Kurztest: Seagate Barracuda 7200.11 mit 1 Terabyte
Nach Hitachi bringt (neben Western Digital) nun auch Seagate eine Terabyte-Festplatte auf den Markt. Das 3,5-Zoll-Laufwerk mit der Bezeichnung ST31000340AS bietet 32 MiByte Cache, läuft mit klassischen 7.200 Umdrehungen pro Minute und nimmt natürlich am zeitgemäßen SATA-Port Platz.
1.000 Gigabyte entsprechen 931,3 Gibibyte, und diese Kapazität zeigt Windows auch an. Platz genug für Daten aller Art also, der sich auf vier Platter mit jeweils 250 GByte verteilt. Doch wie schnell ist das Gerät?
Die Antwort fällt leicht: sehr schnell. 79,6 MiByte in der Sekunde fließen im Schnitt beim Lesen, 78,8 MiByte/s beim Schreiben durch das Kabel - Bestwerte, die nicht einmal Western Digitals Raptor erreicht. Dieser muss sich die Barracuda nur bei der mittleren Zugriffszeit geschlagen geben - dennoch: 12,7 Millisekunden sind ein sehr guter Wert.
Die vier Platter arbeiten aber auch klar hörbar mit 0,8 Sone im Leerlauf bis 1,0 Sone bei Zugriffen. Das deutlich vernehmbare Laufgeräusch lässt sich aber relativ gut dämmen. Akustikmanagement wird wie bei Seagate üblich nicht unterstützt.
Der Hersteller gewährt wie üblich 5 Jahre Garantie; die ST31000340AS ist bei einigen Händlern schon lieferbar und kostet ab ca. 280 Euro. Wie sie sich gegen die Terabyte-Konkurrenz von Hitachi und WD schlägt, erfahren Sie demnächst an dieser Stelle.
