Modulare Lenkrad-Hub-Kombination und Pedaleinheit
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Wheel Hub & Track Wheel: modulare Basis, wertiges Volant
Mit den beiden Drehreglern im unteren Bereich verfügt der Logitech G RS Wheel Hub über zwei für Racing-Sims nützliche Bedienelemente. Die restlichen Knöpfe und Elemente, wie die beiden Schultertasten (LSB/RSB) und Trigger (LT/RT) sowie die Umsetzung des Steuerkreuzes als Thumbstick, entsprechen weitestgehend dem Standard eines Xbox-Gamepads. Dafür überzeugt die mit hoher Qualität gefertigte Haltekonstruktion für die Logitech-G-RS- oder Logitech-X-MOMO-Lenkräder mit anderen Features.
Eines davon ist das Schnellspannbefestigungssystem. Verbinden Sie den mit einem der vier möglichen Volants bestückten Wheel Hub mit der Nabe der Wheel Base. Dieses System gefällt mir genauso gut wie Logitechs modulare Konstruktion aus Halterung (Hub) und verschiedenen Lenkrädern, die dort festgeschraubt werden. Das hält etwa die Kosten bei einem Wechsel vom RS Track Wheel auf das runde RS Round Wheel relativ niedrig.
Quelle: Logitech
Das für die Steuerung von modernen GT-Rennwagen entwickelte RS Track Wheel punktet mit hoher Materialqualität. Es besteht aus kohlenstoffarmem Aluminium und der Griffbereich inklusive Daumenmulden sind aus Hochleistungs-TPE-Material gefertigt.
Ein weiteres modulares Element des Logitech G RS Wheel Hubs sind die beiden Schaltwippen aus Alu mit Magnetschaltern. Je nach Länge Ihrer Finger können Sie die beiden Hebel in der Breite anpassen. Das garantiert, dass Sie die Schalthebel auch bei hektischen Schaltvorgängen, ohne hinzuschauen, sofort erreichen. Die Schaltwippen, deren Magnettaster direkt reagieren und deren hoher Widerstand ein ungewolltes Auslösen verhindert, haben einen weiteren Vorteil. Sollten Sie eine sequenzielle Gangschaltung mit Schaltknüppel wie den Logitech G RS Shifter and Handbrake den Schaltwippen vorziehen, können Sie diese demontieren.
Die Pedalerie: voll modular und mit 100-kg-Loadcell-Bremse
Was bei den Logitech G Pro Racing Pedals sofort auffällt, ist, dass der Hersteller auf wertiges Material setzt. Die Platte, auf der meine Hacken aufliegen und in welche die modularen Pedalelemente eingesetzt und befestigt sind, besteht zwar aus Kunststoff. Die Module für das Gas-, Brems- und Kupplungspedal, der Pedalarm selbst und die Pedalplatte bestehen allerdings aus Metall. Der technische Höhepunkt, der Logitechs Pedaleinheit definitiv Sim-Racing-tauglich macht, ist die Load-Cell-Bremse mit bis zu 100 kg Druckkraft. Hier erfasst ein Wägzellensensor per Druckerkennung präzise die mit dem Fuß ausgeübte Bremskraft. Das verbessert das Muskelgedächtnis und vermittelt ein erstklassiges Fahrgefühl.
Die Bewegungen des Gas- und Bremspedals ermittelt ein berührungsloser Halleffekt-Sensor. Das verlängert einerseits die Lebensdauer der Pedale, andererseits sind diese Sensoren sehr präzise, sodass sie schon kleinste Pedalbewegungen registrieren. Was mir hier besonders gut gefällt, ist, dass ich die Reaktion aller drei Pedale mit wenigen Handgriffen ganz ohne Software anpassen kann.
Quelle: Logitech
Auch bei den Logitech G Pro Racing Pedals setzt Logitech auf hochwertiges Material. Das Technik-Highlight ist die Load-Cell-Bremse mit bis zu 100 kg Druckkraft.
Mit austauschbaren Federn sorge ich dafür, dass Kupplung und Gas straffer oder leichtgängiger reagieren. Für die Bremse sind austauschbare Elastomere vorhanden. Je nachdem, welches Elastomer-Element ich einsetze, spricht die Bremse meines Mercedes-AMG GT3 leichter oder straffer an. Neben diesen Modifikationen der Hardware kann ich auch mithilfe der Logitech-G-Hub-Software die Empfindlichkeit von Gas, Bremse und Kupplung bestimmen. Zusätzlich habe ich die Möglichkeit, die Bremskraft in kg und damit die Druckempfindlichkeit des Loadcell-Sensors manuell festzulegen.
Pedalplatten und -module: wunderbar modular
Bei den Logitech G Pro Racing Pedals kann ich aber nicht nur die Pedalreaktion an meine persönlichen Vorlieben beim Sim-Racing anpassen. Logitechs Pedaleinheit ist auch erfreulich modular und erlaubt Anpassungen an meine Fußanatomie und Fußhaltung beim Pilotieren eines Rennboliden. Jedes der drei Pedalmodule lässt sich auf der horizontalen Ebene verschieben.
So passe ich den Abstand zwischen den Pedalen derart an, dass ich nicht Gas und Bremse oder Bremse und Kupplung gleichzeitig betätige. Ferner sind auch alle Pedalplatten modular. Das heißt, ich kann zusätzlich deren Position auf der horizontalen und vertikalen Ebene verändern. Die einzige Modifikationsmöglichkeit, die noch fehlt, und das ist Kritik auf sehr hohem Niveau, ist eine nachrüstbare hydraulische Dämpfung für das Gas- und Bremspedal.

Wenn man Simracing intensiver/ernster betreiben möchte kommt man eh nicht am lokalen PC vorbei und da würde (habe ich) ich mir auch etwas Anderes kaufen als ein Logi Set für 1,2k. Falls o.g. Support gegeben ist ,ist das zumindest mal eine Alternative zu den üblichen Einsteigergeräten/Spielzeugen wenn auch eine sehr Teure.
Thrustmaster war auf der Messe mit einem riesigen Stand vertreten, aber man hat sofort den Unterschied zu all den anderen Ständen gesehen. Selbst arme kleine Firmen hatten eine bessere Ausrüstung als Thrustmaster. Die hatten ihre 1.000 EUR Wheelbases einfach an eine Tischplatte geklemmt und die Pedale auf den Teppichboden bestellt. Man saß an einem mini 27" Bildschirm auf einem f*cking Bürostuhl.
Es gab aber doch Logitech Lenkräder an einem Stand. Aber die haben Entry-Level-Playseats ausgestellt.
Für den Casual Racer würde ich immer noch "günstige" Wheels von Thrustmaster (T300) oder auch Logitech (G920) empfehlen. Aber wenn man sich was richtiges zulegen möchte, dann sind die beiden Hersteller nicht mehr die richtige Adresse.