Festplattenkrise: Erste Fabrik von Western Digital nimmt den Betrieb wieder auf
Western Digital, einer der bedeutendsten Festplattenhersteller, hat zum 30. November den Betrieb in einer von der Flutkatastrophe in Thailand betroffenen Fabriken wieder aufgenommen. Ein weiteres Werk steht allerdings noch unter Wasser.
Der Festplattenhersteller Western Digital mit Hauptsitz in Kalifornien hätte selbst nicht damit gerechnet, die Produktion der Festplattenfabrik im thailändischen Bang Pa-in so zeitnah wieder aufnehmen zu können. Seit Oktober 2011 stand sie rund 1,8 Meter unter Wasser, bis es am 17. November schließlich trockengelegt wurde. Strom gibt es dort seit dem 26. November und die Fertigung wurde am 30. November wieder aufgenommen.
Allerdings werden die Maschinen zum Bau der Aufhängungen der Schreib- und Leseköpfe nicht in Bang Pa-in weiterbetrieben. Western Digital hat sie aus der Fabrik entfernen lassen, um sie zu reinigen, und plant die Inbetriebnahme dieser Maschinen in einer neuen Fabrik im malaysischen Penang. Da Western Digital einen Großteil der Aufhängungen selbst herstellt, wird die Produktion in Bang Pa-in deshalb zunächst eingeschränkt bleiben.
Die zweite Fabrik von Western Digital in Thailand liegt in Navanakorn und steht nach wie vor 60 Zentimeter unter Wasser. Diese soll erst im Laufe des Dezembers trockengelegt werden. Wann die Fabrik wieder einsatzbereit ist, vermag Western Digital aktuell nicht vorauszusagen. Insgesamt erwartet Western Digital einen Schaden in Höhe von 225 bis 275 Millionen US-Dollar, wobei etwaige Versicherungszahlungen noch nicht eingerechnet wurden. Der Umsatz des Unternehmens erreichte in diesem Quartal nur rund 1,8 Milliarden US-Dollar, wohingegen es im vorherigen Quartal noch 2,7 Milliarden US-Dollar waren.
Schätzungen taiwanischer PC-Hersteller zufolge soll Western Digital dieses Quartal nur 22 bis 26 Millionen Laufwerke produziert haben, während es im vorherigen Quartal 58 Millionen waren. Dass Festplatten weiterhin Mangelware bleiben, gibt Western Digital aber auch selbst an. Der Festplattenhersteller schätzt die weltweite Nachfrage auf 170 bis 180 Millionen Laufwerke ein, von denen die Branche allerdings nur 120 Millionen herzustellen vermag. Mit einer Entspannung der Lage rechnet Western Digital erst im zweiten Quartal 2012.
Quelle: golem.de

, Samsung Festplatten Sparte wurde doch von Seagate aufgekauft.

RMA Fälle gehen dann direkt zu Seagate
Jop, Seagate geht ja schon vom Angucken kaputt, also gibts bald gar keine Festplatten mehr, die man kaufen kann.
Wird Zeit, dass 1TB SSDs bezahlbar werden.
RMA Fälle gehen dann direkt zu Seagate