Kurioses: Unternehmen bietet 1,5 Millionen US-Dollar für iPhone-Hack
Das Unternehmen Zerodium, welches sich auf den Handel von Software-Lücken spezialisiert hat, bietet aktuell findigen Hackern 1,5 Millionen US-Dollar für die Entdeckung einer Sicherheitslücke im neuen iOS 10. So geht es im Genauen darum, eine Möglichkeit zu finden, ein Jailbreak aus der Ferne durchzuführen.
Insbesondere zum Release einer neuen Software oder Betriebssystems laufen die Sicherheitsabteilungen der jeweiligen Hersteller oftmals auf Hochtouren. Wenn erstmals Millionen von Nutzern auf ein neues Gerät losgelassen werden, stellt sich oftmals erst kurze Zeit darauf heraus, welche Sicherheitslücken noch bestehen und welche Hacks möglich sind. Doch was macht man, wenn man eine derart große Lüge im System gefunden hat?
Der Handel mit Software-Schwachstellen ist zwar extrem umstritten, das Unternehmen Zerodium hat sich jedoch ganz offiziell darauf spezialisiert und bietet nun 1,5 Millionen US-Dollar für denjenigen, der es schafft, ein iPhone mit iOS 10 zu hacken. Ganz speziell geht es darum, aus der Ferne ein Jailbreak durchzuführen. Bisher ist dies offenbar noch keiner Person gelungen. Zerodium handelt insbesondere mit nordamerikanischen Regierungen und Unternehmen und weiteren Behörden in verbündeten Ländern.
Bereits in der Vergangenheit hat Zerodium schon immens hohe Summen für diverse Software-Lücken geboten, erst im letzten Jahr sollte der Entdecker einer iOS9-Lücke ein Preisgeld von 500.000 US-Dollar erhalten. Auch Android- und Windows-Phone-Sicherheitsfehler werden immerhin mit 200.000, respektive 100.000 US-Dollar belohnt. Ob es tatsächlich möglich ist, den aktuell angeforderten Fehler zu finden, ist bisher noch unklar.
Quelle: gizmodo

Bis dato hat man jedes OS geknackt,sicher gibt es nicht,wenn die Leute viel Energie auf ein Projekt setzen.
Nur je nach dem,was die mit den Hack anstellen wollen sind selbst 1,5 Millionen je nach Verwendungszweck was für den hohlen Zahn.
Apple ist ja selbst Schuld.Mit den Tracking und Co. haben die sich ja selbst schon Einfalllöcher gebastelt.
BTW:
der BND macht wohl genau das, die dubiose Stelle ist der NSA oder die CIA und sie verschenken die Sicherheitslücken sogar.
Sogesehen müßte man auch alle Hersteller von Handschellen verklagen, genau wie die Lieferanten der Dienstwaffen.
Apple bezahlt ja durchaus für aufgedeckte Sicherheitslücken. Aber eben nicht in dieser Größenordnung.
Ja super!
Um nicht OT zu sein... würd den Hersteller, dessen Geräte geschädigt werden können, zwar informieren aber nur gegen ein Geschäft (nein, keine 1,5 Millionen, grad mal ein Bruchteil von) so das beide Seiten etwas von haben.