Auf dem Weg zur echten KI? ChatGPT bekommt Gedächtnis
Bisher ist der Deep-Learning-Chatbot ChatGPT gemessen am eigentlichen KI-Begriff noch recht "dumm", doch OpenAI will das mit einem neuen Feature weiter ändern: Die Fähigkeit, sich zu erinnern, steht auf dem Plan.
Während Google mit Gemini bereits deutlich näher an einer sogenannten Artificial General Intelligence (AGI) dran ist, also einer Künstlichen Intelligenz (KI) mit tatsächlich menschenähnlichem Intellekt, ist ChatGPT als reiner Deep-Learning-Chatbot aktuell noch im Nachteil. Doch in Zukunft soll das OpenAI-Modell sich auch merken, was Nutzer über sich preisgeben und diese "Erinnerungen" auch in zukünftigen Chats anwenden, womit man sich dem eigentlichen KI-Begriff weiter annähert.
OpenAI hat das "Memory"-Feature im Rahmen eines begrenzten Tests in einem Blogpost angekündigt und erklärt, dass die neue Fähigkeit von ChatGPT (sowohl in der kostenlosen Version als auch in ChatGPT Plus) zunächst erprobt werden soll. Wie Techradar hierzu berichtet, liegt der Vorteil des neuen Features auf der Hand: Wenn ChatGPT ein Gedächtnis hat, fangen neue Unterhaltungen nicht mehr bei null an und bereits die Eingabeaufforderung könnte einen bestimmten Kontext beinhalten.
ChatGPT: Ich weiß, was du letzten Sommer gesagt hast
ChatGPT mit Gedächtnis würde so eher zu einem nützlichen Assistenten werden, der weiß, wie man seinen Kaffee am Morgen mag oder dass man keine Termine vor 10 Uhr morgens vereinbaren möchte, heißt es. In der Praxis sagt OpenAI, dass das Gedächtnis entsprechend auch auf zukünftige Aufforderungen angewendet wird: Wenn man ChatGPT mitteilt, dass man ein dreijähriges Kind mit Vorliebe für Giraffen hat, könnten die folgenden Chats zu Geburtstagskartenideen mit einer Giraffe führen.
Datenschutz für ChatGPT-Gedächtnis
Um Ängsten zu dem neuen Feature zu begegnen, will OpenAI aber auch ermöglichen, die Erinnerungen zu löschen, indem man den "Temporary Chat"-Modus verwendet. Ähnlich wie beim Löschen des Internetverlaufs eines Browsers soll es zudem auch bei ChatGPT in den Einstellungen möglich sein, Erinnerungen zu entfernen oder ChatGPT im Gespräch zu sagen, dass es etwas vergessen soll.
OpenAI fügt über die App-ähnlichen GPTs ebenfalls Speicherfunktionen hinzu, die externe Entwickler für maßgeschneiderte Chat-KIs nutzen können. Jedoch sollen sie nicht auf die im GPT gespeicherten Erinnerungen zugreifen. Der Hersteller verspricht außerdem, dass Erinnerungen aus den Trainingsdaten von ChatGPT ausgeschlossen werden.
Auch heißt es in dem Blog-Beitrag: "Wir unternehmen Schritte, um Voreingenommenheit zu bewerten und abzumildern und ChatGPT davon abzuhalten, sich proaktiv an sensible Informationen wie Ihre Gesundheitsdaten zu erinnern - es sei denn, Sie bitten es ausdrücklich darum." Bisher ist nicht bekannt, wie lange der begrenzte Testlauf geht, bevor das ChatGPT-Gedächtnis auch für alle Nutzer eingeführt wird.

*: Was in diesem Kontext "optimal" ist, wäre zu definieren. Beim biologischen Menschen ergibt sich vieles aus dem Bedarf, einen Körper zu kontrollieren respektive dessen Sinnesorgane zu nutzen. KIs werden in der Regel andere Ziele vorgegeben und wenn die erste KI auftaucht, die sich selbst Ziele setzt, wird es spannend.
Die Rechenleistung ist also definitiv da, wenn auch nicht die Recheneffizienz. Was bislang fehlt, ist die passende Firmware, also die KI selbst. Aber genau die wird täglich in einem Tempo weiterentwickelt, das Größenordnungen höher als bei jedem biologischen Prozess ist.
Alleine das Erlenen des Gleichgewichts in Kombination mit dem laufen erfordert unglaublich viel "Rechenleistung" unseres Gehirns.
Noch einmal:
- Simulation ist nicht Echtzeit/Rechenzeit des zu simulierenden Gegenstandes (Gehirn)
- Ein echtes neuronales Netzwerk ist wesentlich komplizierter, als das zu oft misbrauchte neuronale Netzwerk in der Technik. Bis heute nicht vollständig erklärbar.
- Alleine der Vorgang des Abspeicherns, Erinnerns und Abrufens unseres Gerhirns ist zu wesentlichen teilen unerklärt.
Ja wir machen Fortschritte, aber lernen ist mehr als die Summe der Faktoren.
Gruß T.
Hast Du Dir mal die Packungsdichte und neuronalen Verschaltungen eines Gehirns angeschaut?
Und das Lernen verläuft nicht linear, was absolut entscheident ist!
Alle Computer dieser Welt zusammen genommen können nicht ein einziges menschliches Gehirn simulieren, geschweige denn ersetzen.
Möglicherweise können das iwa Quantecomputer, aber auch hier stockt die Entwicklung. denn so ein Netzwerk bedarf riesiger Mengen Energie und die könnte nur mit der Kernfusion zufiedenstellend gewährleistet sein. Auch hier hängt es, da die Staaten leber Geld in unsinnige Kriege pumpen, statt endlich ITER fertigzustellen. usw.
Gruß T.
Die Rechenleistung ist also definitiv da, wenn auch nicht die Recheneffizienz. Was bislang fehlt, ist die passende Firmware, also die KI selbst. Aber genau die wird täglich in einem Tempo weiterentwickelt, das Größenordnungen höher als bei jedem biologischen Prozess ist.
Worauf will ich hinaus? Eine KI muss nicht stark sein um Schaden anzurichten
Gruß T.
Worauf will ich hinaus? Eine KI muss nicht stark sein um Schaden anzurichten