Spielen unter Linux: FSR 4 und NTSYNC mit GE-Proton 10-9

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Spielen unter Linux: FSR 4 und NTSYNC mit GE-Proton 10-9
Quelle: Sven Bauduin

Proton GE Custom ("GE-Proton"), eine weitreichend optimierte Abspaltung ("Fork") von Proton, hat in der neuesten Version 10-9 zahlreiche Optimierungen erhalten, darunter Support für FSR 4 und den NTSYNC-Treiber ("NTSync").

Proton GE Custom ("GE-Proton"), eine von Thomas ("GloriousEggroll") Crider entwickelte und weitreichend optimierte Abspaltung ("Fork") von Proton, hat in der neuesten Version GE-Proton 10-9 einmal mehr zahlreiche Optimierungen, Updates und Fehlerkorrekturen erhalten, welche das Spielen von für Windows entwickelten Spielen unter Linux noch besser und machen. Mit an Bord sind auch die vier aktuellsten für das Spielen unter Linux essenziellen Softwarepakete.

  • DXVK v2.7.0
  • Wine Bleeding Edge
  • VKD3D-Proton v2.14.1
  • DXVK-NVAPI v0.9

Neben DXVK 2.7, das den CPU-Overhead beim Spielen von Windows-Spielen unter Linux senken kann, fließen auch die neuesten Proton-Updates aus der experimentellen Testversion, die neuesten Aktualisierungen für Wine 10 sowie Unterstützung für FSR 4 und den mit Linux 6.14 eingeführten NTSYNC-Treiber ("NTSync") in Proton-GE 10-9 ein, wie die Release Notes auf der Entwicklerplattform GitHub dokumentieren.


Windows NT Synchronization Primitives sind grundlegende Mechanismen, welche zur Steuerung des Zugriffs auf die gemeinsam genutzte Ressourcen des Systems in einem Multithreading-Umfeld verwendet werden. Diese helfen u.a. auch dabei, die Datenintegrität zu gewährleisten, indem sie sicherstellen, dass nur jeweils eine hierarchische Abfrage ("Thread") zu einem bestimmten Zeitpunkt auf eine entsprechende Ressourcen des Computersystems zugreifen kann.


Proton-GE 10-9 unterstützt jetzt auch den Parameter "PROTON_FSR4_UPGRADE", welcher nun automatisch die neueste FSR4.dll herunterlädt und Spiele, die FSR 3.1 unterstützen auf AMD FidelityFX Super Resolution 4 hochstuft.

Spieler, die sich den Wechsel auf die neueste Version leichter machen wollen, können GE-Proton 10-0 über ein leicht zu bedienendes Tool einspielen und aktualisieren.

Proton-GE mit ProtonPlus aktualisieren

Proton, Proton GE Custom, Proton-CachyOS, NorthstarProton ... und viele mehr, doch wie wechselt man zwischen den zahlreichen verschiedenen Kompatibilitätsebenen, welche Windows-Spiele unter Linux deutlich beschleunigen können? Inzwischen existieren entsprechende Tools, die hierbei helfen.

Proton GE Custom, Proton-CachyOS und andere Abwandlungen von Proton können das Spielen von Windows-Spielen unter Linux deutlich beschleunigen. - Sven Bauduin, PCGH -

Neben Proton GE Custom ("Proton-GE"), welches auch für Nobara Linux 42 zum Einsatz kommt, stehen auch Proton-CachyOS, bekannt aus der Gaming-Distribution CachyOS, Proton-EM und weitere optimierte Varianten zur Auswahl bereit, welche in der Regel auf dem neuesten Proton Experimental basieren und diese mit weiteren Features wie beispielsweise FSR 4 ausbauen. Als Basis für diese weitreichend optimierten Ableger dienen das aktuelle Proton 10 und Wine 10.

ProtonPlus, welches von Vysp3r entwickelt wird und sowohl über die offizielle Website sowie die Entwicklerplattform GitHub als auch über Flathub zum Download angeboten und unterstützt nicht nur sämtliche relevanten Abwandlungen von Proton, sondern auch verschiedenste Spiele-Clients und Launcher.

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Quelle: Quelle: Thomas Crider via GitHub via GamingOnLinux

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    • Kommentare (25)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RivaTNT2 Software-Overclocker(in)
        Zitat von empy
        Naja, mehr Marktdruck würde vielleicht den ein oder anderen Publisher mehr von Anti-Cheat-Rootkits absehen lassen. Mehr Unterstützung für produktive Zwecke und besserer Support für bestimmte Peripherie wären auch noch schön.
        Klar, würde auf jeden Fall Druck auf die Hersteller auswirken ihre Software auch für Linux nativ zur Verfügung zustellen. Aber ich hab nur über meine persönliche Erfahrung geredet. Die Games die AntiCheat benötigen spiele ich nicht und meine Hardware wird bereits vollumfänglich unterstützt.
        Vielleicht würde AFMF mit mehr Verbreitung den Weg auf Linux finden, das wäre noch ganz nett
      • Von RivaTNT2 Software-Overclocker(in)
        Zitat von empy
        Naja, mehr Marktdruck würde vielleicht den ein oder anderen Publisher mehr von Anti-Cheat-Rootkits absehen lassen. Mehr Unterstützung für produktive Zwecke und besserer Support für bestimmte Peripherie wären auch noch schön.
        Klar, würde auf jeden Fall Druck auf die Hersteller auswirken ihre Software auch für Linux nativ zur Verfügung zustellen. Aber ich hab nur über meine persönliche Erfahrung geredet. Die Games die AntiCheat benötigen spiele ich nicht und meine Hardware wird bereits vollumfänglich unterstützt.
        Vielleicht würde AFMF mit mehr Verbreitung den Weg auf Linux finden, das wäre noch ganz nett
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Cleriker
        Ne, ist nur meine Beobachtung. Das kann einfach sein wie es will, sagst du den Leuten tipp mal dies und tipp mal das ein, ist sofort (teilweise berechtigt) Skepsis angesagt und irgendwie bleibt das hängen, selbst wenn danach alles läuft.
        Ist das dein Empfinden? dass es langweilig ist wenn ein OS ohne Terminal auskommt?
        Ich bin froh, wenn ein OS ein Terminal hat, mit dem ich mehr und direkter machen kann, als mit clicky-clicky.
        MacOS hat ein Terminal, auch Windows hat ein Terminal (DOS war ein einziges "Terminal" ), selbst Sonys Playstation hat ein Terminal. Android hat ein Terminal und ich wette, das iPhone hat auch eines.

        Du musst das Terminal ja nicht nutzen. Du "kannst".

        Die Angst und Abneigung zu Terminals kommt mir manchmal so vor, wie die Angst vor Seife.
        Ab und zu recht hilfreich beim Waschen ...
        Wobei ich da schon in der Straßenbahn so "Kollegen" begegnete, die auch anscheinend versucht haben, ganz ohne durchs Leben zu kommen.
        Gut, wer sichs mit Gewalt antun will ... aber schön ist das nicht, und auch nicht nett, den anderen gegenüber
      • Von RobertFoster PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Cleriker
        Steam hat online DRM und Lizenzen statt Kaufrecht erfunden und etabliert. Was denkst du wird langzeitlich geschehen, wenn alle Linuxuser von Proton abhängig sind?
        Steam (Valve) hat mir, im Gegensatz zu gewissen großen Publishern, nicht den Zugang zu den Spielen verwehrt, die ich auf Steam gekauft habe, aber die dort nicht mehr angeboten werden. Ich kann diese immer noch downloaden, installieren und spielen. Das mit dem Online-DRM ist übrigens Käse. Und wer es erfunden hat? Die Schweizer!
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von RivaTNT2
        Monopole und Gewohnheiten sind nun mal schwer zu brechen und hier haben wir gleich beides. Aber mir persönlich bringt eine größere Verbreitung von Linux auch nicht wirklich was, nachdem Windows Games mit Proton jetzt ganz easy unter Linux laufen
        Naja, mehr Marktdruck würde vielleicht den ein oder anderen Publisher mehr von Anti-Cheat-Rootkits absehen lassen. Mehr Unterstützung für produktive Zwecke und besserer Support für bestimmte Peripherie wären auch noch schön.
      • Von RivaTNT2 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Cleriker
        Steam hat online DRM und Lizenzen statt Kaufrecht erfunden und etabliert. Was denkst du wird langzeitlich geschehen, wenn alle Linuxuser von Proton abhängig sind?
        Was soll geschehen? Es gibt jetzt schon Proton-Forks wie ProtonGE, die ich unabhängig von Steam benutzen kann. Eine Abhängigkeit von Proton, welche sowieso abhängig von Wine ist, bedeutet nicht gleich eine Abhängigkeit von Valve.
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