Sharkoon: Flash-Festplatte im Eigenbau
Die Firma Sharkoon bietet mit dem Flexi-Drive S2S ein Gerät an, mit dem Sie mehrere SDHC-Karten zu einer Festplatte zusammenfassen können.
Quelle: Sharkoon
Sharkoon Flexi-Drive S2S
Immer mehr Hersteller bringen sogenannte Solid State Disks (SSDs) auf den Markt. Diese Flash-Speicher sind stoßunempfindlicher als herkömmliche Festplatten und bieten oft eine sehr geringe Zugriffszeit. Zudem erzeugen SSDs keine Geräusche. Da SSDs nicht ganz billig sind, bietet nun Sharkoon eine Möglichkeit, sich ein Flash-Laufwerk selbst zu bauen: Das Flexi-Drive S2S ist ein SSD-Adapter mit Bauform und Anschluss einer 2,5-Zoll-SATA-Festplatte. Den nötigen Flashspeicher liefern bis zu sechs SDHC-Karten, die in die passenden Slots im Gehäuse gesetzt werden.
Quelle: Sharkoon
Sharkoon Flexi-Drive S2S
Hersteller, Anzahl, Chiptyp (SLC oder MLC) und Kapazität der Speicherkarten kann der Anwender nach eigenem Wunsch und Bedarf auswählen. Da die eingesetzten Speicherkarten im Raid-0-Verbund zusammenarbeiten, sollten die verwendeten Karten der Performance halber lediglich dieselbe Kapazität aufweisen. Mit SDHC-Karten der derzeit höchsten erhältlichen Kapazität von 32 GByte lässt sich so ein maximaler Gesamtspeicherplatz von 192 GByte erstellen. Die Transferraten hängen von Typ und Anzahl der eingesetzten Karten ab. Laut Sharkoon lieferen sechs 8-GByte-SDHC-Speicherkarten der Klasse 6 eine Leserate von 140 MByte/s und eine Schreibrate von 115 MByte/s (in HDTune).
Das Flexi-Drive S2S kostet rund 80 Euro (Hersteller), eine entsprechende SDHC (Preisvergleich) mit 16 GByte circa 30 Euro. Ein Selbstbau-SSD mit 32 GByte würde dann mit 140 Euro zu Buche schlagen. Zum Vergleich: Eine "echte" SSD (MLC; Preisvergleich) mit 32 GByte kostet um die 130 Euro.

Allein schon für die Windows-Partition sehr interessant.
MLC SSD haben immens schlechte Zugriffszeiten, wenn der Controller mehrere Aufgaben auf einmal bewältigen muß.
Die einzigsten SSD die es mittlerweile hinbekommen, sind die Intel-SSD
Allein schon für die Windows-Partition sehr interessant.
Auf einen Test bin ich auch sehr gespannt
Da das ganze ja auf einer karte aufmontiert wurde, könnten sie ja bestimmt auch eine version draus machen die man einfach in einen PCI-Slot (oder PCI-E 1x) steckt, oder?
http://extreme.pcgameshar...
Da soll es einen Controller geben, der die Schreibvorgänge auf alle Speicherzellen aufteilt.
Wenn Sharkoon das auch macht (oder das Ganze eben baugleich ist) sollte man keine Probleme mit der Lebensdauer bekommen.
Ohne die intelligente Verteilung wird man nicht lange Freude dran haben.
Besonders die Auslagerungsdatei und Registry Files werden ja ständig auf die gleiche Position geschrieben.
Ab 4GB Arbeitsspeicher kann man die Auslagerung sowieso deaktivieren (Windows wird sie in letzter Not so wie so wieder aktivieren)...