Jolla Phone: Europäisches Linux-Smartphone für Datenschutz

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Jolla Phone: Europäisches Linux-Smartphone für Datenschutz
Quelle: Jolla

Das finnische Unternehmen Jolla hat mit dem Jolla Phone ein Linux-Smartphone vorgestellt, welches auf Sailfish OS 5 basiert und mit Android-Apps kompatibel ist. Datenschutz und Privatsphäre sollen dabei im Mittelpunkt stehen.

Das finnische Unternehmen Jolla hat mit dem Jolla Phone ein Linux-Smartphone vorgestellt, welches auf dem hauseigenen Sailfish OS 5 basiert und mit Android-Apps kompatibel ist. Insbesondere Datenschutz und Privatsphäre, aber auch die modernen Features und die leistungsstarke Hardware sollen dabei im Mittelpunkt stehen, so Jolla im Rahmen seiner erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne. Die ersten Chargen sind bereits praktisch ausverkauft und die Produktion gesichert.

Jolla Phone (1) (3) Quelle: Jolla Jolla Phone (2) Quelle: Jolla

Das Jolla Phone verfügt über ein noch unbekanntes SoC ("System-on-a-Chip") von Mediathek, das von 12 GiByte LPDDR5-Systemspeicher und 256 GiByte Festspeicher flankiert wird, während der 6,36 Zoll große Bildschirm mit AMOLED-Panel eine Pixeldichte von 390 ppi besitzt. Der große Akku verfügt über 5.500 mAh.

Jolla Phone (1) (1) Quelle: Jolla Jolla Phone (1) (2) Quelle: Jolla

Neben der obligatorischen Selfy-Kamera an der Front werden ein Weitwinkel-Sensor mit 50 Megapixeln sowie ein Ultra-Weitwinkel-Sensor mit 13 Megapixeln auf der Rückseite geboten. Das 158 × 74 × 9,0 mm messende Smartphone wird von kratzfestem Gorilla Glass geschützt und unterstützt Wi-Fi 6. Auch eine Benachrichtigungs-LED an der Front wird hierbei angeboten.

Sailfish OS 5 mit Android-Support

Als Betriebssystem setzt Jolla auf das hauseigene Sailfish OS 5, welches insbesondere auf Datenschutz und das Wahren der Privatsphäre hin konzipiert worden sein soll. Über einen physischen Schalter lassen sich zudem sämtliche Kommunikationswege blockieren. Support für sämtliche Android-Apps soll herstellerseitig gegeben sein, so der finnische Hersteller.

Es verfolgt keine Benutzer oder sendet keine Daten an Unternehmensserver. Das Betriebssystem respektiert die Privatsphäre standardmäßig. - Jolla -

Das Linux-Smartphone aus Finnland kann gegen eine Anzahlung von 99 Euro vorbestellt werden und kostet in der aktuell laufenden zweiten Charge insgesamt 549 Euro. Später soll das Jolla Phone für 599 bis 649 Euro über den Webshop des Herstellers angeboten werden. Der Marktstart erfolgt dann Mitte 2026.

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Quelle: Jolla

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Ich habe zwar auch große Hände, aber davon werden die Hosentaschen nicht viel größer.^^
        Mit 6,2 Zoll solltest du am Markt aber noch gut versorgt werden. Ich persönlich fände 5,7 Zoll als Flip interessant, aber Barren müssen spätestens ab 5 Zoll vor dem hinsetzen rausgenommen werden und können beim Fahrradfahren stören.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Ich habe zwar auch große Hände, aber davon werden die Hosentaschen nicht viel größer.^^
        Mit 6,2 Zoll solltest du am Markt aber noch gut versorgt werden. Ich persönlich fände 5,7 Zoll als Flip interessant, aber Barren müssen spätestens ab 5 Zoll vor dem hinsetzen rausgenommen werden und können beim Fahrradfahren stören.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Das ist mir wieder viel zu klein. Ich hab aber auch große Hände und bediene mein 6,7" Gerät mit einer Hand. 5,7" bis 6,2" fände ich für die Hosentasche ausreichend.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Gerade in Europa gilt für diejenigen, die häufig neu kaufen – und somit für Händler interessant sind – weiterhin: Größer = Besser.
        Ich warte schon bald seit einem halben ja nach EU-Anbietern für Aiphors Bluephox (sehr gerne direkt mit datenschutzfreundlichem OS als Service), aber vergeblich.
      • Von sbtm1585 Kabelverknoter(in)
        Zitat von Unfaced
        Ich fürchte nur, dass neue Geräte kleiner als 6" mittlerweile eine Seltenheit sind bzw wenn es sie gibt, diese im Vergleich zu anderen Phones teurer sind, da auch die Screenhersteller den Fokus auf mehr als 6" gelegt haben und somit größere Screens billiger sind als kleinere.
        Ja das ist die Krux.
        Nutze seit 2 Jahren ein Asus ZenFone 10 512GB (5,9 Zoll).
        Das muss so lange wie möglich halten.
      • Von Ellina BIOS-Overclocker(in)
        Wenn mal die hersteller bisschen flexiebeler wären mit custom roms dann wäre das weniger problematisch. Blos dadurch das die da so bisschen engere line fahren ist das halt kompliziert.

        Für welche die nur muttersprache können und das nicht English ist.

        Zumal es gab ja linuxe die es aber nicht so richtig den duchbruch geschaft haben was irgend wie schade ist.
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