Intel kombiniert SSD-Caching des Z68 mit Larsen-Creek-SSD
Bis zu 355 Prozent mehr Leistung verspricht die Smart Response Technology des Z68-Chipsatzes, wenn man einer Folie glauben schenken darf. Intel kombinierte hierzu eine 1-TByte-Festplatte und eine 20-GByte-SSD mit dem Codenamen Larsen Creek. Die Platte aus der 311-er-Reihe soll Systemen ordentlich Dampf machen.
Mehrere Quellen berichte, dass Intel die SSD-Caching-Technik des Z68-Chipsatzes mit einem Gegenstück aus der SSD-Reihe abrunden will. Zur Smart Response Technology gab es vor Kurzem schon ausführliche Informationen. Nun heißt es, dass die 20 GByte große SSD Larsen Creek das Gegenstück bilden soll. Auf dem Markt sollen die SSD als 311-er Reihe bezeichnet werden. Sie soll speziell auf Smart Response Technology abgestimmt sein.
Die knappe Kapazität ist im Hybrid-Verfahren mit einer Festplatte - wie es beim Z68 vorgesehen ist - wohl ausreichend. Im Gegenzug dürfte der Preis recht attraktiv sein. Eine Marketingfolie aus einem Asrock-Set belegt deutliche Geschwindigkeitszuwächse. Selbst wenn diese Marketingaussage überzogen ist, dürfte unterm Strich dennoch einiges an Mehrleistung übrig bleiben. Über die Leistungsdaten der SSD ist freilich noch nichts bekannt. Man rechnet jedoch mit einer zurechtgestutzen 311-er-Serie, die aus der 320-er-Serie abgeleitet wird.
Die Messungen versprechen jedenfalls bei der Hybrid-Kombi aus Larsen Creek und 1-TByte-HDD einen Geschwindigkeitsvorteil vom bis zu 355 Prozent, ermittelt über den PCMark 05 HDD-Score. 20 Sekunden weniger Bootzeit klingen ebenfalls verlockend. Da lohnt sich die Investition von angeblich maximal 40 Euro für eine 311-er von Intel, wenn man ein begrenztes Budget hat oder auf die große Festplatte nicht verzichten will. Wer einen größeren Cache verwenden will, kann dies tun. Auch Intel wird vermutlich neben der kleinen 20er auch größere SSDs zum Caching anbieten. Doch sei noch einmal erwähnt, dass die Obergrenze bei 64 GByte liegt. Benötigt wird eine SSD mit 18,6 bis 64 GByte Kapazität. Durch SRT sieht das Betriebssystem die Kombi aus SSD und HDD als ein logisches Laufwerk. Oft benötigte Daten werden auf die SSD gecached, was gleichzeitig auch bei Datenverlusten für mehr Sicherheit sorgen soll. Die Larsen-Creek-SSD nutzt SLC-Speicher, der für eine lange Lebensdauer ausgelegt ist. Die Transferraten sollen bei 190 MByte/s (Lesen) und 100 MByte/s (Schreiben) liegen.
Die Larsen Creek-SSD soll sich kurz nach dem Launch des Z68 auf den Weg machen, was auf Mitte Mai hindeutet. Ob sich die Technik durchsetzt, muss abgewartet werden. Segate hatte sich bereits mit einer All-in-One-Lösung versucht und war gescheitert. Aber es könnte wie bei den Tablets sein, wo es auch nur den richtigen Zeitpunkt brauchte. Mehr zum SSD-Caching von Intel gibt es in einem gesonderten Artikel.
Quelle: Nordichardware

strikeSinn? Wenn man schon acht GiB RAM hat (was zurzeit ja schon bezahlbar aber halt wie gesagt entweder mit 64 bit oder unter Linux sogar mit 32bit funztUnd natürlich funktioniert diese Technik wohl nur mit ner Intel SSD, mit max. 64 GiB, wahrscheinlich gibt es bei der Wahl der HDD auch starke Einschränkungen, was Größe und sonstige Schwierigkeiten anbelangt. Die Werte, 190R/100W pro Sek hören sich nicht so atemberaubend an, wenn man mit SSD only vergleicht. Wohl mehr Sinn macht dann so nen Hybridmischmasch also so ne günstige 19,8-64GiB Platte in Verbindung mit einer größeren HDD (so ab 1,5TB) um das Datengrab / Spielepartition zu beschleunigen und eine schnelle (etwas größere) SSD als "Primärlaufwerk" für OS, und evtl. ne Partition für häufig genutze Games, bei denen so ne SSD was bringt, (mehrere) ältere Titel die ohnihin nicht viel Leistung/schnellere Datentransfers bei Laden etc. benötigen kann man ja im beschleunigten Datengrab ablegen...
Was vlt. in Zukunft Sinn macht; ware vlt. bei 16GiB (-4, +8 bei Intel Systemen...) RAM einen großen Teil als virtuelles Drive zu gebrauchen... ne SSD zum fürs OS (evtl. ne Spieleparition noch), zum Zocken bei Monster Games, die viel RAM brauchen einfach mal den ganzen Spieleordner ins RAM-Drive verschieben, sofern genug vorhanden beispielsweise bei nem Highend-Intel Sys mit 24GiB RAM die 16GiB HDD Platz auf nen 16 GiB RAM Drive zu schieben, die restlichen 8 GiB sollten fürs eigentliche Spielchen noch reichen
PS: OT, wie heißt der BBCode fürs durchstreichen
PS2: @ruvyen_macaran : Danke
zudem liegt ja - wenn man es nicht ändert - die Auslagerungsdatei auf der SSD, womit man diesen Effekt quasi auch hat
nur dass die Programme so schon schnell genug starten
Es gibt mehr als Betriebssysteme und wenn das Ding transparent dafür sorgt, dass das gerade meist gespielte Spiel automatisch in Kopie auf der SSD liegt, wär das durchaus praktisch.
Fast noch interessanter als das Konzept finde ich aber die Hardware: Leistungsfähige 40€ SSDs mir robuster Technik?
Noch ein bißchen Preisverfall drauf und Retro-Rechner oder Media-Streamer, in denen die Festplatte das lauteste ist, gehören der Vergangenheit an.
zudem liegt ja - wenn man es nicht ändert - die Auslagerungsdatei auf der SSD, womit man diesen Effekt quasi auch hat
nur dass die Programme so schon schnell genug starten