Linux 6.11: Ein Fest für AMD Ryzen und Radeon

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Linux 6.11: Ein Fest für AMD Ryzen und Radeon
Quelle: Sven Bauduin

Linux 6.11 ist offiziell erschienen und bringt zahlreiche Neuerungen mit sich, welche sich insbesondere auf Ryzen-CPUs sowie Radeon-Grafikkarten positiv auswirken und neue Technologien und Architekturen wie RDNA 4 einführen.

Linus Torvalds hat den neuen freien Betriebssystemkernel Linux 6.11 jetzt offiziell freigegeben. Dieser bringt zahlreiche Neuerungen mit sich, welche sich insbesondere auf aktuelle Ryzen-CPUs und kommende Radeon-Grafikkarten positiv auswirken und neue Technologien und Architekturen wie RDNA 4 ("GFX12XX") einführen. Abseits neuer Hardware, wie den beiden Grafikprozessoren Navi 48 und Navi 44, welche voraussichtlich im Januar 2025 zur CES 2025 auf den AMD Radeon RX 8000 debütieren sollen, wird so auch für RDNA 3.5 ("GFX115X") nachgebessert.

AMD Core Performance Boost

Linux 6.11 fügt dem AMD P-State-Treiber den AMD Core Performance Boost hinzu, welcher es ermöglicht, Turbo- und Boost-Frequenzbereiche ein- oder auszuschalten und die Leistungssteigerung für jeden einzelnen Kern zu steuern.

AMD Fast Collaborative Processor Performance Control

Ebenfalls neu im AMD P-State-Treiber ist AMD Fast CPPC. Die fortschrittliche Stromsparfunktion für Ryzen-Mobilprozessoren auf Basis von Zen 4 ("Persephone") und Zen 4c ("Dionysus") liefert effektiv eine um 2 bis 6 Prozent bessere Leistung, bei gleichem Stromverbrauch, je nach Aufgabe und Anwendungsszenario.

AMD Secure Encrypted Virtualization

Die AES-GCM-Entschlüsselung/Verschlüsselung arbeitet auf modernen Prozessoren von AMD und Intel jetzt bis zu 160 Prozent schneller - eine Arbeit, die von demselben Google-Entwickler durchgeführt wurde, der auch die AES-XTS-Leistung in Linux 6.10 erheblich verbessert hat. Zudem wird nun auch die Ausführung von x86-Kernels als Gast per AMD Secure Encrypted Virtualization über KVM offiziell unterstützt.

Delta Color Compression für RDNA 4

Delta Color Compression ("DCC") ist eine Technologie, welche in modernen Grafikkarten verwendet wird, um die Speicherbandbreite und den Energieverbrauch beim Rendern von Grafiken zu reduzieren. DCC funktioniert, indem es die Unterschiede zwischen benachbarten Farbwerten, die sogenannten Deltas, komprimiert, anstatt die absoluten Farbwerte selbst zu speichern. Dadurch werden deutlich weniger Daten im Grafikspeicher abgelegt, was die Effizienz erhöht und die Performance verbessert.

Hinzu kommen zahlreiche weitere Optimierungen und Fehlerkorrekturen:

  • Verbesserungen für die Open-Source-Grafiktreiber für Intel Xe² ("Battlemage") und RDNA 4 ("GFX12") sowie das Hardware-Monitoring ("HWMON").
  • Erweiterte Unterstützung für Intel Core Ultra 200V ("Lunar Lake") und die aktuellen KI-Beschleuniger Intel Gaudi und Intel Gaudi 2.
  • Audio-Support für Intel Core Ultra 300 ("Panther Lake") mit Xe² ("Celestial") und initialen Support für Intel Sub-NUMA Clustering.
  • Erkennung für neue CPU-IDs für CPUs und APUs aus der Zen-5-Prozessorfamilie.

Außerdem fließen in Linux 6.11 zahlreiche Verbesserungen für Hardware auf Basis von ARM und RISC-V mit ein. Weitere Details liefert die auf Linux und Open Source spezialisierte Website Phoronix.

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Quelle: Kernel.org

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    • Kommentare (33)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Takei Naodar Freizeitschrauber(in)
        Zitat von inhuman_nature
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Da Ihr hier ja von "Basis-Systemen" spricht, die Ihr bevorzugt. Was haltet Ihr von Fedora, was ja auch die Basis von Nobara ist? Würde es nicht einen guten Kompromiss bezüglich der Unterstützung von neuer Hardware und Stabilität im Vergleich zu Debian (späte Updates) und zu Arch (Rolling-Release und ggf. hieraus resultierende Stabilitätsprobleme) darstellen?
        Naja, die Stabilitätsprobleme sind schon da, deswegen setze ich halt eher auf Manjaro, da kommen die Updates im Regelfall in gut geschnürten Paketen und wenn man die Update Methodik einhält, dann klappt das alles einwandfrei. Selbst auf der Testing branch hat man nur recht selten Arger.
      • Von Takei Naodar Freizeitschrauber(in)
        Zitat von inhuman_nature
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Da Ihr hier ja von "Basis-Systemen" spricht, die Ihr bevorzugt. Was haltet Ihr von Fedora, was ja auch die Basis von Nobara ist? Würde es nicht einen guten Kompromiss bezüglich der Unterstützung von neuer Hardware und Stabilität im Vergleich zu Debian (späte Updates) und zu Arch (Rolling-Release und ggf. hieraus resultierende Stabilitätsprobleme) darstellen?
        Naja, die Stabilitätsprobleme sind schon da, deswegen setze ich halt eher auf Manjaro, da kommen die Updates im Regelfall in gut geschnürten Paketen und wenn man die Update Methodik einhält, dann klappt das alles einwandfrei. Selbst auf der Testing branch hat man nur recht selten Arger.
      • Von Gelöschtes Mitglied 23535a
        Die Oberfläche ist das sagt die Konsole:

        KDE Plasma 6.1.5

        Ich hab mir das einfach so mitgeben lassen und das Bunte alles weggemacht mit dem Optionmenu. Ist wie unter Windows mit Rumklicken und Einstellen.^^ Nur Ordentlicher mag ich Behaupten.

        Ich spiele nur Counter Strike: Source Online und das Funktioniert natürlich ohne Probleme.

        Aber sonst habe ich keine Erfahrung mit den Anti Cheat Sachen. Ich weis nur das Battlefield V bei mir nicht läuft und des das einzige Spiel für ein Windows wäre. Aber dann denke ich einfach dran, wie Cheaterverseucht es ist und Verzichte einfach auf mein MG42.
      • Von Sirthegoat Volt-Modder(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Da du scheinbar auch nicht so krass drin bist für welche "Oberfläche" hast du dich bei Garuda entschieden? Wie sieht es denn generell mit Anti Cheat Software aus, oft gelesen das sowas immer noch Probleme macht, EAC ist ja so das verbreitetste geht das mittlerweile ohne Probleme oder muss man da wieder halben Nachmittag verbringen?
      • Von Gelöschtes Mitglied 23535a
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Ich habe mich für "Garuda" auf Arch Linux Basis entschieden nach etwa einem halben Jahr Distro Hopping. Das benutze ich jetzt locker schon ein Jahr lang auf allen meinen Rechnern und erfreue mich daran das ich nicht soooo viel Wissen muss als ehemaliger Windows Nutzer.

        PS: Egal welches Linux Du nimmst. Ich glaube Du wirst wie viele andere auch Überrascht sein wie Einfach und Schnell das installiert und eingerichtet ist. Viel Spaß beim Ausprobieren gewünscht.
      • Von inhuman_nature Software-Overclocker(in)
        Zitat von Terence-Hill
        Fedora ist und kann ein guter Komromiss zwischen Rock Stable Debian und Bleeding Edge Archlinux sein.
        So fern man mit der "Evil" Mutter Red Hat Philosophie leben kann. Ich persönlich kann es nicht und lehne Red Hat ab.

        Ich hatte Jahre lang CentOS (Red Hat) auf meinen Server laufen, bis Red Hat, CentOS von heut auf morgen gekillt hat

        So wie ein paar weitere "Asshole" Moves in 2023/2024, Red Hat ist wie Google und Microsoft zusammen.

        Red Hat’s new rule: Open source betrayal.
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        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Krass! Die Information hatte ich noch nicht. Danke! Joa, liest sich nicht "nett". Ich bin auch ein Fan von FOSS. Könnte also theoretisch Fedora das widerfahren, was Red Hat mit CentOS machte?
      Direkt zum Diskussionsende
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