Windows 10: Supportende treibt immer mehr Anwender zu Linux

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Windows 10: Supportende treibt immer mehr Anwender zu Linux
Quelle: Sven Bauduin

Das Supportende von Windows 10 und der erzwungene Wechsel auf Windows 11 treiben immer mehr Anwender zu Linux. Sowohl die Gaming-Distribution Bazzite als auch das optisch an Windows angelegte Zorin OS vermelden deutlichen Zulauf an Nutzern.

Das Supportende von Windows 10, welches offiziell am 14. Oktober 2025 erfolgt ist, und der damit einhergehende erzwungene Wechsel auf Windows 11 treiben jetzt viele Anwender zu Linux. Sowohl die empfehlenswerte Gaming-Distribution Bazzite, welche SteamOS nachempfunden ist, als auch das optisch an Windows angelegte Zorin OS, das sich optisch ganz an Windows 10, Windows 11 oder MacOS orientiert, können gegenwärtig einen deutlichen Zuwachs an Nutzern vermelden. Beide Projekte verzeichneten zuletzt rekordverdächtige Zuwachszahlen. Ein Zufall?

Während das aktuelle Zorin OS 18, eine äußerst moderne Linux-Distribution, welche in Dublin unter der Federführung von Chefentwickler und Namensgeber Artyom Zorin realisiert wird, im ersten Monat nach seinem Release "bereits 1 Million Downloads" erreicht und damit "alle bisherigen Rekorde gebrochen" hat, schreibt auch das Gaming-Betriebssystem Bazzite seine ganz eigene Erfolgsgeschichte.

Wie die Macher von Bazzite jetzt offiziell bekannt gegeben haben, wurde mit dem Download des aktuellen Systemabbildes von Bazzite 43 rund ein Petabyte an Traffic innerhalb der vergangenen 30 Tagen produziert. Das wiederum entspricht in etwa dem Download von "150.000 Systemabbildern in nur einem Monat", wie von der Website Tom's Hardware ausgerechnet wurde. Gerade unter den Spielern entwickeln sich die Gaming-Distributionen zur Windows-11-Alternative.

Bazzite Quelle: Bazzite via X Auch innerhalb der Community des PCGH-X-Forums hat sich Linux mittlerweile als echte Alternative für Spieler entwickelt. Aktuell geben mehr als 74 Prozent der rund 1.400 Umfrageteilnehmer an, entweder bereits auf Linux gewechselt zu sein, das quelloffene Betriebssystem parallel zu Windows zu nutzen, oder zumindest inzwischen mit dem Gedanken zu spielen. Tendenz weiter steigend.

Das Steam Deck und schon bald die neue Steam Machine mit SteamOS im Mainstream sowie Bazzite, CachyOS und Nobara Linux unter den Selbstbauern und Spielern: Gaming-Distributionen auf Basis von Linux liegen aktuell im Trend.

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Quelle: Bazzite via X via Tom's Hardware

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    • Kommentare (73)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von _Oskar_ Software-Overclocker(in)
        Zitat von Cleriker
        Der Vorteil ist halt, dass es open Source ist und dadurch einfach schnell gesichtet wird wenn was hakt.
        Und auch sehr schnell gefixt wird.
      • Von _Oskar_ Software-Overclocker(in)
        Zitat von Cleriker
        Der Vorteil ist halt, dass es open Source ist und dadurch einfach schnell gesichtet wird wenn was hakt.
        Und auch sehr schnell gefixt wird.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Ich versteh nicht wo der Gedanke mit der Sicherheit her kommt. Anfangs, als es was neues war und wenig Verbreitung im produktiven Einsatz vorweisen konnte, klar. Inzwischen aber ist MacOS ein System wie jedes andere.

        Bei Linux das Gleiche. Googelt einmal "Linux Sicherheitslücke", dann findet man erstmal zwei Seiten mit Meldungen dazu und ist erst bei November und Oktober diesen Jahres.
        Der Vorteil ist halt, dass es open Source ist und dadurch einfach schnell gesichtet wird wenn was hakt. Angriffsfläche gibts aber genauso wie bei Windows auch. Was ja nichts schlimmes ist. Das bringen Programme nunmal so mit sich.
      • Von JoeyTai Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Cleriker
        Ich war mal bei einer Firma die ihre leitenden Positionen bewusst vom Rest abgrenzen wollten und denen dann macbooks aufs Auge gedrückt haben. Da musste ich auch anderthalb Jahre mit klarkommen. Das geht auch alles, ganz klar, nur meins war es nie.
        Ja, ist bei mir auch so und bin damit nun im x-ten Jahr. Und sicherer soll es dazu auch noch sein. Meins wird es auch nie werden.
      • Von x2K Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Cleriker
        Ich war mal bei einer Firma die ihre leitenden Positionen bewusst vom Rest abgrenzen wollten und denen dann macbooks aufs Auge gedrückt haben. Da musste ich auch anderthalb Jahre mit klarkommen. Das geht auch alles, ganz klar, nur meins war es nie.
        Als ich damals noch studiert hab hat Apple versucht mit starken Vergünstigungen ihre mac books an den mann zu bringen. Die Professoren haben damals zugegriffen und im nachgang dann Windows 7 drauf installiert. Ich fand das damals witzig. Allerdings mussten die dann immer Adapter mitnehmen um an den Beamer anschließen zu können. Und das nur weil Apple immer ein eigenes ding machen muss.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von JoeyTai
        Hahaa, ja genau. Wohl deswegen mag ich iOS nicht und komme damit (und bis auf pages den eingebauten Programmen) auch weniger gut klar/bin genervt als von Linux und Windows. Ich nutze die 3 parallel und habe daher meinen Blick darauf "gewonnen".
        Ich war mal bei einer Firma die ihre leitenden Positionen bewusst vom Rest abgrenzen wollten und denen dann macbooks aufs Auge gedrückt haben. Da musste ich auch anderthalb Jahre mit klarkommen. Das geht auch alles, ganz klar, nur meins war es nie.
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