SSD-Upgrade-Kit: Rundum-Sorglos-Paket von Toshiba angekündigt
Der Speicherhersteller Toshiba hat für den kommenden September 2012 ein SSD-Upgrade-Kit angekündigt. Im Paket befindet sich neben einer wahlweise 60, 120 oder 240 GByte großen SSD auch passendes Montagematerial sowie Klon-Software und Anschlusskabel.
Quelle: Toshiba
SSD-Upgrade-Kit: Rundum-Sorglos-Paket von Toshiba angekündigt
Aufgrund fallender Preise kommen immer mehr PC-Anwender in den Genuss von schnellen Solid State Drives. Mit großen Speicherkapazitäten ausgestattete Magnetfestplatten werden vornehmlich mit kleinen schnellen SSDs gepaart, um einen guten Kompromiss zwischen Leistung und Speicherkapazität zu erreichen. Toshiba hat den Trend erkannt und möchte den Umstieg möglichst einfach und unkompliziert für den unerfahrenen Anwender gestalten. Ab September 2012 wird ein entsprechendes Upgrade-Kit verfügbar sein, das neben der obligatorischen SSD zusätzliche Software, Kabel und Montagematerial umfasst. Die SSD-Speicherkapazitäten können zwischen 60, 120 und 240 GByte ausgewählt werden. Die SSDs setzen dabei auf eine moderne SATA-6-GB/s-Schnittstelle. Sie sequenziellen Leseraten betragen bis zu 557 MByte/s, die sequenziellen Schreibraten wiederum bis zu 533 MByte/s. Das 2,5-Zoll-Format umfasst dabei eine dicke von 9,5 Millimeter, sind damit in erster Linie wirklich für Desktop-Systeme gedacht.
Wessen Gehäuse keinen passenden freien 2,5-Zoll-Schacht bereithält, kann den 3,5-Zoll-Festplattenrahmen nutzen. Die notwendigen Schrauben liegen selbstverständlich mit dabei. Im Punkt Verbindungskabel gibt es nichts zu meckern. Neben einem Molex- auf SATA-Adapter, liegt auch ein (leider nicht abgewinkeltes) SATA-Kabel bei. Für den schnellen Anschluss ganz ohne Einbau lässt sich ferner das USB-Verbindungssystem nutzen. Damit die vorhandene Partition reibungsfrei auf die SSD geklont werden kann, liegt entsprechende Toshiba-Software bei. Zu den möglichen Preisen hat sich Toshiba noch nicht geäußert. Sie dürften aber 20 bis 30 Euro über denen liegen, die für die alleinige SSD gezahlt werden müssen.
