Twitter: Mit Nutzerdaten die KI trainieren

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Twitter: Mit Nutzerdaten die KI trainieren
Quelle: Gerd Altmann unter Pixabay-Lizenz

In den neuen Nutzungsbedingungen gibt sich Twitter das Recht, mit Nutzerdaten eine KI zu trainieren. Um welchen Konkurrenten zu ChatGPT handelt es sich?

Seit ein paar Monaten schwappt ein regelrechter KI-Hype durchs Land. Mittels kurzer Texteingaben lassen sich ganze Briefe u. v. m. generieren. Durch die sogenannten Prompts können auch Bilder generiert werden, wie etwa Midjourney oder Dall-E von Open AI aufzeigen. Entscheidend bei ChatGPT und Co. sind jedoch die Trainingsdaten. Je mehr Datensätze zur Verfügung stehen, desto besser ist das KI-Modell. Nun hat Twitter angekündigt, künftig Nutzerdaten zum KI-Training verwenden zu wollen.

Trainingsdaten für TruthGPT?

Hierzu hat der Kurznachrichtendienst Ende August 2023 neue Datenschutzrichtlinien online gestellt. Im Punkt 2.1 wird beschrieben, dass Nutzerdaten für das "Training unserer KI- und Machine-Learning-Modelle" zu nutzen. Alex Ivanovs von Stackdiary ist diese Änderung aufgefallen. Seiner Vermutung nach könnte Twitter-Eigentümer Elon Musk mit den Nutzerdaten die KI seiner Firma X.AI trainieren. Schließlich schreibt X.AI selbst auf ihrer Homepage, dass man eng mit Twitter/X und Tesla zusammenarbeitet.

Bereits in den vergangenen Monaten war Twitter durch ungewöhnliche Maßnahmen aufgefallen. So ließ Musk APIs für Drittanbieter sperren, da diese beschuldigt wurden, Daten zum Training von KI-Sprachmodellen zu verarbeiten. Aktuell schafft sich Musks Unternehmen X Corp. bereits eigene Hardware an und akquiriert KI-Experten. Schließlich möchte Musk mit TruthGPT einen Konkurrenten zu ChatGPT aufbauen. Wer die neuen Datenschutzrichtlinien nicht akzeptieren möchte, sollte sich von Twitter/X abmelden. Alternativ stehen diverse Datenschutzoptionen in den Einstellungen von Twitter/X zur Verfügung, etwa um den Datenaustausch mit Geschäftspartnern zu verhindern.

Ebenfalls lesenswert: ChatGPT zu "politisch korrekt": Elon Musk fährt TruthGPT als Konkurrenz auf

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Sammlung zu neuen Nutzungsbedingungen bei Twitter:

  • Twitter hat seine Nutzungsbedingungen geändert.
  • Hiermit gibt sich der Kurznachrichtendienst das Recht, Nutzerdaten zum Training von KI zu verwenden.
  • Möglicherweise möchte Twitter-Eigentümer Elon Musk damit seine KI TruthGPT mit ausreichend Daten trainieren. Schließlich leben KI-Tools wie ChatGPT davon, mit Trainingsdatensätzen gefüttert zu werden.

Quelle: Stackdiary

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Sehr schwer ..........um zu erraten welches KI das ist
      • Von soulstyle Lötkolbengott/-göttin
        Sehr schwer ..........um zu erraten welches KI das ist
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        DELETE X
      • Von Jeretxxo Volt-Modder(in)
        Die Änderung in den Datenschutzrichtlinien ist mir schon vor ein paar Tagen aufgefallen und ich frage mich ja immer mehr, wie das Trainieren von KI mit Nutzerdaten allein schon mit der bereits bestehenden DSGVO vereinbar ist, völlig egal was die in ihre Nutzungsvereinbarung schreiben und davon ab sind ja bereits weitere Gesetze in Übersee in der Mache, die stark auf die Regulation von KI abzielen.

        Wenn ich eine Auskunft über meine persönlichen Daten haben will, die von einem dieser Entwickler erhoben wurden, wie wird das effektiv aus der Datenbank gefiltert und wenn ich meine Daten löschen lassen will, wird das aus der Datenbank entfernt? Und wie soll das bitte nachvollziehbar geschehen?

        Bin echt gespannt, wann die Gesetztesgeber endlich aufwachen und es die erste größere Klatsche gibt und gerade Elon mit "X" bettelt ja in letzter Zeit förmlich darum verklagt zu werden, viele Dinge die bei "X" passieren, seit Musk am Ruder ist, sind mit bereits bestehenden EU Verordnungen nicht vereinbar.
      • Von ThirdLife Freizeitschrauber(in)
        Musk und "Truth". Lul.

        Frag mich auch wie er Leute für seine AI Bude rekrutieren will, der zahlt ja fast nix im Vergleich zu anderen, ist ein Tyrann als Chef, hasst Home Office, will dass Leute im Geschäft übernachten und 16 Stunden ackern...wer gibt sich das denn freiwillig unterhalb eines Jahresgehalts von sagen wir mal 25 Mio $ ?
      • Von MAiKAeFeRLiKoER
        TruthGPT
        Ich hoffe Bluesky knallt richtig rein, dann kann Elmo nen An**kreis mit seinen Gops, MAGAS und Blauhaklern aufmachen und keinen Interessierts.
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