CD-ROM Player 01: Alte IDE-Laufwerke werden zu Audio-Abspielgeräten umfunktioniert

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CD-ROM Player 01: Alte IDE-Laufwerke werden zu Audio-Abspielgeräten umfunktioniert
Quelle: das_POD

Ein südkoreanischer Anbieter funktioniert ausrangierte optische Laufwerke mit IDE-Schnittstelle in aufgehübschte CD-Abspielgeräte um.

Wer noch ein altes CD- oder DVD-Laufwerk mit IDE-Schnittstelle herumliegen hat, kann sich daraus mit vorgefertigten Teilen vom Anbieter "das_POD" aus Südkorea ein vollwertiges Audio-Abspielgerät basteln. Bei dem auch weltweit angebotenen CD-ROM Player 01 handelt es sich um einen DIY-Bausatz, bestehend aus Aluminiumgehäuseteilen, einem IDE-Controller, einer Stromversorgungsplatine, einem Tastenfeld nebst Fernbedienung sowie Kabel und Befestigungsmaterial.

Ebenfalls mit dabei ist eine Montageanleitung, doch das IDE-Laufwerk als Herzstück sowie ein AUX-Kabel und 12-Volt-Netzteil sind nicht im Lieferumfang enthalten, können aber beim Anbieter oder anderswo dazugekauft werden. Je nach optischem Zustand und Qualität werden die aufbereiteten Laufwerke im dazugehörigen Webshop zu Preisen zwischen 5 und 40 US-Dollar angeboten. Ziel des Projekts soll es sein, den Aspekt der Reparierbarkeit in den Fokus zu rücken und dem Musikkonsum wieder eine stärkere physische Komponente zu verleihen.

Der Zusammenbau des Systems soll sich überdies auch einsteigerfreundlich gestalten und die Montage der Einzelteile erfordert keinerlei Lötarbeiten, sondern lediglich einfaches Schrauben und Stecken. Angeboten wird das Gehäuse-Kit aktuell in zwei Varianten: in einer orangefarbenen Pulverbeschichtung ab 190 US-Dollar sowie in matt-eloxiertem Weiß für 220 US-Dollar.

Komplett DIY würde es auch günstiger gehen

Wie die Webseite Tom's Hardware hierzu berichtet, erscheint der Preis aus Bastlersicht etwas hoch, zumal sich die Funktion zum Anschluss eines optischen Laufwerks zur Audioausgabe mittels Controller auch mit günstigeren Bauteilen für rund 30 US-Dollar realisieren ließe. Wer über einen 3D-Drucker oder Lasercutter verfügt, könne sich zudem ein passendes Gehäuse selbst entwerfen. Das Alleinstellungsmerkmal des CD-ROM Player 01 als (fast) fertiger Bausatz liegt somit in erster Linie bei der speziellen Steuerplatine und dem vorhandenen Gehäuse.

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Quelle: das_POD via Tom's Hardware

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von x2K Freizeitschrauber(in)
        Wenn man noch ide Laufwerke in die Finger bekommt, die noch funktionieren. Aber an sich ein sehr nettes Projekt
      • Von x2K Freizeitschrauber(in)
        Wenn man noch ide Laufwerke in die Finger bekommt, die noch funktionieren. Aber an sich ein sehr nettes Projekt
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Sidewinder
        Interessantes Projekt, allerdings nicht zu dem Preis.
        CD-ROM Laufwerke können Audio CDs selbständig abspielen, da ist nicht viel drumherum nötig.

        Die meisten Laufwerke benötigen nur Stromversorung, sobald eine Audio CD erkannt wird fangen sie mit dem abspielen an und geben das Audiosignal Analog und per S/PDIF aus.
        Einige Laufwerke verfügen sogar über Play/Stop und Skip tasten bzw. einen Klinke Ausgang

        Für eine Display-Anzeige und ein paar Adapter auf passende Audioausgänge sind 190€ etwas happig.
        Ich hoffe mal, dass das Ding eine höhere Qualität als die internen Abspielfunktionen vieler alter Laufwerke bietet. Die waren schließlich nur zur Entlastung der damals schwachen CPUs gedacht, nicht für Qualität. Skip ist zudem extrem selten, die meisten Laufwerke bieten nur Play (im Bild links, sowas habe ich selbst schon als Player genutzt) oder überhaupt nur einen Ausgang, der ohne digitale Ansteuerung wertlos ist (rechts). Ein vollwertiger CD-Player, wie er hier resultiert, ist schon eine andere Stufe.
        Nur: Eben diese bekommt man als Billig-Lösung, die eher für mobilen Einsatz gedacht ist, ab 20 Euro, in HiFi-Ausführung für die Freaks, die explizit einen reinen CD-Spieler suchen ab 220 Euro und dazwischen in einer breiten Palette von ...-Video-Playern, die natürlich auch Audio-CD können.. Also wieso sollte man 220 USD plus IDE-Laufwerk (und zwar bitte ein leises...) für einen Bastelkasten zahlen der auch noch wie ein Bastelkasten aussieht?

        Wenn das Ding wenigstens auch SATA und allgemein mehrere Laufwerke verwalten könnte, ich bräuchte mal Ersatz für meinen alten 3-Fach-Wechsler.
      • Von MajoPCGH PC-Selbstbauer(in)
        Schön und gut, aber immer weniger Leute benutzen noch Audio CDs
      • Von Penman PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von Sidewinder
        Einige Laufwerke verfügen sogar über Play/Stop und Skip tasten bzw. einen Klinke Ausgang
        Witzigerweise bilden sie sogar diese Laufwerke ab. Klar kann man per IDE noch einmal mehr machen. Aber 190 USD für eine kleine Platine, ein paar Metallplatten und einige Schrauben sind schon happig. Klar kommt noch etwas (Software) Engineering dazu, aber die reinen Materialkosten dürften keine 30 Euro betragen. Nostalgiabait vom Feinsten. Coole Idee, aber wer seine Audio CDs bis heute noch nicht als FLAC gesichert hat, hängt sowieso etwas in der Zeit fest. Zusätzlich: Es steht nichts darüber geschrieben, dass das Gerät nicht auch mp3, aac, oder flac abspielen könnte. Vielleicht sogar von DVDs. Wenn das wirklich nur Audio CDs kann, ist das wirklich schwach. Da hole ich die Kompakt Anlage wieder vom Dachboden, die wenigstens mp3 CDs abspielen konnte.
      • Von Sidewinder Software-Overclocker(in)
        Interessantes Projekt, allerdings nicht zu dem Preis.
        CD-ROM Laufwerke können Audio CDs selbständig abspielen, da ist nicht viel drumherum nötig.

        Die meisten Laufwerke benötigen nur Stromversorung, sobald eine Audio CD erkannt wird fangen sie mit dem abspielen an und geben das Audiosignal Analog und per S/PDIF aus.
        Einige Laufwerke verfügen sogar über Play/Stop und Skip tasten bzw. einen Klinke Ausgang

        Für eine Display-Anzeige und ein paar Adapter auf passende Audioausgänge sind 190€ etwas happig.
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