Nand-Flash-Speicher: Nach Kingston möchte angeblich auch Sandisk die Preise reduzieren
Die Kollegen von Digitimes berichten unter Verweis auf eine Sandisk-nahe Quelle, dass der Hersteller für Speicherkarten, USB-Sticks und Solid-State-Drives nun auch vorhabe die Preise in den kommenden Monaten zu senken. Zuletzt wurde berichtet, dass Kingston ähnliche Absichten verfolgen soll.
Der Wechsel von der 30-Nanometer-Fertigung zur 19/20-Nanometer-Fertigung scheint mit fallenden Preisen einherzugehen. Nachdem Kingston bereits die Absichten verfolgen soll, Preise für Nand-Flash-Speicher-basierte Produkte um bis zu 15 Prozent zu senken, soll nun auch Konkurrent Sandisk nachziehen. Das geht zumindest aus einem Bericht von Digitimes hervor. Sandisk wolle den Marktanteil von 40 Prozent durch eine massive Preisherabsetzung und in der Folge Steigerung der Absatzmenge erhalten. Die erste Welle an Preisherabsetzungen habe insbesondere in Schwellenländern zu einer Zunahme der Absatzzahlen geführt. Man wolle die 2X-Nanometer-Produktion mit den Chip-Herstellern koordinieren. SanDisk arbeite hauptsächlich mit Toshiba zusammen, während Kingston seine Chips aus diversen Quellen beziehe.
Die Umstellung auf den feineren Fertigungsprozess geht unterdessen weiter. Die großen Chip-Hersteller rüsten für eine Massenproduktion im ersten Quartal 2012 auf, darunter Samsung, Toshiba, Hynix und Micron. Die Kollegen von VR-Zone vermuten, dass insbesondere Mainstream-Produkte von der Massenfertigung profitieren werden, der Preis für High-End-Chips aber konstant bleibe. Vermutet wird sogar, dass die Preisreduzierung bereits vonstattenging. Als Beispiel hierfür wird die 120 GiByte-Version der Sandisk Ultra SSD herangezogen (130 US-Dollar) und in der Tat wird dieses Modell bereits ab 133 Euro im PCGH-Preisvergleich angeboten. Dagegen spricht jedoch, wie der Preisverlauf der letzten sechs Monate zeigt, dass dieses Preisniveau auch schon im September 2011 erreicht wurde. Zumindest im europäischen Raum scheint die Preisreduzierung noch nicht angekommen zu sein.
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Die sollen erstmal die HDDs wieder billiger machen.
100€ für 1TB, wofür ich vor nem halben Jahr noch 40€ gezahlt hab. Ich hätte mich eindecken sollen
Finde ich ja einen guten Ansatz, wobei ich glaube es werden noch Jahre vergehen, bis ich meine erste SSD habe.
Allerdings gibt es bei derlei Anwendung auch nicht so viele Schreib sondern primär v.a. Lesezugriffe...puh...
Bei einer 512er M4 die noch mindestens 3000 Schreibvorgänge pro Zelle schafft (eher mehr) müsstest du schon 1500TB an Daten schreiben um sie kleinzukriegen.
Wenn ich mal von (ohne entsprechende Anwendungen sehr großzügig bemessene) 100GB am Tag ausgehe müsstest du rechnerisch 42 Jahre lang jeden Tag damit arbeiten um 1500TB zusammen zu bekommen
bei den sehr großen SSDs gibts da einfach aufgrund der Speichermasse keine Probleme.
Ich hab ha auch die 512er im Auge (die hält auch bei 1TB am, Tag wo ich wenns dumm läuft selten mal ankomme) viele viele Jahre.
Oder dass die Anzahl der möglichen Schreibvorgänge mit der Strukturverkleinierung abnimmt?
Allerdings gibt es bei derlei Anwendung auch nicht so viele Schreib sondern primär v.a. Lesezugriffe...puh...
Naja nicht ganz, so einfach ists auch wieder nicht^^
Bei SSDs ists aber kein Problem wenn ein Bereich defekt ist einen Zellenblock einfach zu ersetzen. SSDs haben immer etwa 5-10% mehr Speicher verbaut als nominell angegeben ist, einfach um defekte Zellenblöcke (auch im laufenden Betrieb) ersetzen zu können - das fällt dem Nutzer nicht mal auf.
Wenn da nach er Fertigung ein paar Blöcke nicht funktionieren werden sie einfach ersetzt und fertig.