Ubuntu 25.10: Aktuelle Distribution mit Linux 6.17 auch für Spieler

16
News Sven Bauduin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Ubuntu 25.10: Aktuelle Distribution mit Linux 6.17 auch für Spieler
Quelle: Canonical

Ubuntu 24.15 ("Questing Quokka") auf Basis von Linux 6.17 und dessen zahlreichen Derivate sind offiziell erschienen und stellen eine aktuelle Distribution mit allen benötigten Zutaten auch für Spieler dar.

Ubuntu 24.15 ("Questing Quokka") auf Basis von Linux 6.17 und dessen zahlreichen Derivate, die sogenannten "Ubuntu Flavours", wie Kubuntu 25.10 und Xubuntu 25.10, sind offiziell erschienen und stellen äußerst aktuelle Linux-Distribution mit sämtlichen für das Spielen unter Linux benötigten Zutaten dar. Neben gleich mehreren aktuellen Desktop-Umgebungen wurden auch die für Spieler essenziellen Softwarepakete, Laufzeitumgebungen, Tools und Treiber auf den neuesten Stand gebracht.

Ubuntu 25.10 Quelle: Canonical Die Hauptversion, Ubuntu 25.10, setzt auf Gnome 49 ("Brescia"), während das bekannteste Derivat, Kubuntu 25.10, mit dem äußerst modularen KDE Plasma 6.4.5 ausgerollt wird. Xubuntu 25.10 wiederum basiert auf Xfce 4.20.1, einem durchaus "ressourcenschonenden" Desktop, während die beiden "Geschmacksrichtungen" Ubuntu Budgie 25.10 und Ubuntu Cinnamon 25.10 auf Budgie 10.9 und dem Cinnamon-Desktop 6.4 aufbauen. Veröffentlicht wurden ...

  • Ubuntu 25.10
  • Kubuntu 25.10
  • Xubuntu 25.10
  • Lubuntu 25.10
  • Ubuntu Kylin 25.10
  • Ubuntu MATE 25.10
  • Ubuntu Budgie 25.10
  • Ubuntu Cinnamon 25.10
  • Ubuntu Studio 25.10
  • Edubuntu 25.10

Neben dem neuesten Systemkernel Linux 6.17 sowie dem aktuellen offenen Grafikstack Mesa 3D 24.2.3 wurden auch sämtliche Softwarepakete und Werkzeuge auf den neuesten Versionsstand gebracht und entsprechend aktualisiert. Hierzu gehören GCC ("GNU Compiler Compilation"), Python, Rust, und NET. 9 sowie Anwendungsprogramme wie Firefox, Thunderbird und LibreOffice.

Als letztes Release vor Ubuntu 26.04 LTS dient Ubuntu 25.10 als Testballon für aktuelle Technologien und Features, welche in einem halben Jahr in der Langzeitunterstützung der LTS-Version ankommen sollen.

Der britische Linux-Distributor Canonical hat Ubuntu 25.10 und dessen Derivate stark auf Rust zugeschnitten und eine hardwaregestützte Festplattenverschlüsselung via Trusted Platform Module ("TPM") 2.0 implementiert. Gnome 49 nutzt jetzt das quelloffene Display-Server-Protokoll Wayland und zwar ausschließlich.

Weitere Informationen liefern die offiziellen Release Notes während der auf Linux spezialisierte YouTube-Kanal The Linux Experiment entsprechende Impressionen liefert und dabei Ubuntu 25.10 und dessen Featureset im Detail vorstellt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Wie gefallen euch unsere News und Specials zum Thema Linux und Open Source? Die Redaktion von PCGH freut sich über jede abgegebene Stimme.

Ihre Meinung ist gefragt!

Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.

Quelle: Canonical

16
    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Ein-Frischer-PC Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Zik7
        Ich denke schon. Ich habe den alten Kernel schon entfernt. Ansonsten könnte man den bestimmt beim Start auswählen.
        Ja, sollte er nicht entfernt worden sein, einfach den fallback Kernel in Grub laden.

        Man kann natürlich auch mit mainline den neuesten Kernel, den es überhaupt gibt laden. Dann noch das neueste linux-firmware Paket von github und das neueste mesa Paket vom Kisak Mesa PPA. Lief soweit stabil bei mir. In Spielen hatte ich genauso viel Fps wie in Arch aber es sah irgendwie nicht schön aus.
        Der Rest von Mint ist eben nicht für Spiele ausgelegt.
      • Von Ein-Frischer-PC Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Zik7
        Ich denke schon. Ich habe den alten Kernel schon entfernt. Ansonsten könnte man den bestimmt beim Start auswählen.
        Ja, sollte er nicht entfernt worden sein, einfach den fallback Kernel in Grub laden.

        Man kann natürlich auch mit mainline den neuesten Kernel, den es überhaupt gibt laden. Dann noch das neueste linux-firmware Paket von github und das neueste mesa Paket vom Kisak Mesa PPA. Lief soweit stabil bei mir. In Spielen hatte ich genauso viel Fps wie in Arch aber es sah irgendwie nicht schön aus.
        Der Rest von Mint ist eben nicht für Spiele ausgelegt.
      • Von Zik7 Software-Overclocker(in)
        Zitat von inhuman_nature
        Edit: Wobei - @Zik7, kann mensch nicht auch im Grub(-Boot)-Menü einen anderen Kernel auswählen, mit dem mensch das System starten kann? Das habe ich eine Weile nicht gemacht ...
        Ich denke schon. Ich habe den alten Kernel schon entfernt. Ansonsten könnte man den bestimmt beim Start auswählen.
      • Von inhuman_nature Software-Overclocker(in)
        Zitat von Poulton
        Bitte keine Unverschämtheiten gegenüber DOS*.

        *= MS-DOS, PC-DOS, DR-DOS, PTS-DOS, FreeDOS, SvarDOS, Multiuser DOS, etc.
        Oha, ja, ich dachte beim Posten nicht an die Gefühle der Konsolenzeilen-Fans - sorry!
        Andererseits hätte ich schon angenommen, dass MS-Dos unter Einbezug von Microsofts Agieren bis heute hin nicht mehr so innig geliebt werden würde ...

        Zitat von Zik7
        Mint hängt schon noch etwas hinterher. Kernel 6.14 ist da aktuell angesagt! Und selbst den musste ich noch über die Aktualisierungsverwaltung aktivieren. Als Standard war noch der Kernel 6.8 installiert.

        Aber wenn man nicht die Topaktuellste Hardware hat, reicht das.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Wobei das dann bloß Mausklick-Aktionen sind, also nicht weiter dramatisch. Vorher allerdings, so wie im allgemeinen das mit Linux Mint installierte Programm Timeshift kurz einrichten und neben regelmäßigen Schnappschuss-Anlegen, vor Kernel-wechsel extra einen anlegen. Das ist super einfach. Falls etwas schief läuft, kann mensch das System auf den Vorzustand zurücksetzen. So würde ich es machen.

        Edit: Wobei - [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen], kann mensch nicht auch im Grub(-Boot)-Menü einen anderen Kernel auswählen, mit dem mensch das System starten kann? Das habe ich eine Weile nicht gemacht ...
      • Von Poulton Volt-Modder(in)
        Zitat von Zik7
        Als Standard war noch der Kernel 6.8 installiert.
        Das ist der Standardkernel von Ubuntu 24.04 LTS, wenn HWE nicht aktiviert ist. 6.11 und 6.14 sind die HWE Kernel. Wobei Mint da etwas anders als Ubuntu selbst verfährt. Bei Ubuntu ist bei der Desktop-Variante der HWE Kernel standardmäßig immer aktiv und man muss ihn, wenn gewünscht, nachträglich entsprechend deaktivieren. Bei der Server-Variante wird man bei der Installation explizit gefragt, ob HWE aktiviert werden soll.
      • Von Zik7 Software-Overclocker(in)
        Zitat von ameisenmann
        Und wie weit hängt Mint hinterher zu Unbuntu bzgl. up-to-dateness.
        Mint hängt schon noch etwas hinterher. Kernel 6.14 ist da aktuell angesagt! Und selbst den musste ich noch über die Aktualisierungsverwaltung aktivieren. Als Standard war noch der Kernel 6.8 installiert.

        Aber wenn man nicht die Topaktuellste Hardware hat, reicht das.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk