Zusammen mit Samsung arbeitet man bei Microsoft an schnelleren Datentransfers
Bisher tut sich Windows Vista in Verbindung mit SSDs und kleinen Datenmengen etwas schwer bei den Übertragungen, dies soll bald geändert werden.
Quelle: Samsung
Mit Software-Optimierungen soll den SSDs unter Vista auf die Sprünge geholfen werden.
Bereits Flash-Disk-Hersteller Sandisk beschwerte sich, dass Windows Vista nur schlecht auf Solid State Disks vorbereitet wurde, so wolle man zumindest nun auf der Seite der Hardware optimieren um so die Nachteile auszugleichen.
Dagegen setzt der Konkurrent Samsung auf Zusammenarbeit mit Microsoft, so wolle man eine optimale Paketgröße bei Datentransfers entwickeln, da gerade das Schreiben von vielen kleinen Datensätzen meist langsamer bei einer SSD als bei einer Festplatte abläuft. Bisher beschreiben Festplatten immer nur ganze Pages, diese sind bis zu 4096 Byte also 4 Kibibyte groß, dagegen liegt die heutige optimierte Sektorgröße bei 512 Byte - soll nun ein Sektor geändert werden, so muss die komplette Page eingelesen und neubeschrieben werden und dies kostet Zeit.
Hier wolle man nun ansetzen und es Vista ermöglichen bis zu 4 Kibibyte große Sektoren ansprechen zu können, sodass Änderungen gleich vorgenommen werden können.
Ferner brachte man bei Microsoft einen Vorschlag gegen unnötige Schreiboperationen bei der Arbeitsgruppe T13 des National Comitee for Information Technology Standards ein, dieser beschreibt, dass der Cotnroller einer SSD über spezielle Kommandos im Dateisystem gelöschte Pages zum neubeschreiben freigeben soll. Bisher werden gelöschte Blöcke erst bei einer neuen Änderung umkopiert, da SSDs immer nur in Blöcken löschen können. Dieses Verfahren soll in der Zukunft überflüssige Schreiboperationen einsparen.
