DIY-Projekt: Core i9-9900KS arbeitet im "superpassiven Kühlgehäuse" unter 86 °C

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Ein Bastler aus China hat ein "superpassives Kühlgehäuse" mit zig Kühlkörpern und Heatpipes zusammengestellt und damit einen i9-9900KS unter 86 °C gehalten. (6)
Quelle: Shadow_a/Headphoneclub

Auf der chinesischen Webseite Headphoneclub.com präsentierte ein Nutzer im Forum vor einigen Jahren sein lüfterloses, passiv gekühltes Gehäuse, welches er mit etlichen Kühlkörpern und Heatpipes versehen hatte. Damit soll er einen Core i9-9900KS zuverlässig unter einer Temperatur von 86 Grad Celsius gehalten haben.

Zum Jahresende gibt es noch einmal Interessantes aus der Mottenkiste der Do-it-Yourself-Abteilung zu bestaunen. Bereits vor zwei Jahren machte es sich der Nutzer "Shadow_a" im Forum der chinesischen Webseite Headphoneclub.com zur Aufgabe, sich ein "superpassives Kühlgehäuse" zusammenzubasteln. Wie der Nutzer schreibt, hatte ihn das passive Kühlgehäuse "vergiftet" (frei aus dem Chinesischen übersetzt), weshalb er selbst zur Tat schreiten und einen eigenen Build erstellen wollte.

Kühlkörper und Heatpipes so weit das Auge reicht

Das passiv gekühlte und lüfterlose Gehäuse von Shadow_a soll außen 480 x 390 x 210 mm messen und 14,5 Kilogramm wiegen. Als Prozessor wurde Intels Core i9-9900KS auf einem ROG-Maximus-XI-Hero-Board von Asus verwendet. Zu den anderen Komponenten gibt es ebenfalls Informationen. So nennt der Tüftler als Grafikkarte eine Geforce GT 1030 von Asus, als externes Netzteil ein AX1600i von Corsair sowie für die NVMe-SSD eine 983 ZET von Samsung. Interessant ist aber vor allem der Kühlungsansatz für das Gehäuse, welchen sich Shadow_a ausgedacht hat.

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Denn scheinbar bestand dieser Ansatz darin, dem lüfterlosen, passiv gekühlten Gehäuse so viele Kühlkörper und Heatpipes hinzuzufügen, wie der Platz hergibt, um dann zu schauen, wie sich das Endresultat auf die Temperaturen auswirkt. Die Bilder, die Sie sich in der Galerie anschauen können, zeigen in etwa das Ausmaß des "superpassiven Kühlgehäuses".

Bildergalerie

Laut der Webseite Fanlesstech.com und den von Shadow_a zur Verfügung gestellten Abbildungen soll der verwendete Core i9-9900KS in diesem Aufbau locker unter 86 Grad Celsius gehalten worden sein, bei einem Mehrkern-Takt von knapp 5 GHz. Diesen ganzen Aufwand machte sich das Forenmitglied einzig mit dem Zweck, Musik zu hören, wie Shadow_a zum Abschluss erwähnt.

Quelle: Headphoneclub, Fanlesstech

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        Zitat von Jooschka
        Nur, weil ich mein Kühlsystem auf Vollast auslege und prüfe, heißt das noch lange nicht, dass ich das Teil am Ende auch 24/7 so betreibe. Denkt da auch mal jemand dran, oder macht das von euch irgendwer anders?
        Ich tendiere dazu, an der Kühlung zu sparen und gleiche das aus mit viel Teillastbetrieb und Undervolting bzw. Takt und FPS begrenzen. Hauptsache wenn man Livestreams macht, hört niemand von den Zuschauern die Lüftergeräusche. Das kann man durch etwas weniger Spitzenleistung machen oder mit RTX Voice bzw. dem Pendant von AMD, also Noise Cancelling Geräuschunterdrückung mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Werden solche Dinge hardwareseitig nicht unterstützt, geht es auch mit Software. Es ist eine Frage, ob man selbst den "Lärm" aushalten kann oder erst gar keinen machen will. Starke Hardware schlecht gekühlt finde ich besser als eine tolle Kühllösung aber mit weniger möglicher Rechenpower zum gleichen Preis.
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        Zitat von Jooschka
        Nur, weil ich mein Kühlsystem auf Vollast auslege und prüfe, heißt das noch lange nicht, dass ich das Teil am Ende auch 24/7 so betreibe. Denkt da auch mal jemand dran, oder macht das von euch irgendwer anders?
        Ich tendiere dazu, an der Kühlung zu sparen und gleiche das aus mit viel Teillastbetrieb und Undervolting bzw. Takt und FPS begrenzen. Hauptsache wenn man Livestreams macht, hört niemand von den Zuschauern die Lüftergeräusche. Das kann man durch etwas weniger Spitzenleistung machen oder mit RTX Voice bzw. dem Pendant von AMD, also Noise Cancelling Geräuschunterdrückung mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Werden solche Dinge hardwareseitig nicht unterstützt, geht es auch mit Software. Es ist eine Frage, ob man selbst den "Lärm" aushalten kann oder erst gar keinen machen will. Starke Hardware schlecht gekühlt finde ich besser als eine tolle Kühllösung aber mit weniger möglicher Rechenpower zum gleichen Preis.
      • Von Jooschka Freizeitschrauber(in)
        Nur, weil ich mein Kühlsystem auf Vollast auslege und prüfe, heißt das noch lange nicht, dass ich das Teil am Ende auch 24/7 so betreibe. Denkt da auch mal jemand dran, oder macht das von euch irgendwer anders?
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        Zitat von hrIntelNvidia
        Dazu noch ein 1600W Netzteil.
        Na wenn da mal nicht Effizienz auf der Strecke bleibt.
      • Von Gast1754557804
        Dazu noch ein 1600W Netzteil.
      • Von Tralien
        Ein 9900K zum Musik hören....nicht schlecht. Mein Musik Player ist auch passiv gekühlt, allerdings mit weniger Aufwand
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