KI weiter auf dem Vormarsch: OpenAI macht 2 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz
OpenAI erzielt mit seinen KI-Produkten wie ChatGPT oder DALL-E hohe Einnahmen. Nun sucht Chef Sam Altman Investoren für die Herstellung von KI-Chips mit Investitionen im Billionen-Bereich.
Künstliche Intelligenz ist derzeit in der Tech-Branche in aller Munde und im Hardware-Bereich findet sich ein immer stärkerer Produktfokus auf KI-Beschleunigung. Seien es AMD und Intel, die Neuronale Processing Units, kurz NPUs, in ihre CPUs integrieren, oder Nvidia, die mit DLSS im Gaming-Bereich KI-Pioniere sind und Ende 2023 mit dem H200 den Nachfolger des erfolgreichen KI-Beschleunigers H100 präsentiert haben.
Nur wenige Firmen schaffen eine Milliarde US-Dollar Jahresumsatz in ersten 10 Gründungsjahren
Angesichts des aktuellen KI-Hypes erscheint es nachvollziehbar, dass OpenAI einen Jahresumsatz von sage und schreibe 2 Milliarden US-Dollar erzielt hat. Die Financial Times hat den Umsatz von OpenAI im Dezember 2023 von Insidern erfahren und auf das Jahr hochgerechnet. Damit gehört OpenAI, das 2015 gegründet wurde, zu den wenigen Unternehmen, die in den ersten zehn Jahren nach ihrer Gründung einen Jahresumsatz von mindestens einer Milliarde US-Dollar erzielt haben. Neben OpenAI finden sich hier Internetgrößen wie Google oder Meta.
Nach Informationen der Financial Times soll sich der Umsatz bis 2025 sogar mehr als verdoppeln, auch wenn die hohen Kosten für den Betrieb der KI-Hardware und die hohen Entwicklungskosten trotz des rasanten Wachstums und der enormen Umsätze letztlich zu einem Verlustgeschäft führen. Ein Großteil der Einnahmen kommt laut Golem von Geschäftskunden, die pro Text-Token bei ChatGPT oder pro Bild von DALL-E definierte Gebühren zahlen müssen.
[PLUS] Praxis: Bildgenerierung mittels "KI" - Stable Diffusion, Bing Images, DALL-E und Adobe Photoshop ausprobiert
PCGH Plus: Die Zeit der Künstler ist vorüber, die Ära der KI-Bilder ist gekommen? Wie das Ganze funktioniert und welche Anforderungen dabei im lokalen Fall an die Hardware gestellt werden, erfahren Sie hier. Der Artikel stammt aus der PC Games Hardware 01/2024.
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OpenAI plant Investitionen im Billionen-Bereich
Firmenchef Sam Altman ist bereits auf der Suche nach Investoren, um KI-Chips in Eigenregie herstellen zu können, statt von dem Branchenriesen Nvidia abhängig zu sein, wie bereits im Januar 2024 bekannt wurde. Bis zu 7 Billionen US-Dollar will der CEO von OpenAI in neue Projekte investieren, so ein aktueller Bericht des Wall Street Journal. Mit der Produktion von KI-Chips möchte er jährlich rund 527 Milliarden US-Dollar umsetzen, ein Vielfaches des Jahresumsatzes seines Unternehmens OpenAI.
Quelle: Financial Times via Golem, Wall Street Journal

Nach der Quasi-Abschaffung von evidenzbasierter Wissenschaft als allseits anerkannter Faktengrundlage wird es ohne Regulierung noch leichter, jedem Seppel das als Wahrheit aufzutischen, was dem Populisten am meisten hilft.
So wird es vermutlich statt " Im Internet steht aber ..." bald heißen "Die KI hat gesagt, dass ...". Und alle Technik-Jünger fallen vor Ehrfurcht auf die Knie, weil Intelligenz drauf steht.
Die ganze Sache um KI ist ungefähr gleichzusetzen mit der Gentechnik oder Atomforschung. Man könnte unglaublich viel gutes tun und das Leben enorm vereinfachen, in Sachen Lebensqualität wäre es ein Quantensprung und von der Arbeitseffizienz fang ich gar nicht erst an.
Es kann aber auch genau so viel Schäden verursachen. Wenn man sich ansieht wie einfach jetzt schon qualitativ hochwertige Fakes in umlauf gebracht werden können.. Drei Stunden Arbeit, eine Stunde Renderzeit und zwei Voiceover, schon erklärt eine Atommacht auf TikTok jemandem den Krieg.
Nach der Quasi-Abschaffung von evidenzbasierter Wissenschaft als allseits anerkannter Faktengrundlage wird es ohne Regulierung noch leichter, jedem Seppel das als Wahrheit aufzutischen, was dem Populisten am meisten hilft.
So wird es vermutlich statt " Im Internet steht aber ..." bald heißen "Die KI hat gesagt, dass ...". Und alle Technik-Jünger fallen vor Ehrfurcht auf die Knie, weil Intelligenz drauf steht.
Wobei die Frage da nicht das "können" sondern eher das "dürfen" sein wird. Wenn man sich ansieht wie beschnitten ChatGPT und Co. sind, wird das eher nichts mit der Technikrevolution. Da bleibt einfach zu Leistung auf der Strecke.
Die Sache wird doch erst dann interessant, wenn ein kleineres oder mittelständisches Unternehmen seine Büroarbeit völlig automatisiert oder mit minimaler Eigenkontrolle an eine KI abgeben kann. Von der Angebotserstellung, Medienpräsenzen über die Auftragsbearbeitung oder das verbuchen von Materialien bis zur endgültigen Abrechnung inklusive Schnittstelle zum Finanzamt..
Man muss sich nicht immer für seine Einstellung rechtfertigen
Ist wie bei allem. Es gibt immer Vor- und Nachteile.
Da das erst der Anfang ist, lasse ich mich mal überraschen wo das noch hinführt.
Ist es nicht gut eine Technologie zu nutzen, die uns das leben leichter machen könnte?