Aufbau & Force Feedback, Details zum Lenkrad
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Logitech G Pro DD11 Wheel Base: einfacher Aufbau, fester Halt
Das erste, was beim Aufbau meines Logitech-Racing-Setups ansteht, ist die Bestückung des Logitech G RS Wheel Hub mit einem Lenkrad. Mit dem RS Round Wheel und RS Track Wheel hat Logitech für unterschiedliche Einsatzzwecke konzipierte Volants im Angebot. Da ich meine Testfahrten mit einem modernen GT3-Fahrzeug aus dem Jahr 2020 durchführe, entscheide ich mich für das RS Track Wheel. Die Montage des Rennlenkrads auf den RS Wheel Hub geht dann zügig und dauert nur ca. 5 Minuten. Das liegt auch daran, dass die Anleitung für den Zusammenbau direkt auf der Innenseite des Deckels gedruckt ist. Noch ein Tipp beim Festziehen der sechs Inbusschrauben: Schrauben Sie diese zuerst locker in die Gewindebohrung des RS Wheel Hubs. Ziehen Sie anschließend die Schrauben immer über Kreuz fest!
Quelle: Logitech
Die Klemmbefestigung fixiert die Logitech G Pro DD11 Wheel Base fest auf dem Tisch. Die Lenkeinheit kann auch in einem Racing-Rig montiert werden.
Ist das Lenkrad zusammengebaut, fahre ich mit dem Aufbau der Logitech G Pro DD11 Wheel Base fort. Die kann auch an einem Gaming-Seat wie dem Playseat Trophy - Logitech G Edition oder einem Sim-Racing-Rig wie dem Nitro Concepts S-Racer montiert werden. Ich entscheide mich dennoch für die Befestigung an der Tischplatte per Schraubmechanismus. Dafür benötigen Sie lediglich die mitgelieferte Kunststoffklemme. Deren Mechanismus legen Sie durch das Entfernen des Einsatzes mit Pro-Symbol an der Vorderseite der 7 kg schweren Lenkradbasis frei.
Hält auch bei Höchstbelastung
Ziehen Sie die Klemme aber noch nicht fest, sondern platzieren Sie erst die Pedaleinheit am Boden und befestigen Sie noch mögliches Extrazubehör wie den Logitech G RS Shifter & Handbrake an der Tischplatte. Verbinden Sie nun das Kabel der Pedaleinheit und des RS Shifter & Handbrake mit den Abschlüssen an der Hinterseite der Base. Erst dann können und müssen Sie die Klemme richtig festziehen. Der Motor des Geräts entwickelt Force-Feedback-Kräfte von bis zu 11 Nm. Da muss die ganze Konstruktion bombenfest halten - und das tut sie tatsächlich. Bei mir ist die Logitech G Pro Wheel Base mit maximalem Drehmoment von 11 Nm nicht einmal ins Rutschen gekommen.
Mehr als 15 Minuten nimmt der gesamte Aufbau nicht in Anspruch. Verbinden Sie zum Schluss noch die Logitech DD11 Wheel Base per USB-Kabel mit dem PC wir empfehlen USB-3.X-Ports. Installieren Sie anschließend noch die Logitech-G-Hub-Software. Befindet sich diese schon auf Ihrem PC, wird das Update eigenständig ausgeführt.
DD11 Wheel Base: sehr kräftiges Force Feedback
Ein großes Plus der Kombination aus der Logitech G Pro DD11 Wheel Base für Playstation und PC sowie dem RS Wheel Hub für Xbox/PC ist die Kompatibilität mit drei Plattformen. Doch das Gespann hat noch weitere Vorzüge, mit denen es bei mir punktet. Zu den Ausstattungs-Highlights der Basis gehören neben dem ikonischen Start/Stop-Knopf und Schaltblitz mit zehn Dioden klar die Technik im Inneren. Dort sorgt ein Motor mit Direktantriebstechnologie und einem berührungslosen Sensor für ein einstellbares konstantes Drehmoment von bis zu 11 Nm.
Dieser starke Direkt-Drive-Elektromotor, der in einer robusten Stahlhalterung gelagert ist, arbeitet mit einer hohen Frequenz. Zusätzlich ist die Antriebseinheit der platzsparend konstruierten Pro DD11 Wheel Base verantwortlich für die Force-Feedback-Effekte der Logitech Trueforce-Feedback-Technologie. Die führte Logitech mit dem G923 ein, und die Technik liefert, wie ich später selbst bei meinen Nordschleifenrunden feststelle, ein direkt gerendertes kinästhetisches und taktiles Force-Feedback ab. Das wird intern übrigens mit bis zu 4.000 Hz berechnet. Dabei baut die Trueforce-Technologie eine direkte Verbindung zu den Simulations-Engines und der Physik im Spiel auf. Damit sorgt sie für realitätsgetreue Reaktionen in Echtzeit.
Quelle: Logitech
Pluspunkte der Kombination aus der Logitech G Pro DD11 Wheel Base für Playstation und PC sowie dem RS Wheel Hub für Xbox/PC sind die Kompatibilität mit drei Plattformen sowie ein mit bis zu 4.000 Hz berechnetes Force Feedback.
Ein weiteres besonders nützliches Extra der Wheel Base: Viele Einstellungen kann ich direkt an der Base ohne die Software durchführen. Das geht ganz einfach und ich muss nur den Knopf an der oberen rechten Seite der Base betätigen. Anschließend kann ich mithilfe des Mini-Bildschirms und eines der Drehregler mit Knopf durch das Menü scrollen und die Optionen aufrufen. Zur Verfügung stehen: Profilwahl und Profileinstellungen (Strength/TF Audio/FFB Filter/Dampener/Angle/RPM Mode/RPM Brightness). Dazu kommen die Geräteeinstellungen Home Screen, Compatibility und Platform.

Wenn man Simracing intensiver/ernster betreiben möchte kommt man eh nicht am lokalen PC vorbei und da würde (habe ich) ich mir auch etwas Anderes kaufen als ein Logi Set für 1,2k. Falls o.g. Support gegeben ist ,ist das zumindest mal eine Alternative zu den üblichen Einsteigergeräten/Spielzeugen wenn auch eine sehr Teure.
Thrustmaster war auf der Messe mit einem riesigen Stand vertreten, aber man hat sofort den Unterschied zu all den anderen Ständen gesehen. Selbst arme kleine Firmen hatten eine bessere Ausrüstung als Thrustmaster. Die hatten ihre 1.000 EUR Wheelbases einfach an eine Tischplatte geklemmt und die Pedale auf den Teppichboden bestellt. Man saß an einem mini 27" Bildschirm auf einem f*cking Bürostuhl.
Es gab aber doch Logitech Lenkräder an einem Stand. Aber die haben Entry-Level-Playseats ausgestellt.
Für den Casual Racer würde ich immer noch "günstige" Wheels von Thrustmaster (T300) oder auch Logitech (G920) empfehlen. Aber wenn man sich was richtiges zulegen möchte, dann sind die beiden Hersteller nicht mehr die richtige Adresse.