Fedora 43: Distribution mit Linux 6.17 ist endlich gelandet
Fedora 43 Workstation ist nach einer einwöchigen Verschiebung aufgrund von gleich zehn kritischen Fehlern endlich erschienen und basiert auf Linux 6.17 und Gnome 49. Die Distribution erfährt dabei zahlreiche Neuerungen und Optimierungen.
Die auch unter Spielern populäre Linux-Distribution Fedora, deren Entwicklung von der Online-Community des Fedora-Projekts organisiert wird, ist nach einer einwöchigen Verschiebung endlich in der neuesten Version 43 erschienen. Nachdem gleich insgesamt zehn kritische Fehler, das Release verzögerten, steht das freie Betriebssystem mit Linux 6.17 und Gnome 49 zum Download bereit.
Quelle: Fedora
Eine der auffälligsten Anpassungen der Fedora 43 Workstation, so die offizielle Bezeichnung der Desktop-Version, ist die vollständige Entfernung des X11-Supports für Gnome-Sitzungen. Die Linux-Distribution setzt unter Gnome 49 ("Brescia") ausschließlich auf das modernere Display-Server-Protokoll Wayland.
Neben der Standard-Version, welche auf Gnome 49 als Desktop-Umgebung setzt, steht auch ein Ableger mit KDE Plasma 6.4.5 zum Download bereit. Fedora 43 wird mittels der neuen WebUI-Installationsroutine Anaconda auf die SSD installiert, welche intern jetzt DNF5 statt DNF4 als Paketmanager nutzt. Fedora 43 führt mit RPM 6.0 die neueste Version seines Paketverwaltungssystems ein, verbleibt aber vorerst beim Paketformat v4, wie Ferdinand Thommes von linuxnews.de berichtet.
Das 2,6 GiByte große Systemabbild von Fedora 43 Workstation steht ab sofort zum Download bereit und kann absolut risikolos als Live-Betriebssystem von einem USB-Speichermedium ausprobiert und auf Wunsch installiert werden.
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Quelle: Fedora

