Steam Machine sei Dank: HDMI 2.1 für AMD Radeon unter Linux

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Steam Machine sei Dank: HDMI 2.1 für AMD Radeon unter Linux
Quelle: PCGH

Während das HDMI-Forum jede Open-Source-Implementierung von HDMI 2.1 blockiert, veröffentlicht AMD jetzt erstmals offizielle Patches. Diese unterstützen mit der FRL-Technologie einen wichtigen Bestandteil des Schnittstellenstandards.

Während das HDMI-Forum, welches die offiziellen Spezifikationen für HDMI-Standards verwaltet, bisher noch jede Open-Source-Implementierung von HDMI 2.1 blockiert hat, veröffentlicht AMD jetzt erstmals überhaupt offizielle Patches. Diese unterstützen mit FRL ("Fixed Rate Link") eine bedeutungsvolle Technologie aus dem sehr breiten Featureset des Schnittstellenstandards. Zudem bestätigt ein Linux-Enwickler im Forum von Phoronix, dass HDMI 2.1 "vollständig implementiert" werde. In Anbetracht der neuen Steam Machine bereits darüber spekuliert worden.

Eine vollständige Implementierung wird endgültig bereitgestellt, sobald die Patches fertiggestellt sind und die Konformitätstests erfolgreich durchlaufen haben. — AMD via Phoronix-Forum

Den Anfang macht jetzt ein Patch, welcher es mittels FRL ermöglicht, eine höhere Bandbreite über den HDMI-Anschluss zu übertragen und somit höhere Auflösungen und Bildwiederholraten sowie eine höhere Bildqualität zu realisieren. Zuvor wurden HDR, VRR, FRL und DSC mit voller Bandbreite mit einem inoffiziellen Patch von Entwickler Michaeł ("mkopec") Kopeć unter Linux bereitgestellt. Für Valves Wohnzimmer-PC ist das allerdings keine wirklich adäquate Lösung.

Wie der offiziellen Mailing-Liste zu entnehmen ist, wurde der FRL-Patch jetzt von Harry Wentland, seines Zeichens Linux-Entwickler bei AMD, eingereicht. Bis sämtliche Patches für eine vollständige Implementierung von HDMI 2.1 auf Radeon-GPUs im Linux-Kernel landen, dürfte allerdings noch eine gewisse Zeit vergehen.

Während Nvidias Geforce-GPUs eine vollständige Unterstützung für HDMI 2.1 über ihren proprietären Grafiktreiber bieten und Intel bei seinen Arc-GPUs auf einen Brückenchip zurückgreift, wäre ein vollumfänglicher Support für AMDs Radeon-GPUs mit dem quelloffenen Grafiktreiber ein weitere Schritt nach vorn unter Linux.

Weitere Informationen liefern der Beitrag auf Phoronix und die dazugehörige Diskussion im Phoronix-Forum.

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Quelle: Phoronix

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