Speicherkarten: Compactflash-Nachfolger von Sony schreibt 168 Megabyte pro Sekunde
Sony stellt erste Produkte der kommenden XQD-Speicherkarten vor. Vor allem Profi-Fotografen sollen mit den Nachfolgern der Compactflash-Karten ihre Kameras bestücken und extrem hochauflösende Bilder in schneller Folge schießen können. Mit Preisen von knapp 500 Euro für 64 GiByte sind die Karten vorerst noch für normale Anwender recht uninteressant.
Der Compactflash-Nachfolger wurde ursprünglich von Sony, Nikon und Sandisk entwickelt und wurde von der Compactflash Association standardisiert. Aktuelle Karten erreichen Transferraten von ca. 1 GBit/s bzw. 125 MByte/s, für die Zukunft sind jedoch Geschwindigkeiten von bis zu 5 GBit/s geplant. Als passende Schnittstelle wird PCI Express genutzt. Vor allem Nutzer digitaler Spiegelreflexkameras, die detaillierte Bilder in schneller Folge schießen müssen, sollen von den neuen XQD-Karten profitieren und beispielsweise im Bereich der Sportfotografie einen 100-Meter-Sprint vollständig in hochauflösenden Bildern erfassen.
Preislich orientieren sich die neuesten Produkte daher auch eher am oberen Segment. Karten von Sonys neuer Serie namens XQD S sollen noch im Juli 2012 in Größen von 32 und 64 GiByte angeboten werden. Letztere schlägt mit 495 Euro zu Buche, die kleinere Variante wird sich wohl bei ca. 300 Euro bewegen. Während die älteren Karten der XQD-H-Serie mit 125 MByte/s beschrieben werden konnten, bringen es die Karten der S-Serie immerhin schon auf 168 MByte/s. Zum Auslesen der Speicherkarten bietet Sony den Cardreader MRWE80 an, der aktuell bei knapp 70 Euro liegt und über USB 3.0 am PC oder Mac angeschlossen wird. Ein spezieller XQD High Speed Driver soll die Lese- und Schreibvorgänge am PC beschleunigen.

achja, sie waren vieeeeel größer.
Und der Nachfolger bleibt so groß - da Handys schon klein sind, Notbooks flach, Digicams ebenfalls bleibs einfach kein Platz für große Karten, auch wenn die noch so schnell sind.