2.1-Systeme mit Subwoofer
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2.1-Systeme mit Subwoofer

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Razer Nommo Pro

2.1 Stereo-Lautsprecher, Bluetooth, digital (USB, Toslink)/analog (Klinke)
Razer Nommo Pro Quelle: Razer Razer Nommo Pro

Das Razer Nommo Pro ist ein auffälliges und primär für Spieler konzipiertes 2.1-System, worauf nicht nur die vielfarbige RGB-Beleuchtung des Nommo Pro hinweist, sondern auch das Design und die klangliche Abstimmung des potenten Systems. Dabei steht weniger ein neutraler, linearer Frequenzverlauf im Fokus sondern insbesondere der kräftige und spaßige Spiele-Sound. Nichtsdestotrotz spielt das Nommo Pro nicht nur kraftvoll und voluminös, sondern auch relativ detailliert und lebendig auf und macht auch beim Hören von Musik oder beim Filmeschauen Spaß. Hi-Fi-Qualitäten sollten Sie dem Nommo Pro jedoch nicht abverlangen.

Die Satelliten bestehen aus MDF-Gehäusen mit einer matt beschichteten Ummantelung aus Aluminium, in denen pro Seite jeweils ein 3,5-Zoll-Kevlar-Breitbänder verbaut wurde. Die widerstandsfähige Kunstfaser verspricht eine erhöhte Steifigkeit der Membran gegenüber regulären Zellulose-Treibern bei gleichzeitig geringem Gewicht und erlaubt potenziell einen kräftigeren Hub, ohne dass dabei die Membran und damit der Klang verzerrt. Zusätzlich kümmert sich je Box ein 20-mm-Seidenhochtöner um die oberen Frequenzen, dieser ist abgetrennt von dem Breitbänder in einem eigenen zylinderförmigen Gehäuse untergebracht. Der zusätzliche Hochtöner verleit dem Klang eine zusätzliche Spritzigkeit und entlastet gleichzeitig die Breitbänder ein wenig, sodass diese hauptsächlich für die Mittenwiedergabe genutzt werden können.

Den Tiefton übernimmt schließlich der interessant gestaltete Subwoofer. In dem ebenfalls zylinderförmigen Gehäuse sitzt der recht kleine, doch sehr steife und mit einer dicken Gummisicke für großen Hub ausgestattete 7-Zoll-Zellulose-Tieftöner. Das Gehäuse ist wie eine Röhre geformt, der Tieftöner ist dabei am unteren Rand untergebracht und strahlt den Bass nach dem Down-fire-Prinzip nach unten ab. Der Bass ist kräftig und volltönend, allerdings nicht allzu straff und lässt ein wenig Präzision vermissen. Der Klang der Satelliten ist angenehm luftig und detailliert, die 2-Wege-Boxen liefern eine erfreulich gute Räumlichkeit. Zudem kann in der Razer-Synapse-Software THX-Sound oder Dolby Virtual Surround zugeschaltet werden. Obendrein können Sie mit den Tiefton mittels eines Bassreglers steuern oder den Klang per 8-Band-Equalizer Ihren Wünschen anpassen. In letzterem Fall können Sie allerdings nicht zugleich den virtuellen Surround oder THX nutzen - ein etwas lästiger Umstand. Angeschlossen wird das Nommo Pro via Bluetooth 4.2, USB oder Toslink.

Logitech G560 Lightsync

2.1 Stereo-Lautsprecher, Bluetooth, digital (USB)/analog (Klinike)
Logitech G560 Lightsync Quelle: Logitech Logitech G560 Lightsync
Logitech gehört zu den unter PC-Spielern bekanntesten und beliebtesten Herstellern von Lautsprechersystemen. Logitech hat dabei ein breites Spektrum an Angeboten, darunter simple Multimedia-Lautsprecher und günstige 2.1-Systeme wie das G333 (Test in Ausgabe 06/2017) oder Z623 (PCGH 04/2013) bis hin zu großen 5.1-Surround-Systemen wie das G906 (Ausgabe 02/2014). Das G560 ist ein 2.1-System mit Bluetooth-Support sowie auffälliger RGB-Beleuchtung und mit einem Kostenpunkt von rund 180 Euro im mittleren Preisrahmen eingeordnet. Obendrein verkörpert das im März 2018 erschienene G560 den noch jungen Nachwuchs in Logitechs generationsreicher 2.1-Familie. Das G560 Lightsync besteht aus zwei runden Satelliten-mit 2,5-Zoll-Breitbändern in deren aparten Gehäusen die auffällige RGB-Beleuchtung inklusive rückseitiger Wandbestrahlung verbaut wurde sowie der großen, aus MDF gefertigten Bassbox. An der Unterseite des Subwoofer-Gehäuses ist der nach dem Downfire-Prinzip arbeitende, sehr steife und dank fetter Gummi-Sicke mit sattem Hub ausgestattete 6,5-Zoll-Zellulose-Tieftöner untergebracht. Die große Bassreflex-Öffnung strahlt indes zur Seite ab. In dem Subwoofer ist auch das Verstärkermodul mit einer maximalen Gesamtleistung von 120 Watt RMS untergebracht, die Leistung verteilt sich mit 2× 30 Watt auf die Satelliten, die restlichen 60 Watt stehen für den Tieftöner zur Verfügung.

Verbunden wird das G560 wahlweise per USB oder Bluetooth (Version 4.1), obendrein steht am Subwoofer ein analoger Klinkeneingang zur Verfügung. An der Rückseite des rechten Satelliten finden Sie obendrein einen Klinkenanschluss für Kopfhörer, der netterweise mitverstärkt wird. Hier befinden sich außerdem Schalter für Standby und Bluetooth-Pairing, die Lautstärkereglung und die programmierbare G-Taste sind an der Oberseite des Satelliten angebracht. Mit der Logitech-Software kann ein Equalizer genutzt, virtueller Surround via DTS X Ultra zugeschaltet oder die schicke Vierzonen-RGB-Beleuchtung konfiguriert werden. Letztere ist ein klares Highlight des Systems, denn mittels Desktop-Erfassung kann die Beleuchtung dem Bildschirminhalt angeglichen werden. Diese Erfassung ist indes nicht ganz unproblematisch und sorgt bei Spielen im Vollbildmodus für Blackscreens, der Borderless-Modus funktioniert immerhin meistens fehlerfrei. Doch kostet die Desktop-Erfassung Leistung, bei der standardmäßigen Polling-Rate von 32 Hz messen wir in Spielen bis zu 15 Prozent Leistungsverlust.

Speedlink Gravity Carbon

2.1 Stereo-Lautsprecher, Bluetooth digital, analog (Cinch)
Speedlink Gravity Carbon Quelle: Speedlink Speedlink Gravity Carbon
Das Gravity Carbon ist mit einer UVP von gerade einmal 79,99 Euro sehr günstig, insbesondere, wenn wir auch noch berücksichtigen, dass in dem 2.1-System auch noch ein Bluetooth-Empfänger sitzt. Abgesehen von der Drahtlos-Verbindung und deren Klangwandlung ist das Gravity Carbon indes ein analoges System, Digital-Anschlüsse wie Toslink, Coax oder gar USB fehlen also - was in Anbetracht des Preises aber verschmerzbar ist. Stattdessen wird das Gravity Carbon mit via einem einzelnen Cinch-Anschluss seitlich am Subwoofer verbunden, entweder direkt mit der Audioquelle oder Sie nutzen die mitgelieferte Kabelfernbedienung, die sich an den Cinch-Eingängen anschließen lässt. Diese kann dann wiederum mittels eines 3,5-mm-Klinkenkabels mit dem PC verbunden werden. Hier kann die Lautstärke geregelt werden, zudem befindet sich ein Kopfhörer-Ausgang und Auxilary-Eingang etwa für ein Smartphone an der kleinen Tischfernbedienung. Über weitere Anschlüsse verfügt das Gravity Carbon nicht, sieht man einmal von den beiden Cinch-Steckern für die Satelliten-Lautsprecher ab. Auch diese befinden sich am Subwoofer, wo sich außerdem ein weiterer Lautstärke- und der Bass-Regler sowie zwei Knöpfe für die Eco-Standby und das Bluetooth-Pairing und der Netzschalter befinden. Mit anderen Worten: Sämtliche Kabel müssen zur Verstärkereinheit in der Bassbox geführt werden, außerdem müssen Sie eventuell häufig an den Kontrollen herumspielen - ungünstig, falls Sie den Subwoofer nicht in Griffreichweite aufzustellen gedenken.

Den günstigen Preis merkt man dem Speedlink-System durchaus an: Es ist ausgesprochen leicht, allerdings geht dies nicht etwa auf eine tatsächliche Fertigung aus Carbon zurück, sondern auf das sehr sparsam dimensionierte MDF, aus dem das System besteht und welches mit einer Folie im mäßig authentischen Carbon-Look beklebt wurde - zumindest wirkt die Folierung recht widerstandsfähig und dürfte einige Stöße und Kratzer abhalten. Die Satelliten sind gegenüber dem Subwoofer aus noch dünnerem Material gefertigt. Beim genaueren Hinschauen fällt zudem auf, dass sie sich als 2-Wege-Boxen ausgeben, der Hochtöner allerdings eine Plastik-Attrappe ist. Für den Klang sind also nur jeweils ein 7,6-cm-Treiber der Satelliten und der 16,5-cm-Tieftöner des Subwoofers zuständig. Das System brüstet sich mit 120 Watt, allerdings weist das Kleingedruckte auf dem Karton subtil darauf hin, dass es sich um die "kurzfristige Spitzenleistung" handelt. Mit anderen Worten, hier wird mit der wenig aussagekräftigen P.M.P.O. geworben. Die RMS-Leistung des Gravity Carbon beträgt immerhin gute 60 Watt, was durchaus ausreichend für den Desktop-Einsatz ist.

Der Sound des Speedlink-Systems geht abermals in Anbetracht des Preises in Ordnung. Bei neutraler Stellung ist der Bass angenehm straff und knackig, der Klang der Satelliten recht gut aufgelöst und genügend luftig. Allerdings fehlt dem Klang merklich Substanz, was vor allem auf die schwächelnden Mitten und unteren Mitten zurückfällt - ein recht typisches Problem bei günstigen 2.1-Systemen. Zwar können Sie dem etwas abhelfen, indem Sie den Bassregler aufdrehen, allerdings verfettet dann das komplette Klangbild, Stimmen grummeln unpräzise aus dem Tieftöner, der Bass wird teigig und brummig, bei kräftigen Explosionen entstehen störende Kompressionen und Strömungsgeräusche am seitlich angebrachten Bassreflex-Rohr. Trotzdem wollen Sie den Bassregler eventuell auf einer etwas höheren Stellung belassen, denn ein weiterer Punkt sorgt für leichten Verdruss: Steht der Regler in Normal-Stellung, ist beim Betrieb ein deutlich vernehmbares Fiepen aus dem Subwoofer zu hören. Dieses verstärkt sich beziehungsweise wandert in höhere, leichter wahrnehmbare Frequenzen, wenn der Bass herabgeregelt wird. Umgekehrt wird das Störgeräusch leiser und tiefer, wenn Sie den Bass anheben.

Bei aller angebrachten und berechtigten Kritik ist das Speedlink Gravity Carbon kein Reinfall - zumindest zu dem günstigen Preis. Klanglich ist es Wavemaster oder Edifier meilenweit unterlegen, doch kostet es auch weniger als ein Drittel und verfügt trotzdem noch über praktischen Bluetooth-Support. Der Bass ist für Freunde eines dominanten Tieftons zudem positiv hervorzuheben, auch wenn er auf höheren Stufen viel seiner Präzision und Contenance verliert. Das Speedlink Gravity Carbon ist nichts für anspruchsvolle Hörer, sondern eher etwas für preisbewusste Spieler mit schmalem Taschengeld.

Logitech Z333

2.1 Stereo-Lautsprecher, analog (Klinke) - Test in Ausgabe 06/2017
Logitech Z333 Quelle: Logitech Logitech Z333
Das Logitech Z333 ist mit unter 50 Euro in unserem Preisvergleich gelistet und gehört damit zu den günstigen 2.1-Systemen. Dies merkt man dem Z333 aber nur bedingt an, das System ist sauber verarbeitet und macht sich optisch gut auf dem Gamer-Schreibtisch. Die Zwei-Wege-Satelliten fallen im Vergleich zum Subwoofer, aber auch gegenüber denen des Kratos S3 und C2DX ziemlich groß aus, sind mit 19,2 × 10,8 × 15,7 cm (H × B × T) jedoch gut zu platzieren. Sie werden von einem 3-Zoll-Mittel- und einem kleinen Hochtöner befeuert und liefern insgesamt 8 Watt RMS. Der 5,25-Zoll-Tieftöner im mit 23 × 23,2 × 15,7 cm sehr kompakten Subwoofer mit Bassreflex-System steuert 24 Watt zu den insgesamt 40 Watt Dauerleistung bei. Bei der Angabe von 80 Watt auf der Verpackung des Systems handelt es sich um die wenig aussagekräftige Spitzenleistung - wir wollen an dieser Stelle keine Bauernfängerei unterstellen, aber die Angabe der P.M.P.O (Peak Music Power Output, scherzhaft auch gern als Pure Mystic Power Output gegeißelt) ist nicht hilfreich. Das Z333 verfügt über eine kleine kabelgebundene Tischfernbedienung für die Laustärkereglung, außerdem befindet sich an dieser eine Kopfhörer- jedoch keine Mikrofonbuchse. An der Seite des Subwoofers ist zudem ein Bassregler angebracht.

Ansonsten gibt sich das Z333 spartanisch, einzig die benötigten Kabel liegen bei, über zusätzliche Anschlüsse verfügt das günstige Logitech-System indes auch nicht. Der Sound ist für diesen wirklich sehr niedrigen Preis überraschend: Wir haben mit einem kräftigen, schwammigen Bass und einer eher blechernen, dünnen Satelliten-Performance gerechnet, doch das Z333 gibt sich ziemlich ausgewogen. Der Bass ist eher straff und zurückhaltend und wird erst bei höheren Tiefton-Pegeln schwammig. Die Satelliten klingen ordentlich und liefern einen recht warmen Klang, allerdings sind die Mitten nicht voll überzeugend und lassen insbesondere Frauenstimmen unnatürlich flach und ausdruckslos wirken. Außerdem fehlt es an Auflösung und das Ansprechverhalten könnte knackiger sein: Details gehen im Klangbild verloren und insbesondere bei schnellen Tonfolgen kommt das Z333 aus dem Tritt und liefert undifferenzierten Brei. Trotzdem: Für den Preis ist das Logitech-System eine ordentliche Empfehlung für Einsteiger, die nicht bereit sind, viel Geld in die Hand zu nehmen, und dafür Kompromisse in Kauf nehmen können. Das Z333 ist auch mit Bluetooth-Support als Z337 Bold Sound erhältlich.

M-Audio AV32.1

2.1 Stereo-Lautsprecher, analog (Cinch) - Test in Ausgabe 08/2017
M-Audio AV32.1 Quelle: M-Audio M-Audio AV32.1
Die Satelliten des M-Audio AV32.1 sind auch als AV32 Stereo-Lautsprecher ohne Subwoofer erhältlich, in dem Fall ist eine Verstärkereinheit in der linken Box integriert. Beim AV32.1 sitzt das Aktivmodul im Subwoofer. Dieses speist den nach dem Downfire-Prinzip arbeitenden Subwoofer mit 70 Watt, für die beiden Satelliten stehen insgesamt 45 Watt zur Verfügung. Angeschlossen wird das AV32.1 wie von PC-Lautsprechern gewohnt mit einem rot-weißen Cinch-Kabel (RCA) oder mit 6,3-mm-TRS-Klinke. Außerdem verfügt das kleine 2.1-System über einen DAC und kann per optischem Kabel digital angeschlossen werden. Die Satelliten des AV32.1 sind dank kompakter Ausmaße gut zu platzieren, allerdings fallen die beigelegten Kabel etwas kurz aus. Da das Aktivmodul außerdem im Subwoofer sitzt ist nur dort eine Lautstärkereglung angebracht. Dank der kleinen, sehr rudimentären Fernbedienung lässt sich der Pegel jedoch auch ohne beständige Fummelei an der Rückseite des Subwoofers regeln. Trotzdem muss eine Sichtverbindung zum Tieftöner gewährleistet sein, ansonsten funktioniert die Fernbedienung nicht - die Aufstellung ist also minimal mühselig. Die Optik sowie Verarbeitungsqualität und haptische Anmutung sind für den Preis von rund 180 Euro (Preis als Aktivsystem ohne Subwoofer rund 100 Euro) gut. Lautsprecher wie Subwoofer sind aus MDF gefertigt und zu weiten Teilen sehr sauber beschichtet und verschraubt - einzig die hier und dort um vielleicht einen Millimeter schwankenden Spaltmaße der aufgeklebten Plastikteile könnte man eventuell perfektionistisch bekritteln, sollte man sie denn überhaupt erspähen.

Bei der Klangprobe fällt sofort der sehr dominant aufspielende Subwoofer auf. Dessen Tiefton-Performance ist durchaus flott und knackig, zudem spielt die kleine Bassbox mit ihrem 6,5-Zoll-Zellulose-Chassis sehr tief - auch wenn die 36 Hz im Datenblatt in der Praxis nicht mehr realistisch wahrnehmbar sind. Doch Frequenzen bis knapp überhalb 40 Hz sind deutlich zu vernehmen - zu deutlich für unseren Geschmack. Doch das gilt generell für die Lebensäußerungen des Subwoofers, dessen Druckkraft sich zudem auch in den Bereich des Oberbasses und Grundton verirrt und beispielsweise tiefe Stimmen beeinflusst. Auch lässt sich der Tieftöner durch dieses Verhalten klar im Raum orten. Leider gibt es keine Möglichkeit, den Basspegel gesondert zu steuern oder die Trennfrequenz zu bestimmen. Einzig die Lautstärke des Gesamtsystems kann gewählt, der Subwoofer obendrein stummgeschaltet werden.

Die Satelliten selbst verfügen über einen angenehmen, vollen Sound und eine recht hohe Auflösung und Räumlichkeit. Der Klang ist vielen ähnlich bepreisten PC-Systemen überlegen und gefällt durch detaillierte Höhen und volle Mitten. Doch setzt der Subwoofer ein, steht dieser klar im Vordergrund - wenn Sie solch basslastigen Sound mögen, ist dies natürlich kein Negativpunkt: Der Tiefton ist zu weiten Teilen straff und satt, auch das Ansprechverhalten ist erfreulich flott. Und beim Spielen und Filmeschauen bringt der mächtige Bass viel druckvollen Spaß ins Geschehen. Beim Musikhören kann es dann aber etwas viel werden. Außerdem ist aus dem Subwoofer ein leichtes 50-Hz-Brummen zu vernehmen, welches jedoch schon bei der Wiedergabe von leisen Tönen nicht mehr wirklich zu hören ist. Als Alternative zu vergleichbaren 2.1-PC-Systemen macht das M-Audio AV32.1 eine überzeugende Figur

Creative Sound Blaster X Kratos S3

2.1 Stereo-Lautsprecher, analog (Cinch) - Test in Ausgabe 06/2017
Creative Sound Blaster X Kratos S3 Quelle: Creative Creative Sound Blaster X Kratos S3
Creative Sound Blaster X Kratos S3: Kleiner Muntermacher. Das kompakte, beinahe zierliche 2.1-System mit dem kämpferischen Namen (Kratos ist der griechische Gott der Macht) ist für rund 80 Euro erhältlich. Für diesen Preis liefert Creative ein hübsches und handliches Stereo-System mit Subwoofer ab, dessen angegebene RMS-Leistung von 46 Watt durchaus genügend Wumms für den Schreibtisch oder ein kleines Spiele-Zimmer bietet. Die nett anzusehenden mattschwarzen, ordentlich verarbeiteten Satelliten werden von einem 2,75-Zoll-Breitbänder angetrieben, die jeweils 11 Watt Leistung zur Gesamtleistung beisteuern. Die restlichen 24 Watt steuert der kleine Bassreflex-Subwoofer bei, der einen 5,25-Zoll-Zellulose-Tieftöner beherbergt und nach dem Downfire-Prinzip arbeitet. Das Gehäuse ist aus MDF gefertigt und steht auf vier Füßchen, zudem ist hier der Verstärker des Systems verbaut. Der Basspegel lässt sich an der Rückseite des Subwoofers justieren, die eigentliche Lautstärkereglung ist praktischerweise am rechten Satelliten untergebracht, mit dieser kann das Gerät außerdem ein- und ausgeschaltet werden. Den Betriebszustand zeigt eine kleine LED an, außerdem befindet sich hier ein Kopfhörerausgang. Der Netzstecker ist direkt am Verstärker an der Rückseite des Subwoofers angebracht.

In der Praxis sind die kompakten Ausmaße des Kratos S3 angenehm, die 16,5 × 9,5 × 10,2 cm messenden Satelliten lassen sich ohne Probleme auf jedem Schreibtisch aufstellen und sich auch dank der angeschrägten Füße auf die Hörposition ausrichten. Der 22,7 × 17 × 22,7 cm kleine Subwoofer ist ebenfalls gut zu verstauen, sollte aber dennoch möglichst offen stehen, der Platz unter dem Schreibtisch ist resonanzbedingt eher ungünstig. Der kleine Tieftöner gibt sich recht zurückhaltend, steigt bei knapp über 60 Hz jedoch wahrnehmbar in das Klangbild ein. Das Kratos ist das einzige System im Testfeld, bei dem wir geneigt waren, dem Subwoofer mittels Bassregler etwas unter die Arme zu greifen. Bei moderatem Basspegel ist der Tiefton angenehm straff und flott, erst wenn der Bassregler weit aufgedreht wird, verliert der Subwoofer seine Contenance.

Die Satelliten haben einen recht ausgewogenen Klang, wenngleich es ihnen untenherum (auch technisch bedingt) etwas an Ausdruckskraft mangelt und der Sound selbst mit Subwoofer-Unterstützung daher ein wenig dünn wirkt. Dem Sound fehlt es etwas an Körper. Dafür sind die höheren Frequenzen sehr ausdrucksstark und fein aufgelöst, das Kratos S3 klingt im Vergleich zu den Logitech- und Edifier-Systemen eher kühl, ist bei der Detailabbildung jedoch im Vorteil. Außerdem spricht das System schnell an und trennt auch bei sehr flotten Tonfolgen die einzelnen Elemente sauber. Die Edifier- und nochmals deutlich verstärkt die Logitech-Satelliten neigen dazu, bei schnellen Klangfolgen schwammig zu werden.

Die etwas tieftonarme, ansonsten jedoch recht ausgewogene Klangcharakteristik des Kratos S3 ist dabei prinzipiell für alle Lebenslagen und Einsatzgebiete geeignet, Sie können das handliche Creative-System also zum Musikhören und ebenso zum Spielen nutzen - nur sollten Sie von solch einem günstigen System natürlich keine Orchesterqualitäten oder gar Bässe mit Erdbebenstärke erwarten. Für 80 Euro ist das Kratos S3 ein attraktives und faires Angebot - insbesondere, wenn Sie schnelle Musik mit vielen Rhythmuswechseln bevorzugen, Metal zum Beispiel. Bassfreunde sollten sich indes anderswo umsehen und beispielsweise das Edifer C2XD ins Auge fassen. Nervig: Bei unserem Testmuster war im Stand-by ein deutliches Brummen zu vernehmen, das bei der Inbetriebnahme jedoch verschwand - zu blöd, dass das Kratos S3 nicht über einen Netzschalter verfügt.

Edifier C2XD

2.1 Stereo-Lautsprecher, digital (Toslink)/analog (Cinch) - Test in Ausgabe 06/2017
Edifier C2XD Quelle: Edifier Edifier C2XD

Das kompakte 2.1-System von Edifier kommt mit externem Verstärker und in der von uns getesteten C2X-D-Variante außerdem mit einem optischen Digitalanschluss, was in der Preisklasse um 100 Euro nicht selbstverständlich ist. Das System ohne Toslink-Verbindung ist nochmals rund 10 Euro günstiger (C2X). Das C2XD ist noch auf der sehr kompakten Seite und lässt sich für ein 2.1 System leicht aufstellen. Die schmalen 2-Wege-Satelliten bestehen aus MDF und sind nach dem 2-Wege-Prinzip aufgebaut: Jeweils ein Mitteltöner und ein kleiner Tweeter liefern pro Seite 9 Watt RMS. Das ebenfalls aus MDF gefertigte Bassreflex-Gehäuse des Subwoofers dient als Behausung des 6,5-Zoll messenden, mit 35 Watt RMS-Leistung bezifferten Tieftöners. Sämtliche Kontrollen und Anschlussmöglichkeiten des Systems sind direkt am externen Verstärker untergebracht, was sehr praktisch ist, denn Sie brauchen nicht wie bei anderen 2.1-Systemen alle Kabel zur im Normalfall im Subwoofer verbauten Verstärkereinheit zu führen und können außerdem sämtliche klangrelevanten Einstellungen bequem aus der Hörposition vornehmen. Außerdem liegt dem C2XD eine kleine Fernbedienung bei. Neben dem optischen Anschluss sind auf der Rückseite des Verstärkers zudem ein Cinch- sowie ein zusätzlicher Klinken-Eingang verbaut. Ein weiterer Klinkeneingang sowie eine Kopfhörerbuchse befinden sich an der Seite des Geräts. Der zen­trale Drehknopf dient zur Regelung der Lautstärke sowie Hoch- und Tiefton-Pegel. Mittels einer Funktionstaste kann die jeweilige Einsatzmöglichkeit ausgewählt werden, eine weitere Taste selektiert die Eingangsquelle, eine dritte versetzt das Gerät in den Standby - der Netzstecker befindet sich auf der Rückseite des optisch gefälligen Verstärkers. Eine rudimentäre LED-Anzeige gibt Auskunft über ausgewählte Quellen und Pegel, ein diffus leuchtender, roter Ring um den zentralen Lautstärkeregler macht diesen auch in der Dunkelheit unfallfrei auffindbar.

Der Subwoofer gibt sich optisch recht unspektakulär, ein kleiner Zierstreifen aus Plastik im Aluminium-Look ist prinzipiell das einzige optische Highlight. Doch wie schon die Satelliten macht auch die kleine Bassbox einen ordentlichen optischen wie haptischen Eindruck. Die Reflex-Öffnung befindet sich an der Rückseite, was Sie eventuell bei der Aufstellung beachten sollten. Klanglich ist das Edifier C2XD das wohl massentauglichste "klassische" 2.1-System im Testfeld: Das sehr günstige Z333 fällt im Vergleich bei der Auflösung und Detailabbildung sowie Bassuntermalung zurück, das ähnlich bepreiste Kratos S3 klingt wesentlich kühler, wenngleich im Gegenzug feiner und sauberer - ist aber definitiv nichts für Freunde eines kräftigen Tieftons. Außerdem ist das Edifier bei der Räumlichkeit überlegen. Der Tieftöner des C2XD liefert einen kräftigen, aber nicht überbordernden Bass, der allerdings eher schwammig und unpräzise ausfällt. Die Satelliten spielen angenehm frei und luftig auf und können mit einem generell recht ausgewogenen Klangbild überzeugen. Die Höhen könnten jedoch etwas feiner und betonter ausfallen, sie treten etwas zu stark in den Hintergrund. Die Detailabbildung ist ordentlich, wenngleich so manches im etwas undifferenzierten Sound untergeht. Für den günstigen Preis ist dies aber nur begrenzt zu kritisieren und das C2XD ist generell ein ansprechendes 2.1-System mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis.

Creative Sound Blaster X Katana

2.1 Stereo-Lautsprechersystem (7.1 virtuell), Soundbar, Bluetooth, digital (USB, Toslink)/analog (Klinke) - Test in Ausgabe 06/2017
Creative Sound Blaster X Katana Quelle: Creative Creative Sound Blaster X Katana
Das schicke und edel verarbeitete Sound Blaster X Katana ist ein 2.1-System, aber es ist auch eine Soundbar. Creative betitelt das Katana als "das weltweit erste ­echte Under-Monitor-Audiosystem", was nicht wirklich unwahr ist, wenngleich das Teufel Mediadeck MD16 ein halbwegs ähnliches Konzept bedient. Creatives Soundbar arbeitet mit psychoakustischen Kniffen, um aus den beiden nach oben strahlenden 2,5-Zoll-Mitteltieftönern (2 × 15 W RMS) sowie den an der Front angebrachten, seitlich abstrahlenden, invertierten 1,9-Zoll- Hochtönern (2 × 7,5 W RMS) und dem kräftigen 5,25-Zoll-Langhub-Tieftöner im Subwoofer (30 Watt RMS) ein homogenes Klangbild zu erzeugen. Dies gilt im Übrigen nicht nur nur für die reine Stereo-Wiedergabe, denn das Sound Blaster X Katana verfügt auch über eine 7.1-Surround-Simulation via Creatives hauseigener Virtualisierung SBX. Für diese sowie weitere umfangreich nutzbare DSP-Programme und Mikrofonverbesserungen kommt Creatives bekannter Vierkern-Audioprozessor SB-Axx1 zum Einsatz - der gleiche, der auch für die Klangmodulation bei den High-End-Soundkarten von Creative zuständig ist. Über diesen liefern gleich drei Verstärker den Sound mit maximal 24 Bit/96 KHz an die fünf Lautsprecher; jeweils einer für die beiden Mittel- und Hochtöner sowie den Subwoofer. Obendrauf gibt es die Aurora-Beleuchtung, deren 49 an der Unterseite der Soundbar angebrachten, programmierbaren RGB-LEDs für Stimmung beim Spielen und Musikhören sorgt. Bei den an der Rückseite des Geräts untergebrachten Anschlüssen gibt sich das Katana großzügig. Neben der regulären (Micro-)USB-Verbindung für den PC gibt es einen weiteren USB-Anschluss für ein Flash-Drive, dazu einen optischen Toslink- sowie analogen Klinken-Eingang. Des Weiteren kann über die Creative-Soundbar mittels Mikrofon- und Kopfhörerbuchse ein Headset betrieben werden. Darüber hinaus verfügt das Katana über eine Bluetooth-4.2-Anbindung, welche die kabellose Audio-Wiedergabe erlaubt.

Auch Dolby-Medien können wiedergegeben werden, beispielsweise Blu-ray-Disks oder der Audio-Stream einer Konsole. Doch Achtung, eine Echtzeit-Kodierung mittels Dolby Digital Live unterstützt das Katana nicht! PC-Spiele können daher nicht direkt Dolby Digital nutzen, dazu wäre ein zusätzlicher Encoder notwendig. Leider fehlt dem Katana ein HDMI-Anschluss. Die wichtigsten Funktionen wie Lautstärke, Audioquelle können direkt am Gerät mittels fünf Knöpfen bedient werden, eine kleine Infra­rot-Fernbedienung mit einigen zusätzlichen Elementen gibt es obendrauf. Für alle weiteren - und es sind viele - Einstellungsmöglichkeiten kommt die Creative-Software Sound Blaster Connect zum Einsatz. Hier können Profile für den DSP gewählt werden, eins der vier vorinstallierten Profile ersetzt und auf die SBX-Taste gelegt oder eigene erstellt werden. Dazu steht ein funktionaler Equalizer zur Verfügung, außerdem gibt es die teils von Creative-Soundkarten bekannten Features Crystallizer, Smart Volume und Dialog+. Der virtuelle Surround wird mit einem zusätzlichen "Immersions"-Regler gesteuert. Eine Bass- sowie Höhenregelung sowie eine Rauschunterdrückung für das angeschlossene Mikrofon gibt es obendrauf. Diese Klangoptionen haben einen deutlichen Einfluss auf den Sound und helfen dabei, die Abstimmung zu personalisieren oder für verschiedene Einsatzmöglichkeiten zu definieren. All diese Abstimmungs-Features inklusive des virtuellen Surround-Sounds funktionieren auch bei der Ausgabe über ein Headset. Prinzipiell ersetzt das Katana also außerdem eine Soundkarte mit relativ vielen klangrelevanten Einstellungsmöglichkeiten. Des Weiteren steht ein recht umfangreiches Menü für die Aurora-RGB-Beleuchtung zur Verfügung, die sich auf Wunsch auch deaktivieren lässt.

Klanglich ist das Katana durchaus sehr gefällig. Trotz kompakter Ausmaße der Soundbar von nur 6 × 60 × 7,9 cm, die annähernd perfekt unter einem handelsüblichen PC-Display Platz finden, liefert das Creative-System ein volles und kräftiges Klangbild. Der Subwoofer steigt erst relativ spät bei 150 Hz unterstützend ein und gibt sich bei neutralem Pegel angenehm zurückhaltend, ist jedoch alles andere als schwachbrünstig und übertrumpft in dieser Disziplin jedes andere Gerät im Testfeld. Tatsächlich kann das Katana ziemlich laut aufspielen, erst bei hohen Lautstärken und aufgedrehtem Basspegel geht dem 75-Watt-System merklich die Puste aus. Dabei ist der Klang nicht direkt mit Stereo-Boxen zu vergleichen, dazu wirkt der Sound ein wenig zu scharf und gekünstelt. Dank der vielen Abstimmungsmöglichkeiten ist aber außer für Hi-Fi-Puristen für praktisch jeden Geschmack ein passendes Profil vorhanden, Individualisten legen selbst Hand an. Selbst der virtuelle Surround-Sound konnte uns während des Tests mit einer recht erstaunlichen Räumlichkeit überzeugen, auch Klänge von hinten ließen sich relativ gut ausmachen. Die Vielzahl an Audio-Tricks, die Creative mit dem Katana umsetzt (siehe Explosions-Zeichnung), tragen offenbar Früchte. Wenn Sie keine allzu hohe Klangtreue erwarten und stattdessen auf die vielen Features, die kompakten Ausmaße und das schicke und durchaus edle Äußere der Soundbar Wert legen, ist der Preis von rund 300 Euro fair - eine ähnlich funktionsschwere und klangstarke Soundbar samt DSP-Programmen etwa für den Fernseher ist zu dem Preis kaum zu bekommen.

Teufel Concept C Digital

2.1 Stereo-Lautsprechersystem, Bluetooth, digital (USB)/analog (Klinke) - Test in Ausgabe 07/2016
Teufel Concept C Quelle: Teufel Teufel Concept C
Das Concept C Digital ist ein kompaktes und praktisches 2.1-System mit Bluetooth-Unterstützung und kräftigem, dynamischem Klang. und es fällt nicht schwer, das kleine 2.1-System von Teufel sympathisch zu finden. Dank kompakter Ausmaße ist es leicht aufzustellen, die gut verarbeiteten und ansehnlichen Satelliten lassen sich ohne Probleme neben dem Monitor platzieren. Der verhältnismäßig kleine, mattschwarze Subwoofer übt sich in elegantem Understatement und stört auch in aufgeräumten Spielezimmern nicht. Im Gehäuse verbirgt sich der 210 Watt starke Class-D-Verstärker, an der Rückseite befinden sich die Anschlüsse für USB, ein Klinkeneingang für eine Analogquelle und interessanteweise sogar ein Kopfhörerausgang sowie ein Mikrofoneingang. Somit kann das Concept C Digital, per USB angeschlossen, alle wichtigen Funktionen einer Soundkarte übernehmen. An der Rückwand des Tieftöners werden zudem die Satelliten angeschlossen, der Pegel des Subwoofers geregelt oder das gesamte System per Netzschalter an- und ausgeschaltet. Gesteuert wird das Concept C Digital mit Teufels praktischer Puck-Funk-Fernbedienung.

Mit Understatement ist es vorbei, sobald das Concept C Digital mit Audiomaterial gefüttert wird, denn das System spielt mit erstaunlicher Verve auf. Die Satelliten klingen frei und dynamisch, der kleine 100-Watt-Subwoofer liefert erfreulich knackige, kraftvolle Bässe. Gleich ob Spiel, Film oder Musik, das Concept C Digital ist bei jedem Einsatzgebiet mit viel Spielfreude dabei, ist klanglich erwartungsgemäß eher Entertainer denn Puritaner. Und in dieser Rolle ist das Concept C Digital sehr überzeugend.

Logitech Z623

2.1-Stereo-Lautsprechersystem, analog (Cinch, Klinke) - Test in Ausgabe 04/2013
Logitech Z623 Quelle: Logitech Logitech Z623
Das Logitech Z623 des Peripheriespezialisten Logitech ist ein gutes Beispiel für die Langlebigkeit von Lautsprecher-Systemen. Das 2.1-System haben wir bereits im Jahre 2013 getestet und trotz der Tatsache, dass mit dem Z625 ein mildes Upgrade erschienen ist - das System hat einen Digital-Anschluss spendiert bekommen -, ist das Z623 noch immer im Handel verfügbar. Es liegt mit rund 90 Euro Marktpreis im unteren bis mittleren Preissegment. Im kompakten Subwoofer befindet sich sämtliche Verstärker­elektronik. Die Steuerung hingegen erfolgt am rechten Satelliten. Die Verbindung zu jenem erfolgt durch einen Systemanschluss. Der linke Satellit wird (wie schon beim Edifier C2X) über eine Cinchbuchse angeschlossen. Die Satelliten des Z623 sind Vertreter des Breitbandprinzips. Einen dedizierten Hochtöner sucht man bei den Satelliten des Z623 also vergeblich. Um eine ausgewogene Hochtonwiedergabe zu erhalten, ist hier also ebenfalls eine genaue Positionierung erforderlich. Eine Ausrichtung auf das Ohr bietet sich an. Die Bedienelemente am rechten Lautsprecher beschränken sich auf das Notwendige. Neben einem Power-Schalter nebst LED zur Signalisierung des Betriebszustands befinden sich nur Lautstärkeregler und Drehpoten­tiometer für die Lautstärke des Subwoofers an der Front.

Das Z623 darf sich mit dem THX-Multimedia-Zertifikat schmücken, was zumindest bei manchen Interessenten noch kaufentscheidend zu sein scheint. In der Praxis bringt die an den Satelliten angebrachte Plakette jedoch keinen Vorteil - schon gar nicht bei der Bewertung der Klangqualität. Hier spielt sich der Bassist des 2.1-Systems recht schnell in den Vordergrund. Dabei entsteht zudem ein kleines Loch zwischen Subwoofer und Satelliten. Der Mitteltonbereich lässt im Vergleich zu den anderen Kandidaten Dynamik vermissen, dafür stehen Mittel- und Hochton in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander. Die Stimmwiedergabe wirkt zurückversetzt - im Allgemeinen werden Ereignisse im Mittel- und Hochtonbereich oft vom zu motiviert agierenden Subwoofer übertönt. Die Subwoofer-Lautstärke zu reduzieren hilft nur bedingt, da die Abstufung des Reglers recht grob geraten ist. Die Positionierung der Klangereignisse auf der virtuellen Bühne gelingt immerhin in der Breite gut.

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      • Von Ion_Tichy Freizeitschrauber(in)
        Zitat von ToZo1
        ... und ich bei meinen bald 30 Jahre alten Canton Fonum 401 (die letzten überlebenden Teile der HiFi-Anlage meiner Eltern aus den 90ern).
        Canton Fonum 401 | Hifi-Wiki.de
        Ich habe vor ca. 25 Jahren für unser Vereinsheim die Fonum 601 gekauft. Dort haben wir bei jeder größeren Feier die Hochtöner gegrillt...
      • Von Ion_Tichy Freizeitschrauber(in)
        Zitat von ToZo1
        ... und ich bei meinen bald 30 Jahre alten Canton Fonum 401 (die letzten überlebenden Teile der HiFi-Anlage meiner Eltern aus den 90ern).
        Canton Fonum 401 | Hifi-Wiki.de
        Ich habe vor ca. 25 Jahren für unser Vereinsheim die Fonum 601 gekauft. Dort haben wir bei jeder größeren Feier die Hochtöner gegrillt...
      • Von Hubacca Software-Overclocker(in)
        Ein Kollege hat die A-125 schon seit 5 Monaten auf dem Schreibtisch stehen und deshalb habe ich sie als nicht mehr so neu betrachtet, aber wen ich sehe was da noch so alles "getestet" besser gesagt
        vorgestellt wird dann ist ein halbes Jahr wohl recht neu.
        Was mich allerdings auch stört ist diese wild durcheinander präsentierten Systeme - verschieden "Arten" und verschiedene Preisbereiche !?
        Wenns jetzt wenigsten eine Kaufempfehlung für jedes System und jeden Preisbereich wäre, aber so sinds einfach Lautsprecher aller Art - PC Lautsprecher, Nahfeldmonitore, Multimedialautsprecher, aktive Regallautsprecher -
        aus verschiedenen Preisbereichen die vorgsetellt werden.
        Als Einkaufshilfe, Kaufberatung oder gar Vergleich finde ich den Artikel wenig hilfreich - zumal auf wichtige Punkte wie Anschlußarten usw. sehr oberflächlich eingegangen wird !
        Wer hier im Forum mitliest kennt doch die am häufigsten gestellten Fragen ?

        Edit: Die nuPro A-100 sind ürigens so aktuell das sie als Auslaufmodell angeboten werden und der Preis bei €245,- /Stück liegt !-O
      • Von DuckDuckStop BIOS-Overclocker(in)
        ~6 Monate alt würde ich durchaus als neu bezeichnen.
      • Von Hubacca Software-Overclocker(in)
        Zitat: "Nach den neuen NuBox A-125 sind die Nubert NuPro die kleinsten volldigitalen Aktivlautsprecher von Nubert. "

        Neu ? Die A-125 sind glaube ich im Oktober 2019 auf den Markt gekommen und wurde hier im Forum schon mehrfach empfohlen ....
      • Von DuckDuckStop BIOS-Overclocker(in)
        Ich bin ein bisschen verwirrt wegen der Auswahl.
        Während in der 2.0 Rubrik fast ausschließlich wirklich gute "Lautsprecher" getestet wurden kommt bei 2.1 und 5.1 mit Logitech, Razer und Teufel die Creme de la Creme des Joghurtbecherrammschs.
        Warum nicht konsequent fortgeführt und einfach die guten 2.0 Systeme um empfehlenswerte Subwoofer ergänzt?
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