HDD Clicker: Retro-Bastler bringt das markante Klicken einer Festplatte zurück

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Mit dem HDD Clicker eines Retro-Computing-Enthusiasten bekommen Nutzer einer SSD das Klickgeräusch klassischer HDDs zurück. (3)
Quelle: Matthias Werner/Retroianer

Ein Retro-Computing-Enthusiast hat ein Gerät entworfen, welches dafür sorgt, dass selbst moderne SSDs, CF- oder SD-Karten mit den bekannten Klickgeräuschen einer klassischen Festplatte/HDD versehen werden. Für 25 Euro kann die interessante Erfindung sogar käuflich erworben werden.

Die mittlerweile aus der Mode gekommene Festplatte, die als magnetisches Speichermedium fungiert, überlässt die Bühne immer mehr der heute gängigen SSD mit Flash-Speicher. Gründe gibt es viele, warum die klassische HDD nach und nach nur noch bei Retro-Computing-Enthusiasten zur Grundausstattung gehört, was aber nicht bedeutet, dass die HDD gänzlich unbeliebt sei. Dazu gehört unter anderem das relativ hohe Gewicht sowie die hohe Anfälligkeit durch Beschädigungen an den mechanischen Bauteilen. Aber auch die langsamen Zugriffs- und Ladezeiten fallen immer mehr aus der Zeit.

Mit dem HDD Clicker auf eine Nostalgie-Reise

Zu den angesprochenen Retro-Computing-Enthusiasten gehört auch der Bastler Matthias Werner, der im Netz außerdem unter den Pseudonymen "Matze79" oder "Retroianer" unterwegs ist und HDDs nicht ganz in Vergessenheit geraten lassen möchte. Denn nur, weil man keine Magnetfestplatte mehr benutzt, bedeutet das nicht automatisch, dass das Gefühl aus vergangenen Zeiten nicht konserviert werden kann.

Bildergalerie

Matthias Werner hat dazu seinen "HDD Clicker" ins Leben gerufen, der genau diesen Zweck erfüllt, aber gleichzeitig auch einen praktischen Nutzen hat. Der HDD Clicker sorgt nach der Installation dafür, dass das markante Klicken und Surren einer Festplatte auch beim Gebrauch einer SSD, CF- oder SD-Karte zu hören ist. So bekommt der Anwender auch zugleich akustisches Feedback synchron mit dem Datenzugriff bzw. der Datenübertragung.

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Die markanten Geräusche erzeugt der HDD Clicker in Wechselwirkung mit der LED-Aktivität der Festplatte. Der Aufbau des HDD Clickers erscheint dabei relativ simpel: Als Basis dient eine Platine, die mit einem ATtiny-Mikrocontroller gespeist ist. Dieser erhält Inputs durch HDD-LED-Signale, auf deren Basis Festplattengeräusche erzeugt werden. Die Stromzufuhr wird dabei über einen Molex-Steckverbinder verwirklicht.

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Auf der Webseite des Serdashops können Interessenten die Erfindung sogar käuflich erwerben, allerdings handelt es sich dabei um eine eigene Version des Shop-Betreibers Serdaco. Dort ist die Gerätschaft für 25 Euro erhältlich. Laut dem Verkäufer erzeugt dessen HDD Clicker recht laute Geräusche, die sich aber über einen kleinen Trick herunterregeln lassen sollen. Dafür müsse man nur etwas Klebeband, einen Sticker oder Ähnliches auf den "Piezolautsprecher" des HDD Clickers anbringen.

Quelle: Retroianer via Tom's Hardware

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von M1lchschnitte Software-Overclocker(in)
        Zitat von wuselsurfer
        Segate war lange führend und bis auf eine Serie hatten sie immer Qualität im Angebot.
        Bei der letzten Barracuda (2TB) hab ich mal daneben gegriffen.
        Zum Glück war das eine Datenplatte und ich hab die Daten noch kurz vor dem Zusammenbruch retten können.
        Sie wurde immer langsamer und rappelte, wie ein Sack Nüsse.
        Barracuda habe ich auch immer gekauft, in diversen Größen. Jetzt nur noch Samsung, außer für knausrige Bekannte, die kriegen Sandisk.

        Mir ist - man möge es kaum glauben - noch niemals eine Festplatte gestorben, weder HDD noch SDD. Seit Windows 95 Zeiten.
        CD-/DVD-Laufwerke ja, USB-Sticks auch mal, aber nie ein internes Laufwerk.
        Die leiden bei mir allerdings auch keine Qualen, das anspruchsvollste ist Gaming, daneben nur noch Office. Ich kopiere nie große Datenmengen, außer ich setzte Windows grad neu auf und schiebe das Backup zurück.
      • Von M1lchschnitte Software-Overclocker(in)
        Zitat von wuselsurfer
        Segate war lange führend und bis auf eine Serie hatten sie immer Qualität im Angebot.
        Bei der letzten Barracuda (2TB) hab ich mal daneben gegriffen.
        Zum Glück war das eine Datenplatte und ich hab die Daten noch kurz vor dem Zusammenbruch retten können.
        Sie wurde immer langsamer und rappelte, wie ein Sack Nüsse.
        Barracuda habe ich auch immer gekauft, in diversen Größen. Jetzt nur noch Samsung, außer für knausrige Bekannte, die kriegen Sandisk.

        Mir ist - man möge es kaum glauben - noch niemals eine Festplatte gestorben, weder HDD noch SDD. Seit Windows 95 Zeiten.
        CD-/DVD-Laufwerke ja, USB-Sticks auch mal, aber nie ein internes Laufwerk.
        Die leiden bei mir allerdings auch keine Qualen, das anspruchsvollste ist Gaming, daneben nur noch Office. Ich kopiere nie große Datenmengen, außer ich setzte Windows grad neu auf und schiebe das Backup zurück.
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von M1lchschnitte
        Epischer Name, ich musste es tatsächlich googlen, die Firma war mit nicht geläufig. Wurde die in Deutschland regulär verkauft?
        Ja.
        Die Platten waren sehr schmal und sehr schwer und hatten ein einmaliges Zugriffsgeräusch.

        Ich glaube die 2,1 GB TM war in meinem 1. PC.

        Zitat von M1lchschnitte
        Einen deutschen Wikieintrag gibts schonmal nicht.
        Vielleicht lasse ich mich ja wieder mal beschimpfen und verunglimpfen und übersetze das mal.

        Zitat von M1lchschnitte
        Ich hatte irgendwie immer Seagate, die waren immer in Ordnung für meine Ansprüche.
        Segate war lange führend und bis auf eine Serie hatten sie immer Qualität im Angebot.
        Bei der letzten Barracuda (2TB) hab ich mal daneben gegriffen.
        Zum Glück war das eine Datenplatte und ich hab die Daten noch kurz vor dem Zusammenbruch retten können.
        Sie wurde immer langsamer und rappelte, wie ein Sack Nüsse.
      • Von LocoNaarf Kabelverknoter(in)
        Kann man das Teil auch auf WD Raptor stellen, die erste Gen war schön anzuhören
      • Von M1lchschnitte Software-Overclocker(in)
        Zitat von wuselsurfer
        Na ja, Quantum Fireball würde ich sicher noch erkennen, aber brauchen tue ich es nicht.
        Epischer Name, ich musste es tatsächlich googlen, die Firma war mit nicht geläufig. Wurde die in Deutschland regulär verkauft? Einen deutschen Wikieintrag gibts schonmal nicht.
        Ich hatte irgendwie immer Seagate, die waren immer in Ordnung für meine Ansprüche.
        Zitat von wuselsurfer
        Beim Fractal Design Define XL R2 war tatsächlich keine HD-Led dabei.
        Das hat mich so gestört, daß ich die nachgerüstet habe mit extra Fassung neben dem Einschaltknopf.

        Irgend eine Rückmeldung über die Festplattenaktivität sollte man schon haben.
        Da hat mich auch beim Mac massiv gestört: arbeitet die Kiste noch oder nicht?
        Absolut, ich muss auch wissen, ob das Ding noch "denkt".
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von M1lchschnitte
        Das Festplattengerödle ist wirklich nichts, was ich vermisse. Aber wer drauf steht...
        Na ja, Quantum Fireball würde ich sicher noch erkennen, aber brauchen tue ich es nicht.

        Beim Fractal Design Define XL R2 war tatsächlich keine HD-Led dabei.
        Das hat mich so gestört, daß ich die nachgerüstet habe mit extra Fassung neben dem Einschaltknopf.

        Irgend eine Rückmeldung über die Festplattenaktivität sollte man schon haben.
        Da hat mich auch beim Mac massiv gestört: arbeitet die Kiste noch oder nicht?

        Aber die Festfresser beim Mac waren wirklich selten.
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