OCZ Revodrive X2 im Testlabor: Mini-Test mit ersten Benchmark-Werten
Der Nachfolger der PCI-Express-SSD Revodrive ist im PCGH-Testlabor angekommen. Das neue Modell mit dem Namen Revodrive X2 musste bei uns erste Benchmarks durchlaufen, dank nun vier Sandforce-1200-Controllern und weiteren Verbesserungen konnte die neue SSD im Vergleich zum bereits beeindruckenden Vorgänger nochmals zulegen.
Der Nachfolger der High-End-SSD Revodrive von OCZ ist im PCGH-Testlabor angekommen. Das neue Modell, genannt Revodrive X2, wird wie der Vorgänger per PCIe-x4-Steckplatz mit dem PC verbunden und soll laut OCZ bootfähig und zu Windows XP, Vista und 7 kompatibel sein. Die neue SSD nutzt wie der Vorgänger MLC-NAND-Flashspeicher, dieser läuft im RAID-0-Verbund. Die neue SSD ist nun mit vier Sandforce-1200-Controllern ausgestattet, der Vorgänger war mit zwei Controllern ausgerüstet.
Das Revodrive X2 wird in sieben Kapazitäten angeboten: 100 GByte, 160 GByte, 240 GByte, 360 GByte, 480 GByte, 720 GByte und 960 GByte. Die Modelle mit 100 GByte und 160 GByte sollen eine Leserate von 740 MByte/s und eine Schreibrate von 690 MByte/s schaffen. Alle anderen Versionen schaffen auch eine Leserate von 740 MByte/s, schreiben jedoch mit 720 MByte/s etwas schneller als die beiden kleinsten Modelle.
Wir haben uns für den Test daher für das 240-GByte-Modell entscheiden, dieses ist das günstigste Modell der schnelleren Versionen.
Im AS SSD-Benchmark konnte die neue SSD vor allem beim sequenziellen Lesen und Schreiben sehr deutlich zulegen. So erreicht die Revodrive X2 240GB 752,78 MByte/s (Lesen) bzw. 377,35 MByte/s (Schreiben). Der Vorgänger hat hier nur 380 MByte/s (Lesen) und 179 MByte/s (Schreiben) geschafft, der Nachfolger ist also in beiden Fällen fasst doppelt so schnell wie der Vorgänger.
Im 4K-Zugriff, keiner Sandforce-Stärke in diesem speziellen Benchmark, werden 26,31 MByte/s und 63,72 MByte/s (Lesen/Schreiben) erreicht. Im Vergleich zum Vorgänger ist hier die Leserate leicht gestiegen, die Schreibrate jedoch etwas gesunken. Im nächsten Benchmark, 4K-64Thrd, wird eine Leserate von 422,53 MByte/s gemessen die Schreibrate beträgt 307,13 MByte/s. Weiterhin haben wir die Zugriffszeit gemessen, die Revodrive X2 erreicht beim Lesen 0,063 ms, beim Schreiben 0,208 ms.
Im Atto Diskmark erreichen wir eine maximale Leserate von 738 Megabyte pro Sekunde, die Schreibleistung fällt mit maximal 740 Megabyte pro Sekunde ebenso überragend aus. Laut OCZ beträgt der Stromverbrauch 4,3 Watt im Leerlauf und 8,3 Watt im Betrieb. Die MTBF beträgt 2.000.000 Stunden, OCZ gibt auf das neue Produkt drei Jahre Garantie.
Im PCGH-Preisvergleich ist die Revodrive X2 ab 340 Euro gelistet und bereits lieferbar, das von uns getestete 240-Gigabyte-Modell ist ab 534 Euro erhältlich.
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Zur sicherheit kannst du ja auch noch ne soundkarte zwischen graka und ssd stecken
Laufen die beiden kleinen modelle auch im raid0?
Macht den SSDs eigentlich die Abwärme der Grakas was aus (auf Dauer natürlich ) ?
besonders der Gedanke eine Festplatte ohne Strom- und Datenkabel zu haben die dabei nicht einmal in den Festplattenkäfig eingebaut werden muss!