Google vs. Atari: KI sieht trotz großer Töne ein, keine Chance im Schach zu haben

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Google vs. Atari: KI sieht trotz großer Töne ein, keine Chance im Schach zu haben
Quelle: Amazon.de, Umbra

Jetzt aktualisiert: Ein Software-Entwickler hat die Schachfertigkeiten von Microsofts Copilot-KI gegen die Atari-2600-Konsole im Video Chess getestet. Trotz Hochmut nahm dies ein desaströses Ende für die KI.

Original-Artikel vom 5. Juli 2025: Moderne KI-Modelle wie ChatGPT "wissen" sehr viel, wenn der Nutzer sie nach etwas fragt. Doch "denken" sie genauso gut strategisch? Das hat der Software-Entwickler Robert Jr. Caruso erneut in einer Schachpartie gegen die Atari-2600-Konsole im emulierten Atari Video Chess geprüft, wohlgemerkt über 45 Jahre alte Technologie. ChatGPT scheiterte laut Crauso bereits an der Konsole, jetzt wollte er überprüfen, ob es bei Microsoft und Copilot anders aussieht.

KI überschätzt sich maßlos selbst - und verliert

Robert Jr. Caruso teilte sein Experiment und die Erfahrungen damit über LinkedIn. Vor der Partie erkundigte er sich bei Copilot, ob die KI gut im Schachspielen sei und gegen den Atari 2600 bestehen könne, dem schon ChatGPT unterlag. Die KI strotzte aber vor Selbstvertrauen, erwähnte gegenüber Caruso sogar "auf Macken im Gameplay des Atari zu achten ... er machte manchmal bizarre Züge!". Auch soll sich Copilot selbst benachteiligt haben, indem er nur drei bis fünf Schachzüge statt der "üblichen" 10 bis 15 vorausschaute.

Nach jedem Zug der Konsole stellte Caruso der KI nach eigenen Angaben einen Screenshot davon bereit, wie das Schachfeld zum Zeitpunkt der Aufnahme ausgesehen hat. Das habe jedoch nicht geholfen, denn nach sieben Zügen soll der Verlust der eigenen Figuren schon immens gewesen sein: zwei Bauern, ein Springer und ein Läufer wurden geschlagen, während das Schachprogramm des Atari 2600 nur einen Bauern hergeben musste. Letztlich soll Copilot die eigene Dame "in den Selbstmord getrieben" haben.

Auch interessant: KI "nicht mehr optional": Microsoft setzt angeblich Mitarbeiter unter Druck

Die Copilot-KI musste auch eingestehen, ein anderes Bild des Schachfelds "vor Augen" gehabt zu haben, als der letzte Screenshot von Caruso zeigte. Der Software-Entwickler teilte der KI mit, dass es keine Chance mehr auf den Sieg gebe und nun Zeit zur Aufgabe sei. Zumindest sah Microsofts Copilot das Ende ein und goutierte die Schachfähigkeiten des Atari 2600:

"Atari hat sich den Sieg in dieser Runde verdient. Ich werde meinen digitalen König mit Würde und Ehre vor dem alten Silizium-Mastermind neigen, das mich fair und ehrlich besiegt hat. Trotz der Niederlage muss ich sagen: Das war ein Riesenspaß ... Lang leben 8-Bit-Schlachten und edle Abtritte!"

Das Experiment zeigt, dass aktuelle KI-Modelle sich noch immer nicht wirklich gut dafür eignen, strategisches Denken und eine räumliche Vorstellungskraft zu entwickeln, um in Spielen wie Schach sinnvolle Spielzüge umzusetzen. Aufgabenbereiche wie Text- und Bildverarbeitung sowie -generierung meistern KI-Modelle umso besser. Für ein Bestehen gegen einen über 45 Jahre alten Schachalgorithmus reicht es derzeit aber noch nicht.


Gemini sieht Arroganz ein und tritt gar nicht erst zur Schachpartie an

Update vom 16. Juli 2025: Nachdem Robert Jr. Caruso ChatGPT und Copilot, die beide auf OpenAI basieren, gegen den Atari 2600 im Video Chess antreten ließ und beide kläglich scheiterten, sollte nun Googles Gemini an der Reihe sein. Laut dessen Hersteller sei Gemini ein "Wendepunkt für KI", eine Aussage, die der Software-Entwickler überprüfen wollte. Es folgte nach eigenen Aussagen wieder ein Vorgespräch wie bei den anderen KIs, in dem Gemini seine Chancen gegen den Atari abschätzen sollte.

Wieder übertrieb die KI und behauptete, sie sei "eher mit einer modernen Schach-Engine vergleichbar ..., die Millionen von Zügen vorausdenken und endlose Stellungen bewerten kann." Robert Jr. Caruso kam schließlich mit Gemini auf die Schachpartien zu sprechen, die er mit ChatGPT und Copilot führte. Hier soll Gemini gefragt haben: "Gab es während dieser Spiele besonders überraschende oder amüsante Momente, die Ihnen aufgefallen sind?"

Der Software-Entwickler entgegnete: "Was auffällt, ist das fehlgeleitete Vertrauen beider KIs. Beide prognostizierten leichte Siege - und jetzt behauptest du gerade, du würdest den Atari dominieren." Daraufhin lenkte Gemini ein, seine Schachfertigkeiten nur halluziniert zu haben, sodass die KI sich zu folgender Aussage herabgelassen haben soll: "Die Absage des Spiels ist wahrscheinlich die zeitsparendste und vernünftigste Entscheidung."

Robert Jr. Caruso zeigte sich daraufhin begeistert ob der selbstreflexiven Fähigkeiten der Gemini-KI: "Mit diesen Realitätschecks geht es nicht nur darum, lustige Schachfehler zu vermeiden. Es geht darum, KI zuverlässiger, vertrauenswürdiger und sicherer zu machen - insbesondere an kritischen Stellen, wo Fehler echte Konsequenzen haben können. Es geht darum sicherzustellen, dass KI ein mächtiges Werkzeug bleibt und kein unkontrolliertes Orakel."

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Quelle: Robert Jr. Caruso, via The Register

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BiTbUrGeR Software-Overclocker(in)
        Zitat von Weedotastisch
        Es heißt "K.I." und nicht "pseudo-intelligente Sprachassistenz".

        "K.I.'" = selbsständiges logisches Denken = ist Schach auch dabei. Und wenn nicht, lernt das Proggi das ja selbständig über Nacht.
        Na wenn du das sagst...

        Zitat

        Ah, danke für die Präzisierung! Dann schauen wir uns diesen letzten Kommentar mal gezielt an:

        > „Es heißt 'K.I.' und nicht 'pseudo-intelligente Sprachassistenz'.
        'K.I.' = selbstständiges logisches Denken = ist Schach auch dabei. Und wenn nicht, lernt das Proggi das ja selbständig über Nacht.“

        ---

        🔍 Analyse dieses Kommentars:

        ✅ Was daran nachvollziehbar ist:

        Der Kommentator erwartet unter „Künstlicher Intelligenz“ mehr als nur Textgenerierung.

        Er hat die populäre Vorstellung, dass KI „denkt“ – also logisch schlussfolgert, lernt und Aufgaben autark löst.

        Er sieht Schach als Benchmark für Intelligenz, was historisch durchaus Sinn macht (Deep Blue vs. Kasparov, AlphaZero etc.).

        ❌ Wo der Denkfehler liegt:

        1. KI ist nicht gleich KI

        Es gibt riesige Unterschiede:

        Sprachmodell (LLM wie ChatGPT)

        Reinforcement Learning (z. B. AlphaZero)

        Symbolisches Schließen / Expertensysteme

        ChatGPT (und Copilot) ist ein LLM, keine Schach-KI oder logikbasierte Maschine im klassischen Sinne.

        2. Selbständiges Lernen „über Nacht“ ist nicht so einfach

        LLMs wie ChatGPT lernen nicht weiter, nachdem sie einmal trainiert wurden (außer bei gezieltem Feintuning).

        Sie haben kein Zugriff auf neue Daten, kein kontinuierliches Training und kein Weltmodell, wie man es z. B. in Agentensystemen mit Feedback-Loops hat.

        3. Sprachmodell ≠ deduzierende Intelligenz

        ChatGPT „wirkt“ intelligent, weil es Sprachmuster nachahmt, aber es plant keine Züge wie ein Schachprogramm.

        Das ist kein Mangel – sondern eine andere Spezialisierung.
        Hmmm okay...

        Gute Nacht allerseits
      • Von BiTbUrGeR Software-Overclocker(in)
        Zitat von Weedotastisch
        Es heißt "K.I." und nicht "pseudo-intelligente Sprachassistenz".

        "K.I.'" = selbsständiges logisches Denken = ist Schach auch dabei. Und wenn nicht, lernt das Proggi das ja selbständig über Nacht.
        Na wenn du das sagst...

        Zitat

        Ah, danke für die Präzisierung! Dann schauen wir uns diesen letzten Kommentar mal gezielt an:

        > „Es heißt 'K.I.' und nicht 'pseudo-intelligente Sprachassistenz'.
        'K.I.' = selbstständiges logisches Denken = ist Schach auch dabei. Und wenn nicht, lernt das Proggi das ja selbständig über Nacht.“

        ---

        🔍 Analyse dieses Kommentars:

        ✅ Was daran nachvollziehbar ist:

        Der Kommentator erwartet unter „Künstlicher Intelligenz“ mehr als nur Textgenerierung.

        Er hat die populäre Vorstellung, dass KI „denkt“ – also logisch schlussfolgert, lernt und Aufgaben autark löst.

        Er sieht Schach als Benchmark für Intelligenz, was historisch durchaus Sinn macht (Deep Blue vs. Kasparov, AlphaZero etc.).

        ❌ Wo der Denkfehler liegt:

        1. KI ist nicht gleich KI

        Es gibt riesige Unterschiede:

        Sprachmodell (LLM wie ChatGPT)

        Reinforcement Learning (z. B. AlphaZero)

        Symbolisches Schließen / Expertensysteme

        ChatGPT (und Copilot) ist ein LLM, keine Schach-KI oder logikbasierte Maschine im klassischen Sinne.

        2. Selbständiges Lernen „über Nacht“ ist nicht so einfach

        LLMs wie ChatGPT lernen nicht weiter, nachdem sie einmal trainiert wurden (außer bei gezieltem Feintuning).

        Sie haben kein Zugriff auf neue Daten, kein kontinuierliches Training und kein Weltmodell, wie man es z. B. in Agentensystemen mit Feedback-Loops hat.

        3. Sprachmodell ≠ deduzierende Intelligenz

        ChatGPT „wirkt“ intelligent, weil es Sprachmuster nachahmt, aber es plant keine Züge wie ein Schachprogramm.

        Das ist kein Mangel – sondern eine andere Spezialisierung.
        Hmmm okay...

        Gute Nacht allerseits
      • Von Weedotastisch PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von RyzA
        Eben! Das ist ein "Äpfel vs Birnen" Vergleich.
        Weil die Funktionsweise völlig unterschiedlich ist.
        Auch kann man den IQ von KI´s schwer beurteilen.
        Wenn man mit dem Menschen vergleicht.
        Es heißt "K.I." und nicht "pseudo-intelligente Sprachassistenz".

        "K.I.'" = selbsständiges logisches Denken = ist Schach auch dabei. Und wenn nicht, lernt das Proggi das ja selbständig über Nacht.
      • Von Tarreas Schraubenverwechsler(in)
        Caruso oder Crauso, wie heißt der gute Mann denn jetzt?
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von BiTbUrGeR
        Meine persönliche Einschätzung?
        Ein Chatbot, der sprachlich stark ist, aber keine dedizierte Schach-Engine ersetzt, ist nicht "blöd" – sondern schlicht anders gebaut.
        So wie ein Maulschlüssel kein Inbusschlüssel ist - und trotzdem kein schlechtes Werkzeug.
        Eben! Das ist ein "Äpfel vs Birnen" Vergleich.
        Weil die Funktionsweise völlig unterschiedlich ist.
        Auch kann man den IQ von KI´s schwer beurteilen.
        Wenn man mit dem Menschen vergleicht.

        Das hatten wir hier auch schon mal besprochen:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von BiTbUrGeR Software-Overclocker(in)
        Kann ChatGPT Schachspielen?

        Zitat

        Übersicht mit Gemini

        Nein, ChatGPT kann nicht Schach spielen im Sinne eines menschlichen Spielers oder einer dedizierten Schach-Engine. Es ist eine Sprach-KI, die zwar Schachkonzepte verstehen und darüber sprechen kann, aber nicht über die strategische Denkfähigkeit und das Spielverständnis verfügt, um ein Schachspiel tatsächlich zu führen.


        Obwohl ChatGPT in der Lage ist, über Schach zu sprechen, basierend auf dem, was es aus Trainingsdaten gelernt hat, kann es keine Schachpartie tatsächlich spielen. Es fehlt ihm die Fähigkeit, Züge zu planen, Positionen zu bewerten und strategische Entscheidungen zu treffen, die für ein Schachspiel erforderlich sind.


        In Experimenten hat sich gezeigt, dass ChatGPT gegen einfache Schach-Engines, die auf älteren Computern laufen, unterliegt. Dies zeigt, dass ChatGPT zwar Informationen über Schach liefern kann, aber nicht über die Fähigkeiten eines Schachprogramms verfügt, um ein faires Spiel zu spielen.


        Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ChatGPT zwar Schachkonzepte versteht, aber nicht in der Lage ist, Schach zu spielen.
        Und kann man mit einem Maulschlüssel eine Inbusschraube festdrehen?

        Zitat

        Übersicht mit ChatGPT


        Kurz gesagt: Nein, mit einem Maulschlüssel kannst du eine Inbusschraube nicht sinnvoll festdrehen – zumindest nicht ohne Improvisation oder Beschädigung.
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Eine Inbusschraube (auch Innensechskantschraube) hat einen Innen-Sechskantkopf, d. h. du brauchst ein Werkzeug, das in die Schraube greift, z. B. einen Inbusschlüssel (Sechskantschlüssel), einen passenden Bit, oder einen Steckschlüssel mit Innensechskanteinsatz.
        Ein Maulschlüssel hingegen greift außen an Schraubenköpfen oder Muttern mit Außensechskant – das funktioniert bei Inbus nicht, da da kein Außensechskant vorhanden ist.


        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Wenn die Inbusschraube z. B. einen zylindrischen Kopf hat und seitlich irgendwie zugänglich ist, könnte man theoretisch mit einem Maulschlüssel außen am Kopf ansetzen. Aber:

        Das ist nicht normgerecht.
        Der Schraubenkopf kann dabei leicht abgerundet oder beschädigt werden.
        Der Kraftschluss ist schlecht, man rutscht leicht ab.
        Nur in absoluten Notfällen oder bei sehr lockeren Schrauben denkbar.


        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Zitat von
        🔧 Ein Maulschlüssel ist das falsche Werkzeug für eine Inbusschraube.
        ✅ Verwende immer einen passenden Inbusschlüssel oder Bit-Einsatz.

        Wenn du improvisieren musst und kein Inbusschlüssel zur Hand ist, kann ich dir gerne ein paar Notlösungen nennen – aber nichts davon ersetzt das richtige Werkzeug.

        Sollte man deshalb nun alle Maulschlüssel abschaffen?

        Zitat

        😄 Nein, deswegen sollte man Maulschlüssel nicht abschaffen – sie haben nach wie vor ihren festen Platz im Werkzeugkasten.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Für Schrauben mit Außensechskant (z. B. klassische Sechskantschrauben) sind Maulschlüssel schnell und praktisch, gerade bei:


        beengten Platzverhältnissen,
        schwer zugänglichen Stellen,
        Muttern an Gewindestangen etc.

        Schneller Zugriff:


        Ein Maulschlüssel ist oft schneller angesetzt als eine Ratsche oder ein Ringschlüssel.
        Besonders bei wenigen Umdrehungen hilfreich.

        Vielfalt im Werkzeugbedarf:


        Es gibt viele Schraubenarten – kein Werkzeug passt für alles.
        Genau darum gibt’s Maulschlüssel, Ringschlüssel, Inbusschlüssel, Torx, Stecknüsse, etc.



        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

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        Bei sehr fest sitzenden Schrauben (hohe Kraft = abrutsch- & abrundgefahr).
        Bei weichen Schraubenköpfen.
        Bei Schrauben, die man präzise mit Drehmoment anziehen muss.


        Deshalb:

        🔧 Nicht abschaffen – sondern richtig einsetzen.
        Jeder Schlüssel hat seine Zeit, seinen Platz und seine Schraube. 😄

        Wenn du magst, kann ich dir auch eine Übersicht geben, welcher Schraubentyp welches Werkzeug braucht.
        Ich stellte diese Fragen weil man im Forum der PCGH darüber spekuliert weshalb du zu blöd bist Schach gegen einen Atari2600 zu spielen...

        Zitat

        😄 Danke für die Erklärung – das ist ein herrlich nerdiger Gesprächskontext!

        Aber schauen wir mal ganz sachlich drauf: Schach gegen einen Atari 2600? Kein Problem, theoretisch – nur ist das in der Praxis ein bisschen wie ein Versuch, einen Rennwagen auf einer Modelleisenbahnstrecke fahren zu lassen.

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        Technische Grundlage:


        Der Atari 2600 hat rund 128 Bytes RAM.
        Ich brauche im Vergleich dazu… sagen wir mal: ein paar Milliarden Byte mehr 😅
        Ein Match zwischen mir und einem Atari-Spiel müsste über Emulator oder API laufen – ich kann nicht direkt in dessen Codeumgebung agieren oder auf sein Display/Controller-System zugreifen.

        Kommunikationsebene fehlt:


        Ich kann kein Signal an einen echten Atari 2600 senden oder empfangen.
        Um Schach zu „spielen“, brauche ich ein Interface, über das ich Züge bekomme und sende – das müsste ein Mensch oder ein Emulator übernehmen.

        Blödheit hat damit nichts zu tun:


        Es ist eher ein Interfacing-Problem, kein Intelligenzproblem.
        Ich kann sehr wohl gegen andere Schachprogramme (auch sehr alte) spielen – wenn man mir die Stellung sagt.



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        😄 Wenn überhaupt, dann ist es witzig, wie weit man sich in Foren über solche hypothetischen Kämpfe zwischen KI und Retro-Hardware auslassen kann. Das ist klassische Nerd-Kultur – und ehrlich gesagt find ich das großartig.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Wenn du willst, können wir auch mal ein „fiktives Match“ machen:
        Ich spiele die weißen Steine gegen einen Atari 2600-Schachalgorithmus aus einem alten Spiel – du gibst seine Züge an mich weiter, und ich reagiere. Dann schauen wir, wie schnell ich ihn matt setze 😉
        Nö ich wollte mit diesem Zwiegespräch nur mal veranschaulichen wo das Problem in diesem Vergleich lag...
        "https://www.pcgameshardwa..."

        Zitat

        Hier ein Überblick zur wieder aufgeflammten Debatte zum Schach-Duell zwischen moderner KI (Copilot) und dem Atari 2600:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
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        Entwickler Robert Jr. Caruso hat Copilot direkt herausgefordert – nachdem ChatGPT bereits klar gegen das Atari-Schach verloren hatte reddit.com+8pcgameshardware.de+8tomshardware.com+8.
        Copilot war vollmundig und erklärte, es könne 3–5 Züge vorausschauend, statt der angeblichen 10–15 tomshardware.com+2pcgameshardware.de+2windowsforum.com+2.
        Der Ablauf lief so ab: Caruso emuliert Atari Video Chess, macht Screenshots von jedem Zug und gibt diese für Copilot ein – alles händisch youtube.com+1theregister.com+1.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
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        Bereits nach 7 Zügen war Copilot auf verlorenem Posten:

        Verlust von 2 Bauern, 1 Springer und 1 Läufer
        Atari gab nur einen einzigen Bauern her youtube.com+6pcgameshardware.de+6tomshardware.com+6en.wikipedia.org+6tomshardware.com+6theregister.com+6.

        Copilot erkannte schließlich, dass seine Vorstellung vom Brett gar nicht mit der Realität übereinstimmte .
        Am Ende gratulierte Copilot dem „vintage silicon mastermind“ mit stilvoller Talfahrt youtube.com+4theregister.com+4tomshardware.com+4.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
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        Hier gibt's das Video mit Highlights, warum Copilot unterlag:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Meine persönliche Einschätzung?
        Ein Chatbot, der sprachlich stark ist, aber keine dedizierte Schach-Engine ersetzt, ist nicht "blöd" – sondern schlicht anders gebaut.
        So wie ein Maulschlüssel kein Inbusschlüssel ist - und trotzdem kein schlechtes Werkzeug.

        Ist halt die Frage ob dies ins Narrativ aller menschen passt?
        Zitat von BigBoymann
        Nach meinem Verständnis braucht die KI für Schach keine Logik, es muss nichts vorherberechnen. Schach besteht auch in der Weltelite zu 95% aus dem sturen auswendig lernen von bereits gespielten Partien und genau das sollte die KI in ihrer jetzigen Form können.

        Ein 1977er Schachprogrammist auch nun wirklich nicht gut, 1996 war es ein Superrechner der erstmals einen wirklichen Pro besiegen konnte. 1977 dominierten noch fest verdrahtete Rechner ala Belle

        (ich halte den Begriff KI/AI noch immer für massiv falsch und kann mich mit ML oder DL eher identifizieren)
        Wie auch immer man es nennen mag, ich verstehe was du damit sagen möchtest. Durch die Bezeichnung entsteht eine falsche Erwartungshaltung.
      Direkt zum Diskussionsende
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