Gigabyte großer Datenverkehr bei Waschmaschine: LG geht von Softwarefehler bei Nutzer aus
Nachdem kürzlich eine vermeintlich Daten schleudernde LG-Waschmaschine für Aufsehen gesorgt hatte, sieht der Hersteller den Fehler bei anderer Hardware des Nutzers.
Mitte des Monats berichtete ein Waschmaschinenbesitzer der Marke LG, dass sein intelligentes Haushaltsgerät täglich durchschnittlich 3,66 GByte an Daten überträgt, was selbstredend reichlich seltsam anmutet. Der Besitzer ließ das Gerät nach der Entdeckung über seinen Router für den Internetverkehr sperren und wandte sich auf der Suche nach der Ursache an die X-Community. Dabei stand natürlich auch zur Debatte, dass die Waschmaschine gehackt, gekapert oder anderweitig manipuliert worden war.
Nach einer internen Prüfung hat mittlerweile Hersteller LG ein Statement herausgegeben, wonach man sich mit dem Kunden in Verbindung gesetzt und die Ursache dieses ungewöhnlichen Einzelfalls untersucht hat. Die interne Analyse habe allerdings keine weiteren Auffälligkeiten ergeben und es gebe keinen Anhaltspunkt dafür, dass die beschriebenen Datenmengen von der Waschmaschine übertragen wurden, wie das LG-Presseteam in einer E-Mail an PCGH erklärt hat.
LG-Waschmaschine: Daten-Leak soll von anderem Gerät kommen
Das Entwicklerteam des Herstellers geht davon aus, dass es sich um einen Softwarefehler im Wi-Fi Hub des Nutzers gehandelt hat, der den lokal angeschlossenen Geräten dynamisch IP-Adressen zuweist. Im vorliegenden Fall "ist es wahrscheinlich, dass die der Waschmaschine zugewiesene IP-Adresse nach dem Ausschalten des Geräts einem anderen neu angeschlossenen Gerät zugewiesen wurde", so die Stellungnahme.
Durch einen Bug beziehungsweise Fehler in der IP-Zuweisungshistorie des Wi-Fi Hubs sei die IP-Adresse jedoch auch nach Zuweisung zu einem anderen Gerät fälschlicherweise als Waschmaschine angezeigt worden. Eine weitere Wortmeldung des Betroffenen @Johnie beim Kurznachrichtendienst X gab es seit der Meldung der ursprünglichen Problematik Anfang Januar offenbar nicht mehr.


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Kommt ohne Internet und ohne Strom aus.
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Den einzigen Zweck der für mich plausible wäre ist der das man die Maschine mittels MQTT starten könnte wenn zu viel Strom über die PV-Anlage produziert wird und die Akkus voll sind. Bevor Strom verschenkt /billig verkauft wird läuft die Waschmaschine so halt im Eco-Modus 5 Stunden und zieht den überschüssigen Strom.
Ob sich aber der Aufpreis lohnt für diese Optimierung die vielleicht im einstelligen Eurobereich liegt im Jahr bezweifle ich aber mal.
Die ich btw. sogar alle auch selber noch hier liegen habe, aber (bis auf 2 Smart-Plugs, die ich schon nutze) erst in Betrieb nehmen will, wenn ich mich (endlich mal-.-) an das Thema "Local-Tuya" gemacht habe.
Ich hatte diese "Unlogik" (Routing von Infos/Funktionen über das Internet, selbst bei ausschließlich lokaler Nutzung der Geräte, also auch nach der eigentlichen Einrichtung) komplett vergessen/verdrängt.