Linux: Anteil der monatlichen Nutzer auf Steam liegt bei 1 Prozent
In der monatlichen Hard- und Softwareumfrage auf Steam gewinnt Linux weiter an Popularität. Im Monat Juli hat sich erneut 1 Prozent der Steam-Nutzer für das Betriebssystem entschieden, was bereits vor Jahren schon einmal der Fall gewesen war. Viele Fans vermuten die Ankündigung des Steam Deck als treibenden Faktor.
Das Open-Source-OS Linux fristete im Verlauf der Zeit immer ein Nischen-Dasein, erfreute sich bei einigen Nutzern aber auch einer großen Beliebtheit. Wenn es außerdem darum ging, eine Vielzahl an Spielen zum Laufen zu bringen, hatte Linux hier und da seine Schwierigkeiten. Die neueste Hard- und Softwareumfrage auf Steam zeigt nun einen positiven Trend für das Betriebssystem. Denn seit April 2021 stieg der Anteil der Linux-Nutzer auf Steam kontinuierlich an und lag im Monat Juli bei ziemlich genau einem Prozent.
Laut Informationen der Webseite Gamingonlinux soll dies schon einmal der Fall gewesen sein, und zwar Jahre zuvor als Steam für Linux noch recht neu war. Dieselbe Webseite stellte zur Veranschaulichung der monatlichen Linux-Nutzer auf Steam auch einen Tracker in Form einer Statistik zur Verfügung.
Ist das Steam Deck für den Anstieg verantwortlich?
Zu Beginn des Jahres 2021 soll es auf Steam über 120 Millionen Nutzer gegeben haben. Das bedeutet, dass ungefähr 1,2 Millionen davon Linux als das Betriebssystem ihrer Wahl angegeben haben. Eines der Indizien für den rasanten Anstieg im Juli könnte die Ankündigung des Steam Deck gewesen sein. Viele Leute haben demzufolge vermutlich Interesse daran bekommen, Linux auszuprobieren. Denn das Steam Deck setzt auf das Steam OS, welches seinerseits auf Arch Linux basiert.
Dabei könnte auch Steams Proton-Software ein wichtiger Faktor sein. Diese erlaubt es bekanntermaßen, auf Windows basierende Spiele unter Linux zum Laufen zu bringen. Valve hat dafür bereits eine Datenbank veröffentlicht, die zeigt, welche Titel auf dem Steam Deck über Proton für Linux tauglich gemacht wurden. Einige Kommentatoren bei Gamingonlinux vermuten zudem, dass die Ankündigung von Windows 11 mehr Leute zu Linux getrieben habe, da die fehlende Kompatibilität mit älterer Hardware eine Rolle gespielt haben könnte.
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Quelle: Steam


Ich hab ehrlicherweise den Eindruck, dass du hier teilweise ein arg übertriebenes Bild von den Linux-Basteleien darstellst. Dem wollte ich ein wenig entgegenwirken, weil ich eben auch einige Leute kenne, die mit Linux (ganz konkret: Ubuntu Mate) nicht annähernd diese Probleme haben und auch nie in die Gelegenheit kommen werden, in solche Probleme reinzulaufen, weil die Anwendungsszenarien, die deine beschriebenen Probleme erzeugen, bei denen wohl nie existieren werden.
Vorallem weil ich über die Jahre halt auch ein wenig mitbekommen habe, wie sich das mit Linux etwas bessert. Vor 10 Jahren noch musste man beim WLAN-Modul aufpassen, weil nicht jedes davon vom Kernel unterstützt wurde und somit nicht eingesetzt werden konnte. Die Emulation von Steam-Spielen über Wine war am Anfang holprig wie Sau, was sich nach einiger Zeit mit Proton zu sehr großen Teilen erledigt hat. Und Grafikkartentreiber, meine Güte... ich sag nur "White Screen of Death" bei Nvidia-Grafikkarten, die damals fast jeder bei Verwendung der closed Nvidia-Treiber nach einem Kernel-Upgrade hatte, ist gottseidank auch mittlerweile verschwunden...
Klar: Wenn es gerade bei solchen Basics hakt, ist es nervig und unter Windows meist mit einem Klick erledigt. Aber die erforderliche Frickelei ist mittlerweile auf ein Maß zurückgegangen, wo man einen Großteil der Probleme durch Folgen eines Youtube-Videos oder eines HowTos lösen kann. Vor 10 Jahren war das noch vollkommen anders...
Es geht schon vorwärts, und bei Linux auf'm Desktop geht es langsam aber sicher in eine Richtung, in der Probleme eher die Ausnahme als die Regel werden. So zumindest mein Eindruck. Noch lange nicht perfekt, aber schon in eine passende Richtung...
Ja, mal abgesehen davon das das Dokumentierte Änderungen in Java bzw der Jvm sind.
(Lustigerweißse bekräftigst du damit noch meine Aussage)
nein, du hast einfach nur behauptet ein package-manager würde das ganze lösen, was aber so nicht stimmt.
Ja, gute frage - kommt da noch was zu deiner Falschaussage?
Ja, gleich wie sie eine Hungersnot in 3 Schritten lösen lässt - "Nahrung produzieren", "Austeilen" und "Essen".
Wenn du nur halb so viel zeit verwändet hättest zu lesen was ich wirklich geschrieben habe anstelle von ständig Strohmännern anzugreifen dann würdest du hier nicht jedem deine Ignoranz so zeigen.
Ob das am Ende einen Heimanwender juckt? Ich weiß ja nicht... Bei ihnen wird so eine Konstellation vermutlich sehr selten auftreten...
Ich würde höllisch gerne mehr über deine Java-Software wissen, die es trotz JVM nicht schafft, ein Distri-Upgrade zu überleben, aber ich nehme mal an, dass du das nicht darfst und dein Arbeitgeber was dagegen hätte...