Steam-Umfrage: Linux erreicht das nächste Allzeithoch
Getrieben durch das Steam Deck und dessen SteamOS sowie Gaming-Distributionen wie CachyOS und Bazzite ist Linux auf der Spiele-Vertriebsplattform Steam weiter im Aufwind und erreichte im November das nächste Allzeithoch.
Getrieben durch das Steam Deck und dessen SteamOS sowie die konstant populärer werdenden Gaming-Distributionen, wie CachyOS, Bazzite, PikaOS und Nobara Linux ist das quelloffene Betriebssystem Linux auf der Spiele-Vertriebsplattform Steam weiter im Aufwind, doch Windows dominiert in der Gunst der Spielerschaft weiterhin sehr deutlich, wie aus der neuesten Steam-Hard- & Softwareumfrage hervorgeht.
Linux etabliert sich bei über 3 Prozent
Wie die Auswertungen der Website GamingOnLinux, die auf den Resultaten der neuesten Steam-Hard- und Softwareumfrage für November 2025 basieren, illustrieren, konnte sich das freie Betriebssystem mittlerweile stabil über der "Dreiprozenthürde" etablieren und notiert im November auf einem Rekordhoch von 3,20 Prozent. Im vergangenen Monat hatte Linux erstmalig bei mehr als 3 Prozent notiert.
Das quelloffene Betriebssystem gewinnt 0,15 Prozent hinzu, während macOS (-0,10%) und Windows (-0,05%) geringfügig Marktanteile abgegeben haben. Dieses Niveau wurde jetzt erfolgreich gehalten und sogar weiter leicht ausgebaut. Auch das Supportende von Windows 10 spielt Linux dabei ganz klar in die Karten.
SteamOS, CachyOS und Bazzite liegen im Trend
Das mit Abstand erfolgreichste und damit am meisten vertretene freie Betriebssystem ist wie erwartet SteamOS, das auf 26 Prozent kommt, gefolgt von Arch Linux, welches die Basis für Valves Gaming-Betriebssystem darstellt. Auch CachyOS, momentan die populärste Gaming-Distribution, Bazzite, Ubuntu und Linux Mint haben zugelegt.
Dominanz von Windows ist ungebrochen
Dennoch ist die Dominanz von Windows auf Steam ungebrochen. Das Betriebssystem aus Redmond kommt dabei auf einen Marktanteil von 95 Prozent auf Steam, wobei Windows 11 mit 65 Prozent nach wie vor auf Platz 1 vor Windows 10 liegt, das momentan auf rund 29 Prozent der Systeme installiert ist. In der aktuellen Gesamtwertung sieht die Verteilung unter den Spielern wie folgt aus:
- Windows: 94,79 % (-0,05 %)
- macOS: 2,02 % (-0,10 %)
- Linux: 3,20 % (+0,15 %)
Gerade auf dem Desktop hat Linux als Gaming-Betriebssystem nach wie vor einen sehr langen Weg vor sich, macht mit Gaming-Distributionen wie Nobara Linux 42, Bazzite 43, PikaOS, CachyOS und Nitrux aber immer weitere Fortschritte. Die quelloffenen Betriebssysteme sind auf Handheld-PCs klar die erste Wahl.
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Quelle: Steam via GamingOnLinux

Fsr3 bis 3.1 hat mir eine viel zu schlechte Qualität gehabt.
Ich hab mit dem Int Leak aber aufm Steamdeck bereits FSR4 getestet und da liegen qualitativ Welten dazwischen.... Mit FSR4 hätte ich definitiv leben können....
Ich würde zukünftig auch nur nach Linux-Kompatibilität meine Hardware auswählen. Ich bin zwar eh schon komplett bei AMD, aber das beachte ich trotzdem.
Und wenn statt Nvidia genau deswegen anders gekauft wird und auch bei den Onlinespielen genau diese deshalb nicht gekauft würden, würde sich die Kompatibilität ganz schnell von alleine ergeben. Solange aber immer wieder sich lieber gängeln lassen, als trotzig abzulehnen, wird der Markt auch nicht größer werden. Aktuell ist VR bei mir noch nicht so kompatibel, deswegen muss ich immer mal zu Windows switchen
Müsste mal mehr experimentieren, um mitreden zu können.
Bevor jemand entnervt aufgibt: Es gibt auch langweilige Distributionen wie Xubuntu, die seit vielen Jahren einfach funktionieren. Auch mit Nvidia-Karten und DKMS. Auf schicke neue Sachen wie Wayland muss man da erstmal verzichten. Aber sowas kommt auch irgendwann dort an - und i.d.R. sind die "Kinderkrankheiten" bis dahin überstanden.
Mit allen 4 Linux Geräten bin ich zuletzt befragt worden....
Ich war langfristig mit meiner Vega 64 leider nicht zufrieden und FSR4 würde mir leider zu spät angekündigt, da hatte ich bereits die 4070super gekauft mit welcher ich außerordentlich zufrieden bin. Insofern bedauere ich den Kauf nicht. Ich hätte AMD meinen Kauf aber durchaus gegönnt.