Nvidia-CEO Huang mit ungewöhnlichen Karrieretipps für die KI-Ära
Während einem Q&A hat Jensen Huang Tipps für Berufseinsteiger im KI-Segment, Einblicke in seine Karriere und ein Argument gegen Armbanduhren gegeben.
Während einer Q&A-Session der Chinese American Semiconductor Professional Association (CASPA) wurde Nvidias CEO, Jensen Huang, nach Karrieretipps für Berufseinsteiger gefragt, die in der schnelllebigen KI-Branche Fuß fassen wollen. Daraufhin gab dieser Einblicke in seine Karriere: Er habe jeden Job geliebt, den er gemacht hat. Sowohl als Kellner bei der US-Restaurantkette Denny's als auch später bei AMD, LSI Logic und schließlich bei der Gründung von Nvidia.
Lernen und die Zeit nutzen
Zudem gab er auch einige konkrete Tipps. Demnach soll man sich immer darum bemühen, weiterzulernen und die bestmögliche Arbeit abzuliefern. Ergänzend erzählte Huang von einem Familienausflug nach Kyoto. Bei diesem begegnete er offenbar einem Gärtner in einem Moosgarten, der sich mit einer kleinen Schere um einige, wenige Pflanzen kümmert. Auf Nachfrage, wie dieser denn allein und mit so kleinem Werkzeug mit dem großen Garten fertig werden wollte, erwiderte der Gärtner, dass er schlicht viel Zeit habe. Diese Geschichte soll laut Huang der beste Tipp sein, den er für die KI-Karriere geben kann.
Damit will er wohl darauf verweisen, dass man immer nur wenig Arbeit auf einmal schaffen, aber mit Ausdauer doch Großes vollbringen kann. Passend dazu erklärte der Nvidia-CEO auch, dass er nie eine Armbanduhr trägt, weil er sich nur um den aktuellen Moment schert. Etwas humoristischer erzählte er zudem, dass er sich in allen Jobs, die er gemacht hat, für den besten hält.
"Now is the most important time. Just dedicate yourself to now."
"Jetzt ist die wichtigste Zeit. Widmet euch nur dem Jetzt."
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Quelle: Nvidia
In einer Denny's-Filiale im Silicon Valley erinnert nun eine Plakette an die Gründung von Nvidia.
Kellnern kann der Nvidia-CEO übrigens offenbar tatsächlich auch heute noch. In der Denny's-Filiale, in der damals das erste Konzept von Nvidia entstanden ist, wurde kürzlich eine entsprechende Erinnerungstafel aufgestellt. Und am selben Tag soll Huang auf einem Firmenevent mit zehn Tellern gleichzeitig umhergelaufen sein und seine Kollegen bedient haben.
Quelle: Tom's Hardware (1), Tom's Hardware (2)

Sehr bodenständig auf jedenfall
Teure Uhren zeigen auch keine "bessere" Zeit an und stehen gebliebene Uhren stimmen sogar auch zwei mal am Tag ...
Weise Worte des Meisters Adams
Beispielsweise das mit der Uhr ,hab ich mir auf der Arbeit auch abgewöhnt, allerdings schon vor Jahren. Letztlich ist das ja nur eine symbolische Geschichte. Auf dem Desktop, am Telefon, oder an der Wand... die Zeit sieht man ja doch. Wichtig ist nur, welche Bedeutung man ihr zukommen lässt.
Wenn meine Kollegen mich mal im Pausenraum sehen, denken die sofort jemand bekommt nen Einlauf. Ich bringe meine Gedanken immer gern zum Ende und zum Glück hab ich ne Frau die mich versteht und bereit ist dies mitzumachen. Selbst der Hausmeister hat sich daran gewöhnt, dass mein Auto immer schon da steht wenn er seine erste Runde macht und noch dort steht, wenn er abschließt. Das fand ich immer ganz gut, bis ich nen anderes Auto gekauft habe. Morgens geparkt, abends verschwunden. Abgeschleppt! Weil absolut alle mein altes Auto dort und gar kein anderes Bild gewohnt waren. Also war ihnen sofort klar, dass kann nur ein Falschparker sein. Hätte ich an dem Tag Pause gemacht, hätte vermutlich jemand gefragt ob ich ein neues Auto habe, aber so... Das sind dann die Nachteile.
Teure Uhren zeigen auch keine "bessere" Zeit an und stehen gebliebene Uhren stimmen sogar auch zwei mal am Tag ...