Test: Seagate Free Agent Pro 750 GB
Seagate Free Agent Pro 750 GB. Im Betrieb leuchtet sie bernsteinfarben
Die internen Festplatten haben die Terabyte-Grenze kürzlich erreicht - bei den externen Modellen sind's bislang "nur" maximal 750 GByte. Wir klären im Test, ob Seagates Topmodell in dieser Größe Ihrer Daten würdig ist.
Wie die "Go"-Reihe im 2,5-Zoll-Format besticht die größere "Free Agent Pro" mit ausgefallenem Design: Der dunkle Braunton und ein bernsteinfarbenes Leuchtband lassen die 3,5-Zoll-Festplatte edel wirken. Das qualifiziert sie fürs Wohnzimmer - als mobiler Datenträger eignet sich die "Pro" wegen des Gewichts von fast einem Kilogramm ohnehin weniger. Da ist es zu verschmerzen, dass Seagate ihr die U3-ähnliche "Ceedo"-Software vorenthält, die auf den Go-Modellen mobile Anwendungen bereitstellt.
Dafür liegen auch hier die Free-Agent-Tools für den PC bei, eine komfortable Verwaltungssoftware für jedes externe Speichermedium. Mit Autobackup findet sich zudem ein Datensicherungsprogramm in einer Testversion auf der Platte, für deren Freischaltung ein Code beiliegt. Großzügig zeigt sich Seagate bei der weiteren Ausstattung: Neben der Mini-USB-Buchse bietet der Sockel der hochkant arbeitenden Platte auch einen E-SATA-Anschluss. Der Clou: Das Interface lässt sich gegen ein Firewire-400-Modul auswechseln, das der Testversion ebenfalls samt passendem Kabel beiliegt - mehr Anschlussmöglichkeiten kann sich niemand wünschen.
Wünsche offen bleiben aber bei der Performance: Über USB 2.0 liegt die Leserate mit 30,5 MByte/s niedriger als erwartet und auch die Zugriffszeiten überzeugen nicht. Dafür arbeitet die "Pro" mit maximal 0,4 Sone nicht zu laut - wohnzimmertauglich eben.
Fazit: Wer ein möglichst großes, flexibles und einfach zu bedienendes Backup-Medium sucht und dabei Wert auf ein ansehnliches Äußeres legt, kann für etwa 230 Euro bedenkenlos zugreifen.
