die nerven zu gehen und nach Linux Programmen zu fragen)
Wer aber linux gerne mal ausprobieren möchte sollte mal ein Auge auf KDE basierten distris werfen die sind für windows wechseler etwas intuitiver als gnome basierte. Und linux kann ohne Installation von einem usb stick gestartet werden um mal rein zu Schnuppern. Traut euch mal ran
Ich habe zum Besten gegeben, was meiner Ansicht nach wichtigere Einflussfaktoren sind, als eine vermeintlich besserer CCX-Optimizer für eine paar wenige CPU's am Rande.
Ich stimme vielen Deiner Einschätzungen zu. Für Dich und mich ist das ausreichend und gut genug.
Für andere braucht es mehr Beweggrund.
Hypothetisch: Wenn eine Spieler unter seinem geliebten Windows 120 FPS erreichen würde, unter Linux aber 200 FPS und in Valorant durch diesen Nachteil ständig verliert, meinst, er würde noch lange zögern und bei Windows bleiben?
Was Linux einen Schub gibt, und die Anwenderzahlen hochtreibt, ist,
(nicht falsch verstehen: finde gut, dass es ihn gibt und er kommt. Weniger Kopfzerbrechen für Anwender. Aber große Wellen schlagen, wird das nicht).
Wer aber linux gerne mal ausprobieren möchte sollte mal ein Auge auf KDE basierten distris werfen die sind für windows wechseler etwas intuitiver als gnome basierte. Und linux kann ohne Installation von einem usb stick gestartet werden um mal rein zu Schnuppern. Traut euch mal ran
Was Linux einen Schub gibt, und die Anwenderzahlen hochtreibt, ist, wenn die Performance in Spielen vergleichbar oder besser ist gegenüber Windows, Spiele sich einfach installieren, starten und modden lassen und generell die User mit dem System klar kommen und weniger genervt werden, als unter Windows. Sprich, eine gute Erfahrung haben oder mit etwas Aufwand direkte Vorteile daraus ziehen.
Daran werden eher Optimierungen in Wine/Proton, Wayland, Kernel-Treiber (wie NTsync), Unterstützung von HDR und VR etwas deutlich bewegen oder Misstände bei Microsoft / Datenlecks und Datenpannen, als dieser AMD-Optimizer hier.
(nicht falsch verstehen: finde gut, dass es ihn gibt und er kommt. Weniger Kopfzerbrechen für Anwender. Aber große Wellen schlagen, wird das nicht).