Dank Steam Deck und SteamOS: Linux überholt macOS erstmals auf Steam
Insbesondere dank des Erfolges des Handheld-PCs Steam Deck und dessen speziell für Spieler angepassten Distribution SteamOS ist es dem freien Betriebssystem Linux jetzt erstmals gelungen, macOS auf der populären Spiele-Vertriebsplattform Steam zu überholen. Das hat die regelmäßig durchgeführte Hard- und Softwareumfrage jetzt ergeben.
Wie die auf das Spielen unter Linux spezialisierte Webseite GamingOnLinux jetzt berichtet hat, ist es dem freien Betriebssystem Linux erstmals überhaupt gelungen, Apples Betriebssystem macOS auf der populären Spiele-Vertriebsplattform Steam zu überholen. Demnach erreicht Linux zudem auch erstmals überhaupt einen Anteil von rund 2 Prozent aller Spieler auf der Plattform, was nicht zuletzt auch auf den weiter anhaltenden Erfolg des Handheld-PCs Steam Deck und dessen insbesondere für Spieler weitreichend angepassten Distribution SteamOS zurückzuführen ist.
Windows 10 dominiert und Linux wächst auf Steam
Während Windows 10 64-Bit mit einem Anteil von 57,89 Prozent (- 1,56 Prozent) weiterhin dominiert, kann Linux im Vergleich zum Monat Mai um 0,5 Prozent zulegen und notiert jetzt bei rund 2 Prozent. Damit kann das freie Betriebssystem erstmals macOS überholen, welches auf 1,85 Prozent der Spieler kommt. Der Tracker von GamingOnLinux gibt zudem weitreichendere Einblicke und attestiert Linux im englischsprachigen Raum sogar einen Anteil von mehr als 4,1 Prozent.
Quelle: GamingOnLinux
Rund 2 Prozent aller Spieler auf Steam setzen mittlerweile auf Linux
Wie ein weiterer Chart belegt, konnte Linux insbesondere in den vergangenen zwei Monaten sehr deutlich zulegen und seinen Anteil auf Steam von 1,44 auf 1,96 Prozent steigern. Im englischsprachigen Raum ging es von 3,35 auf 4,13 Prozent hinauf. Ein Plus von rund 36 Prozent respektive 23 Prozent und ein deutlicher Fingerzeig im Hinblick auf das Spielen unter Linux, das sich sichtbar im Aufwind befindet.
Quelle: GamingOnLinux
Insbesondere im vergangenen Monat konnte Linux deutlich zulegen
Auch eine Auswertung der erfolgreichsten und somit meistverbreiteten Distributionen auf Basis von Linux hat GamingOnLinux durchgeführt und dabei die nachfolgenden Erhebungen machen können.
Linux-Distributionen auf Steam
- SteamOS: 42,07 Prozent
- ArchLinux: 7,94 Prozent
- Ubuntu: 7,38 Prozent
Aber auch Manjaro Linux (4,3 Prozent), Linux Mint (3,8 Prozent) und das von System76 entwickelte Pop!_OS (3,0 Prozent) sind auf Steam nicht selten vertreten, während die meisten Linux-Anwender nach wie vor aus dem englischsprachigen und dem chinesischsprachigen Raum kommen.
Spielen unter Linux ist weiter auf dem Vormarsch
Nur rund zwei Monate, nachdem die Marke von 9.000 unterstützten Spielen überschritten wurde, listen ProtonDB und SteamDB mehr als 10.000 verifizierte oder spielbare Spiele für den Gaming-Handheld. Die Titel laufen aber nicht nur auf dem Steam Deck, sondern sind damit auch auf allen anderen Gaming-PCs mit Linux lauffähig. Vorausgesetzt wird nur, dass ein aktueller Steam-Client mit der Laufzeitumgebung Proton auf dem jeweiligen System installiert ist.
Hinweis: Die PCGH-Redaktion dem PCGHX-Forenmitglied "Schnitzelnator" für den Hinweis zu dieser Meldung.
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Quelle: GamingOnLinux via "Schnitzelnator" via PCGHX-Forum

Somit würde ich geschätzt alle, die als SteamOS-Nutzer angegeben sind auch als Steam Deck Nutzer ansehen.
Das könnte sich aber ändern, je mehr Handheld-Pcs anderer Hersteller auf den Markt kommen.
Somit würde ich geschätzt alle, die als SteamOS-Nutzer angegeben sind auch als Steam Deck Nutzer ansehen.
Das könnte sich aber ändern, je mehr Handheld-Pcs anderer Hersteller auf den Markt kommen.
Wobei zu meinen das Software sicherer sei weil jeder den Quellcode einsehen kann ebenfalls ein hanebüchenes Statment ist, welches eigentlich auch völlig am Thema vorbei geht.
2.) "Security through obscurity" ist ein schlechter Ansatz
Besser ist es, viele Augen können den Code offen einsehen (peer review) und auf Fehler prüfen und verifizieren oder evtl. fixes und Verbesserungen liefern. Sicherheit sollte System-inherent sein (ein System muss insich und von sich heraus durch seine Funktionsweise sicher sein, nicht dadurch, dass man nicht weis, wie es innerhalb einer Blackbox funktioniert).
So gesehen hast du bei Open Source immerhin die Möglichkeit, den Code zu begutachten und zu bewerten/verbessern, um die Sicherheit zu erhöhen.
Bei Closed Source bist Du auf Gedeih und Verderb dem Schöpfer ausgeliefert und musst diesem notgedrungen vertrauen und hoffen, dass dieser seinen Code ständig pflegt und auf Schwachstellen prüft und diese beseitigt. Das ist bei wenigen angestellten Augen immer schwieriger und teurer, als bei vielen Augen und Freiwilligen.
0-days und Exploits gibt's in nahezu jedem Code. Nun ist es Deine Entscheidung, lieber der Masse zu vertrauen oder ein paar wenigen im Geheimen