OCZ Revodrive X2: Nachfolger der Revodrive nun mit bis zu 740 MByte/s

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Der kalifornische Speicherhersteller OCZ hat den Nachfolger der PCI-Express-SSD Revodrive vorgestellt. Die neue Version bietet bis zu 960 Gigabyte Speicherplatz und erreicht eine maximale Leserate von 740 MByte/s. Im OCZ Revodrive X2 kommen vier Sandforce-1200-Controller zum Einsatz.

Der kalifornische Speicherproduktehersteller OCZ Technology hat den Nachfolger der PCI-Express-SSD Revodrive vorgestellt. Das Revodrive X2 wird in sieben Kapazitäten angeboten: 100 GByte, 160 GByte, 240 GByte, 360 GByte, 480 GByte, 720 GByte und 960 GByte. Die Modelle mit 100 GByte und 160 GByte schaffen eine Leserate von 740 MByte/s und eine Schreibrate von 690 MByte/s. Alle Anderen Versionen schaffen auch eine Leserate von 740 MByte/s, schreiben jedoch mit 720 MByte/s etwas schneller als die beiden kleinsten Modelle. Die Revodrive X2 nutzt wie der Vorgänger MLC-NAND-Flashspeicher, dieser läuft im RAID-0-Verbund. Die neue SSD ist nun mit vier Sandforce-1200-Controller ausgestattet, der Vorgänger war mit zwei Controllern ausgerüstet. Die Dauerschreibrate (Sustained Write) soll bei den beiden kleinsten Modellen 550 MByte/s betragen, ab dem 240-Gigabyte-Modell schaffen die SSDs 600 MByte/s. Weiterhin erreichen die SSDs in der Disziplin 4KB Random Write 100.000 IOPS (100 GByte, 160 GByte) oder 120.000 IOPS (ab 240-GByte-Modell). Die Revodrive X2 wird per PCI-Express x4 mit dem Computer verbunden.

OCZ Technology gibt für die Revodrive X2 eine Zugriffszeit von 0,1 Millisekunden an, der Stromverbrauch beträgt 4,3 Watt im Leerlauf und 8,3 Watt im Betrieb. Die MTBF beträgt 2.000.000 Stunden, OCZ gibt drei Jahre Garantie. Laut OCZ ist die Revodrive X2 bootfähig und zu Windows XP, Vista und 7 kompatibel.

Im PCGH-Preisvergleich ist die Revodrive X2 ab 360 Euro gelistet und bereits lieferbar.

Quelle: OCZ

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von mc_odin Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Kuanor
        Die bauen den Sandforce Controller 1200 ein und das ist glaub schon der neueste am Markt.
        @Kuanor:

        Schau mal hier Sandforce SF-2000: Controller für SSDs mit 6-GBit-SATA und 500 MByte/s - Golem.de
        Sandforce bringt da nen neuen Chip, von daher könnte ich mir schon vorstellen, dass das nun eine Art "Abverkauf" werden soll. Von den Leistungsdaten her skaliert das ja schon nicht mehr optimal.

        Grüße
      • Von mc_odin Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Kuanor
        Die bauen den Sandforce Controller 1200 ein und das ist glaub schon der neueste am Markt.
        @Kuanor:

        Schau mal hier Sandforce SF-2000: Controller für SSDs mit 6-GBit-SATA und 500 MByte/s - Golem.de
        Sandforce bringt da nen neuen Chip, von daher könnte ich mir schon vorstellen, dass das nun eine Art "Abverkauf" werden soll. Von den Leistungsdaten her skaliert das ja schon nicht mehr optimal.

        Grüße
      • Von Namaker Software-Overclocker(in)
        Zitat von BRAINDEAD
        WICHTIG: SSDs im RAID-Verbund, inkl. aller OCZ Revodrives, unterstuetzen kein TRIM, was auf Dauer die Performance spuerbar beeintraechtigt. Wenn OCZ aber einen eigenen, guten Garbage Collection Algorithmus implementiert hat, kann dieser Nachteil vermindert werden.
        Zitat von WIKI
        Praxistests zeigen, dass durch weiter verbesserte Firmware seit 2010 TRIM keinen messbaren Leistungsvorteil mehr bringt. Die laufwerksinterne Garbage Collection ist mittlerweile leistungsfähig genug. Somit sind keine manuellen Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit mehr nötig.
        Quelle
        Wobei bei dieser massiven Rohgeschwindigkeit eine Abnahme nicht so stark ins Gewicht fällt wie bei normalen SSDs
      • Von BRAINDEAD PC-Selbstbauer(in)
        1)
        WICHTIG: SSDs im RAID-Verbund, inkl. aller OCZ Revodrives, unterstuetzen kein TRIM, was auf Dauer die Performance spuerbar beeintraechtigt. Wenn OCZ aber einen eigenen, guten Garbage Collection Algorithmus implementiert hat, kann dieser Nachteil vermindert werden.

        2)
        Im Moment ist eine "normale" SSD mit Sandforce-Controller die beste, leistbare Loesung.

        3)
        Im Q1 2011 bringen Intel, Sandforce etc. neuere, schnellere Controller auf den Markt. Wer also warten kann, sollte das tun.

        Wenn die neue SSD-Generation dann entweder keine besonderen (Geschwindigkeits-)Vorteile bringt bzw. das P/L-Verhaeltnis zu schelcht ist, kann man immer noch eine Sandforce-SSD der aktuellen Generation kaufen, welche dann sicher um einiges billiger zu haben sein wird. Die Preise sinken jetzt schon regelmaessig.

        4)
        Das Wichtigste fuer den normalen Windowsbenutzer/Gamer sind nicht die sequentiellen Lese- und Schreibraten von - im Idealfall = bei leerer SSD ohne OS - fast 300 MB/s, sondern die 4KB Random Write Speed, welche in IOPS (Input/Output Operations Per Second) gemessen wird. Bei aktuellen Sandforce-SSDs liegt diese bei hohen 50000 IOPS.
      • Von MidwayCV41 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Namaker
        Hast du Quellen dazu? Ich will mir so ein Ding zulegen und bei dem Preis wäre es gut zu wissen, ob es auch lange durchhält
        Googeln, oder im OCZ Forum rum schauen. Wenn die bis jetzt nicht zensiert haben solltest du dort einiges finden, inkl. ziemlich unverschämten Antworten seitens des Supports. Wollte mir auch eins zulegen. Aber wenn es um SSD geht, google ich gerne sehr intensiv da ich in dem Bereich schon meine Erfahrungen gemacht habe.

        Hier mal ein kleiner Auszug aus einer Bewertung zur OCZ RevoDrive PCIe SSD 120 GB:


        Zitat
        Vorab:
        Zuerst die Treiber bei OCZ runterladen, aufn USB-Stick und bereit halten bei der Windows Installation wenn man davon booten will.

        Gemacht, getan. Alles kein Thema. Drive wurde erkannt, hat ein eigenes Bios, rein in den Installer und ordentlich Gas geben. Beim entpacken der Dateien endete das Setup bei etwa 80% in einem Bluescreen. Reboot. Nochmal versucht, gleiches Ergebnis.
        Quelle von USB auf DVD geändert, da war es dann zwar kein Bluescreen mehr aber immerhin eine normale Fehlermeldung bzgl. einer Datei die irgendwas nich kann oder will - reboot.

        Nach dem 5. oder 6. Versuch Windows zu installieren war das Ding plötzlich tot.
        Es wurde nur noch eine Seite der SSD erkannt, somit hatte ich noch stolze 55 GB ohne Raid 0. Die zwei LEDs auf der Karte flüsterten mir das zu (eine rot, eine blau).

        Etwas Googlen brachte Erkenntnisse.
        Denn genau das Problem das ich hatte, hatten einige andere auch schon. Und auch die haben das Ding immer wieder zurück geschickt.

        Und dann las ich etwas Interessantes:
        Das Drive verkraftete wohl den Reset nicht. Im OCZ-Forum fand ich einen Beitrag in dem ein User ebenfalls das genannte Problem schilderte und die Behauptung aufstellte, dass bei einem Reset - ja sogar beim regulären Herunterfahren des PCs - die Karte Probleme bekommt und durchaus Fehler schreibt. !!! OCZ empfahl daraufhin, den Rechner einfach im Desktopbetrieb idlen zu lassen statt aus zu schalten !!! sehr geil...
      • Von cubbi223 Freizeitschrauber(in)
        1. über die Ausfalrate kann keiner was sagen. Ist ja ein neues Produkt. zu mal Sandforce Controler teile der SSD schon für Ausfälle reserviert. 512GB modell haben mit nen Sandforce Controler immer nur 480GB.
        2. Der Sandforce Kontroller ist ein "älteres" Modell. Neuer heist 2200 glaub ich
        3. "platte" ist Bootbar und der Vorgänger ist es auch schon. funktioniert sehr gut
        4. beim betrieb einer SSD sind immer einige Sachen zu beachten. Trim, Defragmentierung und Indizierung sind nur einige davon

        Es ist immer so Technik ist noch nicht auf dem mark schon reden einige sie schlecht. Klar ist sie teuer. Das wahren die ersten HDD's aber auch. neue Technik ist immer teuer.
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