OsoLinux: China hat jetzt seine eigene Gaming-Distribution
Während die meisten Linux-Distributionen aus China primär für den Produktiveinsatz vorgesehen sind, bringt sich mit OsoLinux jetzt die erste chinesische Gaming-Distribution in Stellung. Linux, Mesa, Plasma und alles auf dem neuesten Stand.
Während die meisten Linux-Distributionen aus China, wie beispielsweise Deepin 25 und Lingmo OS 3.0, primär für den Produktiveinsatz vorgesehen sind, bringt sich mit dem noch jungen Betriebssystem OsoLinux jetzt auch erstmalig eine chinesische "Gaming-Distribution" in Stellung. Linux, Mesa, KDE Plasma und das alles auf dem neuesten Stand. Wir werfen einen kurzen Blick über den Tellerrand, auf dieses quelloffene Betriebssystem für die Spielerschaft auf dem Land der Mitte.
Quelle: OsoLinux
OsoLinux 43 ("Atlas") mit Linux 6.17, Mesa 25.2.5 und KDE Plasma 6.5
Das neueste Release, welches als OsoLinux 43 ("Atlas") veröffentlicht wurde, kombiniert sämtliche Zutaten, die für Spieler relevant sind. Neben dem neuesten Linux-Betriebssystemkernel 6.17.6 und dem aktuellen Plasma-Desktop 6.5 ist auch der für das Spielen unter Linux so relevante Mesa-Grafikstack in der aktuellen Version 25.2.5 mit an Bord. Als Basis für das ambitionierte Projekt, das laut den Entwicklern insbesondere auf Gaming und Multimedia optimiert ist, dient die unter Spielern populäre Fedora 43 Workstation. Steam und mehrere Emulatoren sind im Auslieferungszustand bereits vorinstalliert und eingerichtet.
Basis und Abstammung
- GNU/Linux →
- Fedora 43 Workstation →
- OsoLinux 43 ("Atlas")
- Fedora 43 Workstation →
Arbeitsumgebung und Desktop
- KDE Plasma 6.5.1
- KDE Frameworks 6.18.0
- KDE Gear 25.08.1
- Qt 6.10
Betriebssystemkernel
- Linux 6.17.6
Grafikstack
- Mesa 3D 25.2.5
- Nvidia Linux x64 580.105.08
Wenngleich OsoLinux für Spieler hierzulande, welche mit CachyOS, Nobara Linux und Bazzite mehr als genug Optionen haben, eher uninteressant ist, so ist der Blick über den Tellerrand dennoch durchaus interessant. Denn dass auch in China eine waschechte Gaming-Distribution entsteht, war so nicht abzusehen.
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Quelle: OsoLinux

Keine Pflichtbackdoors etc. alles locker, ich hau als Chinese einfach ein OS für alle raus? Von mir aus 🤷♂️
Btw da werden staatliche stellen schon aufpassen was da so in China vertrieben wird. Basteln kann da natürlich jeder, ist halt die Frage wie lange man sie/ihn machen läßt.
Keine Pflichtbackdoors etc. alles locker, ich hau als Chinese einfach ein OS für alle raus? Von mir aus 🤷♂️
Aus dem Grunde würde ich mir trotz aller Neugier niemals ein OS installieren, das aus solchen Systemen kommt. Mir genügt schon der Dreck aus den USA und bin froh, wenn ich den Müll losgeworden bin.