X.AI: Musks KI-Startup kauft Tausende Nvidia-GPUs

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Nachdem Twitter-Chef Elon Musk die Gründung des Unternehmens X.AI bekannt gegeben hat, werden weitere Details zum Vorhaben bekannt.
Quelle: Nvidia

Nachdem Twitter-Chef Elon Musk die Gründung des Unternehmens X.AI bekannt gegeben hat, wurden Berichte bestätigt, dass Twitter "mehr als 10.000 Nvidia-GPUs" erworben hat - derzeit kaufe diese "jeder und sein Hund".

Twitter-Neuinhaber Elon Musk scheint mal wieder Geld übrigzuhaben: Nachdem sich in den vergangenen Tagen die Gerüchte des Portals The Information über eine von Musk ins Leben gerufene Alternative zu ChatGPT mit der Gründung des Unternehmens X.AI bestätigt haben, gehen die Arbeiten in die nächste Runde. Wie das Magazin Business Insider kürzlich berichtete, habe Twitter "mehr als 10.000 Nvidia-GPUs" zu diesem Zweck gekauft, die in neuen Rechenzentren zum Einsatz kommen sollen. Musk selbst bestätigte diese Details in einem Twitter Space Interview nun unter anderem mit der Aussage, dass derzeit "jeder und sein Hund" Grafikkarten kaufen würde; zumindest Tesla und Twitter würden auf jeden Fall zu den Käufern gehören.

Bei den von Twitter gekauften Nvidia-Grafikkarten handelt es sich wohl zum großen Teil um H100-GPUs, die spezifisch für Lernmodelle künstlicher Intelligenzen und "High-Performance Computing" (HPC) konzipiert wurden und vor einem Jahr für lockere 31.500 Euro pro Stück über die Ladentheke wanderten. Bei der Größenordnung der Bestellung dürfte aber immerhin der ein oder andere Mengenrabatt einkalkuliert worden sein. Für die kürzlich vorgestellten H100-NVL-Dual-GPUs ist es bei deren prognostiziertem Release im zweiten Halbjahr 2023 allerdings noch zu früh.

Welche Pläne Musks Unternehmen X.AI nun konkret mit dem Upgrade seiner Rechenzentren verfolgt, ist bisher noch unklar. Das Portal Tom's Hardware spekuliert etwa über eine mögliche Entwicklung einer App, die analog zum chinesischen WeChat, welche neben seiner Funktion als Social-Media-Plattform unter anderem auch als Paypal-Alternative in China genutzt wird. Demzufolge wäre eine solche X-App, die ein möglichst breites Funktionsfeld abdeckt, eine der potenziellen Zukunftsvisionen von Musk.

Der vom Twitter-Chef propagierte Ansturm auf diese Hochleistungs-Grafikkarten bestätigte sich bereits im vergangenen Jahr. Neben Oracle im Oktober 2022 hat auch Microsoft im November 2022 eine direkte Partnerschaft mit Nvidia ins Leben gerufen, mit der sich das Unternehmen zunehmend auf die Entwicklung künstlicher Intelligenzen konzentrieren will. Ob Bill Gates Hund Oreo sich - wie von Musk angedeutet - ebenfalls eine der teuren Nvidia-GPUs sichern konnte, ist allerdings nicht bekannt.

Quelle: Tom's Hardware

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    • Kommentare (19)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SIR_Thomas_TMC Software-Overclocker(in)
        Zitat von FCA
        Das kann man jetzt sehen wie man will. Aber wenn eine KI Bauanträge bearbeitet und keinen ermessens Spielraum kennt wenns um 5cm geht...
        Dafür musst du nicht Monate warten, sondern bekämst dein Feedback mit Grund nach 24h, auch am Wochenende. Und kannst dann schauen ob sich ein Einspruch oder ne Ausnahmegenehmigung beantragen lohnt.
      • Von SIR_Thomas_TMC Software-Overclocker(in)
        Zitat von FCA
        Das kann man jetzt sehen wie man will. Aber wenn eine KI Bauanträge bearbeitet und keinen ermessens Spielraum kennt wenns um 5cm geht...
        Dafür musst du nicht Monate warten, sondern bekämst dein Feedback mit Grund nach 24h, auch am Wochenende. Und kannst dann schauen ob sich ein Einspruch oder ne Ausnahmegenehmigung beantragen lohnt.
      • Von FCA PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von EinsAusZwei
        KI ist schon was tolles. In der Zukunft wird sie viele Verwaltungsaufgaben übernehmen können und faule überbezahlte Bürohengste ersetzen. Nur was machen wir dann mit Diesen, mhmm wie wärs mit Bürgergeld?
        Das kann man jetzt sehen wie man will. Aber wenn eine KI Bauanträge bearbeitet und keinen ermessens Spielraum kennt wenns um 5cm geht...
      • Von takan BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von SIR_Thomas_TMC
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Also stimmst du meiner von dir zitierten Aussage 100% zu, richtig? Oder hab ich was falsch verstanden?
        wollte es ergänzen um persönliche erfahrungen aus meinem umfeld. helfer im handwerk werden dringend gesucht, um den mindestlohn. die machen dann gesellenarbeit damit der chef glücklich ist und die leasing karren seiner familie bezahlen kann dadurch. ich finds geil wie immer noch die medien von dem irrturm reden. wenn es einen mangelgäbe, würde sich das doch in den löhnen dort wiederspiegeln. fürn handwerker für 0815 arbeit im privatenumfeld gibts ja mangel, weil keiner so wenig daran verdienen möchte oder es dem kunden zu teuer sei, weil der chef viel verlangt aber nicht es seinen mitarbeitern geben möchte.
      • Von SIR_Thomas_TMC Software-Overclocker(in)
        Zitat von Mottekus
        Mein Gedanke war, dass wenn KI und Automatisierung soweit vorangeschritten sind, dass komplexe Arbeiten (sowohl körperlich fürs Handwerk,als auch geistig im Sinne von Entscheidungen über komplexere Sachverhalte im Bereich Verwaltung, Forschung etc.) für den Menschen wegfallen, es zu einer sehr erheblichen Welle von nicht mehr benötigtem Personal kommt.

        Mangels eigener Kreativität fällt mir dann nichts ein was sodann interessant wird.
        Sollte das irgendwann mal tatsächlich der Fall sein - und da sind die "KI" Systeme, die aktuell aus meiner Sicht nur etwas verbesserte Suchmaschinen sind, noch lange nicht soweit - dann bleibt immer noch wirklich Kreativität, Forschung und im allerbesten Fall Freizeit ohne Ende. Denn dann erledigen Maschinen 98% aller Aufgaben (incl. Energieversorgung) und wir können uns aussuchen wofür wir unsere Zeit verwenden. Ob mit handwerklichem Hobby, Computerspielen, Studium, Gesang, Medienkonsum, Sport, Politik, ...
        Geld bräuchte es dann - wenn Handwerk, komplexe Verwaltungstätigkeit usw. wirklich mal alles von Maschinen erledigt werden könnte - auch nicht mehr. Ist ja alles im Überfluss vorhanden.

        Aber diese Utopie werden weder wir, noch unsere Enkel erleben.

        Fortschritt (Feuer, Rad, Werkzeug, Dampfmaschine, Computer, Internet) hat bisher dauerhaft auch Fortschritt gebracht, zum Glück sind wir als Menschen sehr anpassungsfähig. Und stürzen uns dann auf die neuen Aufgaben. Autofahrer hat man vor 2000 Jahren kaum gebraucht, Softwareprogrammier auch nicht. Wer weiß, welche Berufe es dann in 1000 Jahren gibt, die wir uns aktuell nicht vorstellen können. Die Aufgaben haben sich ja immer nur verschoben (z.B. von Feldarbeit zu Softwareentwicklungsingenieur), sind aber nicht weggefallen. Und die Veränderung geschieht eben auch nicht kurzfristig. Der damalige leibeigene Feldarbeiter muss heute nicht Computer zusammenschrauben. Er ist ja nicht mehr da.
      • Von Mottekus Software-Overclocker(in)
        Zitat von SIR_Thomas_TMC
        Wieso sollte sich das zukünftig anders darstellen?
        Gute Frage

        vllt fehlt mir auch nur die Vorstellungskraft.
        Mein Gedanke war, dass wenn KI und Automatisierung soweit vorangeschritten sind, dass komplexe Arbeiten (sowohl körperlich fürs Handwerk,als auch geistig im Sinne von Entscheidungen über komplexere Sachverhalte im Bereich Verwaltung, Forschung etc.) für den Menschen wegfallen, es zu einer sehr erheblichen Welle von nicht mehr benötigtem Personal kommt.

        Mangels eigener Kreativität fällt mir dann nichts ein was sodann interessant wird.
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