Plextor enthüllt Details der M3-Pro-Serie Solid-State-Drives

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Auf der CES bereits vorgestellt, hat Plextor nun umfassende Details zur neuen M3-Pro-SSD-Serie veröffentlicht. Die Laufwerke kommen mit 24nm-Toggle-Flash und sind nur sieben Millimeter dünn.

Mit der Pro-Version seiner M3-Serie hat Plextor die Performance eigenen Angaben zufolge erhöht. Die sequenzielle Lese- und Schreibgeschwindigkeit soll sich auf bis zu 540 und 450 MByte pro Sekunde belaufen, wohingegen die Random-Geschwindigkeiten mit bis zu 75.000 und bis 69.000 IOPS angegeben werden. Mit einer Dicke von 7 Millimetern hat Plextor die Laufwerke speziell für ultradünne Notebooks entworfen.

Zu den weiteren Eigenschaften zählt eine neue Firmware und Toggle-Flash im 24-nm-Format. Die Verwaltung der Speicherzellen übernimmt ein Controller von Marvel, während auf Seiten der Anschlüsse der Datentransport über das SATA-6.0-Gb/s-Interface erfolgt. Um das Umrüsten auf die SSDs zu erleichtern, offeriert Plextor das Disk-Cloning-Utility. Mit ihm kann eine exakte Kopie der Daten von der Festplatte auf die SSD überspielt werden. Ein Montage-Kit liefert Plextor als Zubeör mit, das in den 3,5-Zoll-Schacht von Desktoprechner passt.

Besonders stolz ist der Hersteller auf die Haltbarkeit seiner M3-Pro-Serie. Die durchschnittliche Ausfallquote (AFR) soll nur 0,5 Prozent betragen. Laut Plextor ein Wert, der in der Branche einmalig ist. Quasi als Beweis bietet Plextor die M3-Pro-Serie mit einer Fünfjahresgarantie feil. Darin inbegriffen ist ein "Fast Warranty Service" (inkl. Abholung und Rücksendung) für die ersten drei Jahre sowie ein Bring-In-Service für den Rest der Garantiezeit. Preise wird Plextor erst vor der Markteinführung bekannt geben – wann immer diese erfolgen mag. Die etablierte M3-Serie wolle man neben dem Nachfolger weiterhin am Markt belassen. Diese ist im PCGH-Preisvergleich ab 110 Euro gelistet.

Features laut Hersteller:

- Interne 2,5-Zoll "Solid State Drive" (SSD)
- Erhältlich mit 128 GB, 256 GB und 512 GB
- "True Speed"-Technologie für dauerhaft hohe Performance
- Random Lese- und Schreibgeschwindigkeit von 70.000 / 69.000 IOPS
- Ultra-dünner 7 mm Formfaktor
- "Marvell 88SS9174" Controller-Chip
- Unterstützt "SATA III 6Gb/s" Interface und einen hochwertigen japanischen NAND-Flash
- Überzeugt mit geringster Ausfallquote der Branche
- 5 Jahre Garantie und Service Support

Quelle: Pressemitteilung

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Sirius3100 PC-Selbstbauer(in)
        AW: Plextor enthüllt Details der M3-Pro-Serie Solid-State-Drives

        Die abnehmende Haltbarkeit durch die Strukturverkleinerung hat aber nichts mit den Ausfällen von denen hier die Rede ist zu tun. Durch die kleineren Strukturgrößen nimmt die Anzahl der Schreibzyklen die eine SSD durchhält ab. Aktuelle MLC-Nand-Zellen halten aber soweit ich weiß 5000-10000 Zyklen aus. Also deutlich mehr als das was ein normaler Nutzer wirklich in der Nutzzeit der SSD brauchen wird (bei einer 120GB, wären das schließlich ca.(!) 600TB an Schreiblast, bis die ganze SSD auf Read-Only geht).
        Die Defekte um die´s hier geht, sind eher bei der Hardware/Software des Controllers zu suchen, welcher von den Verkleinerungen beim NAND natürlich nicht betroffen ist.

        Und 0,5% AFR wäre extrem gut. In der Gegend tummelt sich im Moment eigentlich nur Intel (von den Samsung-SSDs gibt´s soweit ich weiß leider keine AFR-Daten; von Ausfällen hab ich bei denen aber auch nur sehr vereinzelt was gehört).
      • Von Sirius3100 PC-Selbstbauer(in)
        AW: Plextor enthüllt Details der M3-Pro-Serie Solid-State-Drives

        Die abnehmende Haltbarkeit durch die Strukturverkleinerung hat aber nichts mit den Ausfällen von denen hier die Rede ist zu tun. Durch die kleineren Strukturgrößen nimmt die Anzahl der Schreibzyklen die eine SSD durchhält ab. Aktuelle MLC-Nand-Zellen halten aber soweit ich weiß 5000-10000 Zyklen aus. Also deutlich mehr als das was ein normaler Nutzer wirklich in der Nutzzeit der SSD brauchen wird (bei einer 120GB, wären das schließlich ca.(!) 600TB an Schreiblast, bis die ganze SSD auf Read-Only geht).
        Die Defekte um die´s hier geht, sind eher bei der Hardware/Software des Controllers zu suchen, welcher von den Verkleinerungen beim NAND natürlich nicht betroffen ist.

        Und 0,5% AFR wäre extrem gut. In der Gegend tummelt sich im Moment eigentlich nur Intel (von den Samsung-SSDs gibt´s soweit ich weiß leider keine AFR-Daten; von Ausfällen hab ich bei denen aber auch nur sehr vereinzelt was gehört).
      • Von Gamersware PC-Selbstbauer(in)
        Plextor enthüllt Details der M3-Pro-Serie Solid-State-Drives

        lt Wiki: AFR->"Das ist die Abkürzung von „Annualized Failure Rate“, die jährliche Ausfallrate. Sie gibt an, wie viel Prozent der Festplatten innerhalb des ersten Jahres ausfallen. Der Wert sollte deutlich unter einem Prozent liegen."

        Immer nett wie bei einem neuen Produkt die "Mean Time Between Failures" hochkalkuliert wird...

        FAZIT: also 0,5% AFR sollte z.B. Samsung SSD 470/830 Serie locker mithalten können...
        Erst vor kurzem eine Server-Studie gelesen, dass die Lebensdauer der neueren SSD's durch Strukturverkleinerung abnehmend ist...
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