mSATA-SSD: Adata kündigt XPG SX300 und Premier Pro SP300 an - Eine Nachrüstoption für Sie?
Mit Solid State Drives in Steckkarten-Größe hat Adata ab sofort ein interessantes Angebot zu bieten. Die kündigt XPG SX 300 und Premier Pro SP300 eignen sich vor allem als Nachrüstoption für Mini-PCs oder Netbooks. Beide SSDs setzen auf Sandforce-Controller, aber unterschiedliche SATA-Schnittstellen.
Neu im Sortiment vom Flash-Speicher-Anbieter Adata sind zwei mSATA-SSDs zu finden. Die XPG SX 300- und Premier Pro SP300-Serie. Die XPG SX300-SSDs sind in den Speicherkapazitäten 64, 128 und 256 GiByte erhältlich. Verbaut wird MLC-Nand-Flash-Speicher, der von einem Sandforce- SF-2281-Controller angesteuert wird. Für die volle Transferrate steht SATA-6GB/s zur Verfügung. Die maximalen Lese- und Schreibraten liegen bei bis zu 550 MB/s bzw. 505 MB/s. Beim zufälligen Schreiben (4K) werden bis zu 85.000 IOPS ausgewiesen. Erwartungsgemäß liegen die Werte bei den kleineren Varianten mit 64 GiByte (Schreiben 485 MB/s, 65.000 IOPS) und 128 GiByte (Schreiben 500 MB/s, 80.000 IOPS) etwas niedriger.
Günstiger aber mit Abstrichen in Sachen Leistung sind die SP300-SSDs. Sie sind in den Größen 24, 32 und 64 GiByte zu haben. Ebenfalls kommt ein Sandforce-Controller zum Einsatz, allerdings nur ein SF-2141. Die ältere SATA-Schnittstelle SATA-3GB/s limitiert mögliche Transferraten auf maximal 280 MB/s (Lesen) und 260 MB/s (Schreiben). Das 64 GiByte-Modell erreicht zudem höchstens 41.000 IOPS beim zufälligen Schreiben (24 GiByte 44.500 IOPS, 32 GiByte 46.000 IOPS). Die 24-GiByte-Variante erreicht zudem nur 230 MB/s (Schreiben).
Beide SSD-Serien haben die dreijährige Garantie gemeinsam und eine Haltbarkeit von 1,2 Millionen Stunden. Bisher sind die Adata XPG SX 300 und Premier Pro SP300 nicht im PCGH-Preisvergleich gelistet. Die unverbindlichen Preisempfehlungen betragen für die SX300 109,99 Euro (64 GiByte), 179,99 Euro (128 GiByte) und 349,99 Euro (256 GiByte). Die SP 300 kostet je nach Speicherkapazität wiederum 59,99 Euro (24 GiByte), 69,99 Euro (32 GiByte) und 103,99 Euro (64 GiByte).

Ja eine Marktübersicht wäre wirklich eine feine Sache. Auch eine Übersicht welche Notebooks den mSATA Anschluss unterstützen wäre gut. Hier vorab eine kleine Übersicht.
Vor allem aber die Verfügbarkeit dieser SSDs ist sehr schlecht.
Nicht selten haben Notebooks einen mSATA-SLot frei, Lenovo-Laptops z. B. für UMTS-Module oder TV-Tuner. Könnte es denn irgendwann eine Marktübersicht von mSATA-SSDs in der Print geben?