Lawbreakers verzichtet auf F2P-Modell - Systemanforderungen mit DirectX 12
Cliff "Cliffy B" Bleszinskis Erstlingswerk unter dem neugegründeten Studio Boss Key Productions, Lawbreakers, wird entgegen ursprünglicher Planungen kein Free-2-Play-Titel werden. Stattdessen wird man das Spiel exklusiv über Steam vertreiben. Dort werden indes die Systemanforderungen genannt, wonach DirectX 12 unterstützt wird.
Im August 2015 hatte das Epic-Games-Urgestein Cliff "Cliffy B" Bleszinski Lawbreakers unter dem neugegründeten Studio Boss Key Productions noch als Free-2-Play-Titel angekündigt. Im Rahmen der GDC haben die Entwickler nun eine Kehrtwende hingelegt und bekannt gegeben, dass Lawbreakers kostenpflichtig exklusiv über Steam erscheinen wird. Der Preis wird noch nicht genannt, allerdings werde der unterhalb eines Vollpreistitels liegen. Mikrotransaktionen könne man sich ausschließlich mit kosmetischen Gegenständen vorstellen - so wie es aktuell in Mode ist (pun totally intended).
"Während das Spiel Gestalt annahm, wurde uns klar, dass Free-to-Play nicht zu dem passt, was wir hier entwickeln", so Cliff Bleszinski. "Lawbreakers ist im Kern ein kämpferischer Wettbewerb, und für mich, mein Team und unsere Community hat die Spielbalance oberste Priorität. Durch ein Digital-Premium-Modell stellen wir sicher, dass die Spieler Zugang zu sämtlichen Rollen im Spiel haben - ohne Barrieren". Die Webseite pcgamer.com zitiert zudem von der GDC: Das F2P-Modell habe die Entwicklung in die Richtung "Wie werden wir Geld machen?" gelenkt und nicht "Wie machen wir ein großartiges Spiel?", was zu einer "Ablenkung" geführt habe.
Zudem erfährt Lawbreakers eine visuelle Überarbeitung, um sich von der Konkurrenz mit den "400-Kilo(-gramm)-Gorillas" abzugrenzen - gemeint ist Overwatch mit einem ähnlichen Ego-Shooter-Helden-Arena-Konzept. Angefangen beim Logo möchte man weniger comicartig auftreten. Stattdessen beschreibt pcgamer.com das ursprünglich farbenfrohe, japanische Level als ein nun düsteres, industrielleres Gebiet. Einen Release-Termin gibt es noch nicht. Steam nennt grob den Sommer 2016, die Pressemitteilung spricht vom "in Kürze erscheinenden Ego-Shooter".
Auf Steam lassen sich indes die Systemanforderungen finden. Minimal erforderlich ist nur ein Core 2 Duo 6600 nebst 4 GiByte RAM und einer Geforce GTX 460 - AMD-Komponenten werden leider keine genannt, vergleichbare Produkte können wir uns aber dazu denken. Lawbreakers wird also praktisch auf jeder Einsteigermöhre laufen. Für 90 Fps in einer ungenannten Auflösung und vermutlich maximierten Grafikeinstellungen brauche es einen Core i7-4790, 16 GiByte RAM und eine Geforce GTX 970. "Mit einer High-End-Grafikkarte wie Nvidias GTX 980 Ti sollte das Spiel mit 144 Fps laufen". Zudem nimmt man die DirectX-12-Unterstützung der Unreal Engine 4 mit. Erwähnt wird das allerdings nur unter den zusätzlichen Anmerkungen. Bei der empfohlenen DirectX-Version wird DX11 angegeben.
Quelle: Boss Key Productions (Pressemitteilung), Steam, pcgamer.com
Hintergrund zu Lawbreakers:
LawBreakers ist ein kompetitiver, team-basierter First-Person-Shooter und in einer alternativen Zukunft angesiedelt. Die Prämisse stellt das "Shattering" da, ein Experiment, bei dem der Mond ungewollt entzwei geteilt worden ist. Nach heftigen Erdbeben auf der ganzen Erde als Folge erholte sich die Menschheit wieder, bis sich zahlreiche Kartelle zum Ziel genommen haben, die neuen Gesetze zu brechen. Als Gegenbewegung entstand eine militärische Organisation, welche die "Gangs" bekämpft - es heißt "Law" gegen "Breakers". Beide benutzen die durch das "Shattering" veränderte Gravitation und High-Tech-Technologie, um sich Vorteile zu verschaffen.
