Discord verkündet: "Das Jahr des Linux-Desktops"
Discord feiert den Linux-Support seiner gleichnamigen Online-Plattform mit einem selbstironischen Video und ruft nicht ganz ernst gemeint zugleich "Das Jahr des Linux-Desktops" aus. Die Verbesserungen können sich dennoch sehen lassen.
Wer seinem liebsten Hobby unter Linux nachgeht und dabei Discord nicht missen möchte, hatte es in der Vergangenheit nicht immer leicht. Die unter Spielern beliebte Gaming-Kommunikationsplattform behandelte ihren Linux-Client und ihr Linux-Clientel jahrelang eher stiefmütterlich - doch das hat sich jetzt in den vergangenen Monaten spürbar verändert. Die Macher von Discord feiern ihren Linux-Support mit einem selbstironischen Video und rufen gar "Das Jahr des Linux-Desktops" aus.
Wenngleich der Titel des Videos mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist und auch die Selbstironie sicherlich nicht verborgen bleibt, hat Discord doch gleich eine ganze Reihe substanzieller Verbesserungen für den Linux-Client ausgerollt und feiert das entsprechend mit Witzen auf Kosten der eigenen Entwicklungsgeschwindigkeit.
Automatischer Updater - endlich auch unter Linux!
Das wohl größte Ärgernis für Discord-Nutzer unter Linux ist nun Geschichte: Die Entwickler haben die auf Rust basierende automatische Installationsroutine jetzt endlich auch auf Linux portiert. Bisher mussten Anwender den Discord-Client bei jedem größeren Update komplett neu herunterladen und frisch installieren, eine ausgesprochen nervige Angelegenheit, welche auf Windows schon immer automatisiert im Hintergrund ablief. Jetzt herrscht erstmals Parität.
Neue Softwarepakete für verschiedene Distributionen
Weiterhin unterstützt Discord jetzt zusätzliche Paketformate: Neben dem bisherigen .deb-Paket, das für Debian GNU/Linux und darauf basierende Distributionen wie Ubuntu vorgesehen ist, werden jetzt auch ein .rpm-Paket sowie ein .pkg.tar.zst-Archiv für die Linux-Distributionen auf der Basis von Arch Linux offiziell angeboten.
Go-Live-Video-Support und Hardware-Encoding für AMD
Bereits im Dezember 2025 hatte Discord im Rahmen von umfangreichen Patch Notes wichtige Verbesserungen für die Linux-Videoübertragung nachgereicht. Konkret wurde Go Live - also das direkte Übertragen von Spielen an Freunde - dahingehend verbessert, dass Spiele direkt erfasst werden können.
- Ein Problem wurde behoben, durch das Linux-Clients zwei Titelleisten anzeigten.
- Discord unterstützt jetzt hardwarebeschleunigte Videocodierung für AMD-Grafikkarten auf Linux über VAAPI, was eine fast doppelt so hohe Qualität bei geringerem Ressourcenverbrauch liefert.
- Go Live auf dem Steam Deck ist jetzt dank Zero-Copy-Codierung von Gamescope schneller, sodass Sie das Spielgeschehen mit Ihren Freunden teilen können, ohne dass Ihr Steam Deck überhitzt.
Hinzu kam Hardware-beschleunigtes Video-Encoding für Radeon-Grafikkarten unter Linux via VAAPI, was laut Discord bei deutlich geringerem Ressourcenverbrauch eine nahezu doppelte Videoqualität ermöglicht. Steam-Deck-Besitzer profitieren zusätzlich von Zero-Copy-Encoding über Gamescope, wodurch Go Live auf Valves Handheld-PC schneller und effizienter arbeitet. Zudem wurden zahlreiche UI-Probleme behoben.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: Discord

Weiß nicht ob das an irgendeiner Hardwareschnittstelle zum Browser lag oder wie wer anders angedeutet hat Absicht von Discord, aber so war es zumindest.
Eine Möglichkeit ist es sich die vergebene Rechte anzuschauen und zu entziehen die es nicht benötigt.
Mit Flatseal (Grafischer Rechte Manager), kannst du alle möglichen Rechte entziehen/hinzufügen.
Abseits davon ists aber manchmal auch ganz nett Sachen von einander getrennt zu haben. Vor allem wenn man viele Tabs meist offen hat.