Intel schickt neue Geräte für SSD-Caching ins Rennen
Laut VR-Zone wird Intel im April nicht nur Ivy Bridge veröffentlichen, sondern auch eine neue SSD-Serie fürs SSD-Caching herausgeben. Der größte Fortschritt dürfte hierbei wohl die Fertigung in 25 Nanometer sein.
Einem Bericht auf VR-Zone zufolge will Intel im April neben Ivy Bridge auch eine neue SSDs für SSD-Caching veröffentlichen. Die Modelle sind angeblich speziell für die Chipsätze der 7er-Serie zugeschnitten, sollen aber auch mit den 6er-Chips abwärtskompatibel sein. Die 313-Serie suggeriert durch ihre Namen keine allzu großen Änderungen im Vergleich zur 311er-Serie – was auch der verbaute Controller bestätigt -, allerdings kommen nun SLC-NAND-Chips in 25-nm- statt 34-nm-Fertigung zum Einsatz.
Wie gehabt erscheinen die Laufwerke im 2,5 Zoll und MSATA-Format, sind allerdings nur noch 7 statt 9 Millimeter dick. Hinsichtlich der Kapazitäten sollen Modelle in 20 und 24 GByte erhältlich sein. Welche Leistung die Laufwerke erreichen, ist noch nicht bekannt. Angesichts des SATA-3.0-Gb/s-Interfaces wird sich die Performance-Zunahme vermutlich in Grenzen halten. Die Kosten für 20 GByte belaufen sich laut VR-Zone auf 99 US-Dollar, während Intel für 24 GByte 119 US-Dollar verlangen soll. Überraschenderweise sind die SSDs der 313-Serie bereits im PCGH-Preisvergleich gelistet - allerdings ohne Hinweise zur voraussichtlichen Lieferbarkeit.
Quelle: VR-Zone


Das ist in der Tat ein trauriges Kapitel - aber gar nicht mal so sehr seitens der Chipsatzhersteller oder des Betriebssystems. Sondern der Spiele-/Anwendungsprogrammierer. Denn die könnten den RAM nicht nur nutzen, um Festplattendaten zwischenzuspeichern (was bei vielen Spielen sinnlos wäre - wie an der fehlenden Verbesserung der Ladezeiten auf schnelleren Laufwerken zu erkennen ist), sondern auch die fertig verarbeiteten/entpackten Versionen. Besonders lächerlich ist es immer, wenn ein Spiel für das Neuladen eines Levels Ewigkeiten braucht. Aber irgendwie sind die paar Zeilen Code, die nötig wären, um entpackte Daten einfach bis zu einem gewissen Größenlimit im Speicher zu lassen, wohl zuviel verlangt
Mit SSD-Caching hat das aber nur wenig zu tun. Von SSDs profitiert ja gerade die Bootzeit extrem - und da kann der RAM nicht helfen.
Natürlich könnte man das gleiche Prinzip "mehr Leistung durch Platzverschwendung" auch mal für Ladevorgänge von der Festplatte anwenden. Ich persönlich hab mehr als genug Platz frei, damit sich das Betriebssystem und jedes Program/Spiel Kopien seiner Daten anlegen kann, um in Zukunft alle Ladevorgänge als einen einzigen, sequentiellen Lesevorgang vorzunehmen. Aber irgendwie ist es wohl auch hier zuviel verlangt, für das Laden von 240 MiB aus 4,5 GiB weniger als ~30* Sekunden @260 MB/s (=~8 GiB) zu benötigen
*: Grobe Schätzung. Habe genaue Bootzeiten nur für Win7, bin aber wegen Grafikausfall derzeit mit XP Unterwegs und habe für 7 keinen Speicherverbrauch dokumentiert. Aber selbst wenn ich mit der Schätzung gefühlt 50% drüber liege, würde das laden der benötigten Betriebssystemkomponenten immer noch länger dauern, als der komplette Transfer aller Systemdateien in den Arbeitsspeicher. Gleiches gilt auch für Win7, das ca. 40 Sekunden -für 10,5 GiB ausreichend- braucht, aber ohne Installationsdateien nur ca. 10 GiB belegt)
Ich hätte lieber verbessertes RAM-Caching.
16/32GB RAM bekommt man mittlerweile quasi nachgeworfen (2x16GB = 32GB DDR3 1600 ab 130€), davon 4-8/20-24GB zum verbesserten Caching wären also kein Problem. Aber irgendwie, wenn man sich selbst nicht mit ner RAMDisk aushilft, bleibt der RAM zum Großteil ständig leer.
Gerade beim "Zocken". Selbst wenn ausreichend RAM vorhanden ist, um quasi wärend der ersten Minuten im Spiel das ganze Game in den RAM zu laden, hat man trotzdem ständig einen Ladebildschirm aufm Monitor. Gerade erst wieder bei Portal 2 gesehen, wo die ersten Level so schnell durch sind, und man quasi (mal übertrieben gesagt) die Hälfte der Zeit einen Ladebildschirm sieht.
Warum blicken die meisten Leute eigentlich nicht, dass man nicht immer von sich selbst ausgehen darf?
Schonmal dran gedacht, dass es evtl. tatsächlich Menschen gibt, die andere Anforderungen und Umstände wie ihr haben?
Beispielsweise in nem Arbeits-PC: Da macht es durchaus Sinn, zwei HDDs im RAID 1 laufen zu lassen, um bei nem Festplattenausfall trotzdem weiterarbeiten zu können,
ohne das (für den worst-case natürlich ebenfalls verfügbare) Backup stundenlang einspielen zu müssen. Wieso ist in solch einem Fall das SSD-Caching schlecht?
50€ für ne kleine SSD und schon ist das System spürbar schneller. Verfügbarkeit ist durch das RAID ebenfalls erhöht.
Klar, in meinem Spiel-PC hau ich mir ne SSD als Systemplatte rein und damit hat sichs. Aber da kann ich eben auch mal paar Stunden warten, bis ich das System neu aufgesetzt habe oder das Backup eingespielt wurde. Und in einem Arbeits-PC mit obigen Anforderungen nehme ich lieber die Leistungsteigerung durchs Caching für 50Euro als zwei dicke SSDs zu kaufen.
Wie gesagt, lernt einfach mal zu diffferenzieren. Ich finde die Preise für Intels Caching-SSDs auch nicht so toll (trotz slc), aber das hat nunmal genau "0, nix" mit der Technologie SSD-Caching zu tun.
...und 3,5" HDD´s sind nicht lauter als 2,5, dafür aber schneller bei gleicher Drehzahl
Schneller: 95% (nach Speicherplatz) der Anwendungen auf einem getrennten System laufen wohl zwangsläufig mit der Zugriffsgeschwindigkeit der HDD und somit langsamer, wenn sie auf viele kleine Dateien zurückgreifen. Anwendungen, die komplett auf der SSD laufen, können dagegen gegenüber einem gut gecachten RAID0 quasi nicht zulegen - denn dieser bietet für alle Dateien mehr als genug Bandbreite und für die Dateien, bei denen es Sinn macht, auch die gleiche niedrige Zugriffszeit
Einfacher: Die Installation mit getrennten Laufwerken macht nur wenig Aufwand - der Klick in der Treibersoftware auch nicht. Die anschließende dauerhaft anfallende Sortierung von Software in "zugriffszeitabhängig" und "nicht zugriffszeitabhängig" ist, je nach Nutzerverhalten, auch nur mittel bis wenig aufwendig - aber sie kann nicht einfacher sein, als "lass den Algorithmus mal machen".
1. natürlich sind 3,5'' hdd bei gleicher drehzahl lauter als 2,5'' (34db vs. 28 db) vgl. ->
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2. möchte man mit den Daten auf dem Datengrab, wie du so schön sagst, ja auch mal arbeiten. Nur sind die auch mal gerne 100GB und größer bei Leuten die nicht nur Zocken und die passen eben nicht auf eine Standard 128gb SSD. und wenn man direkt auf den HDDs mit den Daten arbeiten muss macht das ssd caching das nunmal schneller.
3. wer sagt denn das ssd caching für den normal user gedacht ist.