Windows-Distribution von Microsoft-Ingenieur mit Linux 7.0
Ein Microsoft-Ingenieur hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Linux-Distribution zu entwickeln, die Windows 11 ideal nachahmen und Windows-Anwender zu Linux-Umsteigern machen soll. Version 2.0 setzt auf Ubuntu 26.04 und Linux 7.0.
Ein Microsoft-Ingenieur, welcher eigenen Angaben zufolge nicht mit der Entwicklung von Windows betraut ist, hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Linux-Distribution zu entwickeln, die den Stil und die Bedienung von Windows 11 bestmöglich nachahmen und so Windows-Anwender zu Linux-Umsteigern machen soll. AnduinOS, so die Bezeichnung der auf Ubuntu und Gnome basierenden Distribution, liegt damit im Ranking von DistroWatch gegenwärtig im Trend und belegt aktuell Rang 13.
Quelle: BAnduinOS
AnduinOS 2.0 Beta 3 setzt auf Ubuntu 26.04 LTS und nutzt Gnome 50 als Desktop-Umgebung.
AnduinOS 2.0 setzt auf Linux 7.0 und Gnome 50
Während das aktuelle Release, der im Januar erschienene Build 1.4.2, auf Linux 6.17 sowie dem seinerzeit aktuellen Gnome-Desktop in der Version 49 ("Brescia") aufbaut und Ubuntu 25.10 ("Questing Quokka") als Basis nutzt, setzt das kommende Release AnduinOS 2.0 ("Next LTS") auf Ubuntu 26.04 LTS ("Resolute Raccoon") und dessen Betriebssystem-Kernel Linux 7.0 sowie den aktuellen Gnome 50 ("Tokyo"). Die Distribution ist soeben als Beta 3 für alle Tester freigegeben worden.
Quelle: AnduinOS
AnduinOS 2.0 Beta 3 steht jetzt für jedermann zum Testen bereit und geht dem Release voraus.
Anwender, welche aktuell noch mit AnduinOS 1.4.2 unterwegs sind, können auf ihrem System nach dem Release von AnduinOS 2.0 über den Befehl do_anduinos_upgrade ein entsprechendes "Inplace Upgrade" anstoßen, das die Linux-Distribution umgehend aktualisiert und auf den neuesten Build auf Basis von Ubuntu 26.04 LTS anhebt.
Auch für Spieler ist dank Steam und Mesa 26 gesorgt
Für Linux-Spieler, die ihre favorisierten Windows-Spiele auf dem freien Betriebssystem spielen wollen, sind sowohl der Steam-Client samt Proton als auch der aktuelle freie Grafikstack Mesa 3D 26. samt neuem Vulkan-Grafiktreiber für Radeon mit an Bord.
Microsoft-Ingenieur schreibt seine eigene Erfolgsgeschichte
Die Änderungen, welche der Entwickler im Vergleich zu einem "regulären" Ubuntu vorgenommen hat, sind vergleichsweise minimal, und dennoch, oder vielleicht genau deshalb, hat sich die "Windows-Distribution" schnell Freunde gemacht. Auch auf der Website DistroWatch positioniert sich AnduinOS seit Wochen in den Top 20 der beliebtesten Distributionen und belegt aktuell den 13. Platz der Rangliste.
AnduinOS ist eine benutzerdefinierte, Ubuntu-basierte Linux-Distribution, die eine vertraute und benutzerfreundliche Erfahrung für alle bietet, die zu Linux wechseln. Ich vermute, dass dieser "Erfolg" genau in den minimalen Änderungen liegt: Es ist lediglich Ubuntu in einem Windows-Theme gekleidet, und das weckt wohl Neugier. — AnduinOS
In seiner ausführlichen Entstehungsgeschichte von AnduinOS erläutert der Entwickler auch, weshalb er keinerlei wirtschaftlichen und monetären Interessen bei diesem Projekt verfolgt und warum er keine Spenden annimmt, wie es für derartige Open-Source-Projekte eigentlich üblich ist. Auch thematisiert der Macher dabei, weshalb er auf den Snap-Support von Ubuntu verzichtet und stattdessen die Unterstützung für Flatpak-Programmpakete implementiert hat.
AnduinOS 2.0 soll den nächsten Schritt machen
Die als Hobby-Projekt gestartete Linux-Distribution, welche inzwischen viele Freunde gefunden und eine kleine, aber feine Community hervorgebracht hat, soll mit der Version 2.0, welche zeitnah erscheinen soll, den nächsten Schritt machen.
Unter der Haube wechselt AnduinOS 2.0 auf die topaktuelle stabile Basis von Ubuntu 26.04 mit Gnome 50, angetrieben vom Linux-Kernel 7.0 für eine umfassende Hardware-Kompatibilität direkt nach der Installation und moderne Grafikunterstützung dank aktuellem Mesa-Grafikstack.
Wir haben uns nicht mit den Standardeinstellungen zufrieden gegeben. Wir haben die Parameter des Systemkernels speziell für Desktop-Workloads stark optimiert, um speziell geringere Latenzzeiten und eine extrem reaktionsschnelle Benutzeroberfläche zu bieten. — AnduinOS
Die Optimierungen des freien Betriebssystems zielen insbesondere auf schnelle Desktop-Workloads ab und sollen damit bisherige Windows-Anwender vom Wechsel auf eine Linux-Distribution überzeugen.
Weitere Informationen liefern die Ankündigung der Beta-Versionen sowie die vollständigen Versionshinweise zu AnduinOS 2.0 Beta 3. Im Anschluss an die Beta 3 soll noch ein Release Candidate erscheinen, bevor das finale Release ansteht.
AnduinOS kommt gut an und erhält gute Presse
Der für seine ausführlichen und versierten Reviews bekannte YouTube-Kanal DistroTube hat AnduinOS bereits ganz genau unter die Lupe genommen und eine entsprechend fundierte Einschätzung des freien Betriebssystems abgegeben. Auch die Presse ist von AnduinOS sehr angetan und so haben unter anderem ZDNet, Windows Central und Neowin viele gute Worte für das System übrig.
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Quelle: AnduinOS

Euer Problem ist, dass Linux nicht wie Windows funktioniert.
Punkt.
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In erster Linie muss man gewillt sein, sich mit der Materie und etwas neuem auseinanderzusetzen und dazuzulernen.
Gilt genauso, wenn jemand auf Linux angefangen hat und später im Familienleben auf Windows umschwenken sollte.
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Nach Eigenaussage des Entwicklers ist er seit 2025 nicht mehr bei Microsoft beschäftigt.
Die wilde Überschrift wird immer ungenauer...
Nach Eigenaussage des Entwicklers ist er seit 2025 nicht mehr bei Microsoft beschäftigt.
Meine Philosophie, ein Betriebssystem muss auf Knopfdruck funktionieren, es ist nur die Platform meiner Programme, geht hier nicht vollständig auf, besonders wenn man mehr als 0815 möchte, das habe ich inzwischen mehr als einmal gelernt.
Windows hat ebenfalls viele Macken, ist aber gegenüber dem Lernfaulen noch im Vorteil.
Wer Zeit und vor allen Dingen Lust hat, kann allerdings viel Neues lernen und da man sich damit beschäftigen muss, viel tiefer in ein Betriebssystem eintauchen. Dennoch bleibe ich bei Chachy und Mint, das Microsoftingeneurlinux werde ich erst mal links liegen lassen.
Korrekt, Leidensdruck ist für mich persönlich auch noch nicht zu hoch, obwohl ich die Probleme kenne (TPM und die Gefahr dahinter z.B.). Ich zocke allerdings selten, aber gerne online.
Ich nutze Office-Versionen ab 2019 und neuer, davon hauptsächlich Excel, Outlook, Word, Powerpoint und firmeninterne Software auf Basis von .NET Framework (
Ja, ich kenne die Fortschritte von Thunderbird und Libre Office, da ich diese Programme selbst auf den meisten anderen PCs im Freundeskreis installiere.
EDIT
Ich persönlich finde aber auch die Nutzer witzig, die jahrelang auf Windows 12 gewartet haben. Mit dem extended Support von Windows 10 bis Oktober 2026 hofften viele auf das nächste Windows.
Ich habe viele ausgelacht und schon vor längerer Zeit geraten, dass bestimmt nur Windows 11 26H2 erscheint. Sie müssten sich damit abfinden oder zu Linux wechseln, sagte ich.
Nun ist es Realität und mich schauen viele verärgert an.
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EDIT²
Hinzu kommt da noch, dass ich Nutzer einer Intel Arc B580 bin. Mit dieser Kaufentscheidung bin ich sehr glücklich.
Meine Games (Metro EE, RDR2, Cyberpunk) liefen damit extrem gut, aber die Linux-Treiber sind glatt zum Steinerweichen.